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Hartmut Niedrich ist nun Ehrenbürger

Ausgezeichnete Ehrenämtler: Die elf Geehrten mit Werner Brunkow in der Mitte, der für seine 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Blumen erhalten hatte.
Ausgezeichnete Ehrenämtler: Die elf Geehrten mit Werner Brunkow in der Mitte, der für seine 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Blumen erhalten hatte. © Foto: moz
Detlef Klementz / 04.03.2012, 19:48 Uhr
Altlandsberg (MOZ) Nach mehrjähriger Pause ist in der Stadt nun wieder der Tag des Ehrenamts in entsprechendem Rahmen und mit diversen Auszeichnungen gewürdigt worden. Höhepunkt der Veranstaltung am Freitagabend in der Erlengrundhalle war die Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Hartmut Niedrich.

Für den würdevollen Rahmen sorgten junge Künstler der Musikschule Hugo Distler und Mitglieder der Altlandsberger Tanzschule Step & Dance. Ravindra Gujjula erinnerte an die lange Tradition dieser Veranstaltungen, die er nach der Wende als damaliger Bürgermeister begründet habe. Er würde es begrüßen, wenn angesichts der großen Bedeutung des Ehrenamts daran wieder angeknüpft werden würde, sagte der Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung.

Bürgermeister Arno Jaeschke dankte allen, die sich in vielfältiger Form ehrenamtlich engagierten. Ohne die Arbeit der vielen Bürger, die sich in der Freizeit "freiwillig und selbstlos für das Gemeinwohl" engagierten, "wäre das gesamte soziale und kulturelle Zusammenleben in Altlandsberg, so wie wir es heute und seit Jahren kennen, farb- und lieblos, es wäre arm und kalt", sagte Jaeschke in seiner Ansprache. Er sprach aber auch davon, freiwilliges Engagement als Chance für den Einzelnen zu begreifen, "sich einzumischen und mitzugestalten".

Ausgezeichnet für ihren selbstlosen Einsatz für das Gemeinwohl wurden insgesamt elf Altlandsberger. In allen Fällen wurde die Ehrung von den jeweiligen Ortsvorstehern bzw. anderen Persönlichkeiten begründet. Blumensträuße gab zudem für Werner Brunkow, Eva Rohmann, Frank Drusche und Horst Hildenbrand.

Höhepunkt war die Auszeichnung von Hartmut Niedrich als Ehrenbürger der Stadt. In seiner Laudatio würdigte mit Manfred Andruleit ein anderer Ehrenbürger den prägenden Beitrag "unseres Professors" (Jahrgang 1934) zum Wohl der Stadt. Er erinnerte an zahlreiche Veröffentlichungen des promovierten Chemikers über Altlandsberg, an seine rund 500 Stadtführungen mit über 5000 Teilnehmern und viele andere Aktivitäten.

Hartmut Niedrich dankte namens der Geehrten und machte deutlich, dass das Ehrenamt immer mehr zur "tragenden Säule unseres soziokulturellen Lebens wird". Er hoffe, dass von der Veranstaltung in der Erlengrundhalle "ein neuer Motivationsschub ausgeht". Dabei denke er allerdings "mehr an Zupacken und weniger an Mitreden und Fordern", setzte der neue Ehrenbürger hinzu.

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