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Angermünde und Werneuchen trennen sich in der Männer-Verbandsliga 26:26

Handball-Schlacht ohne Sieger

Gekonnter Heber: Angermündes Felix Kühl (Mi.), mit acht Treffer bester Werfer der Partie in der Mehrzweckhalle, überwindet Werneuchens Schlussmann Matthias Müller. Foto: Carola Voigt
Gekonnter Heber: Angermündes Felix Kühl (Mi.), mit acht Treffer bester Werfer der Partie in der Mehrzweckhalle, überwindet Werneuchens Schlussmann Matthias Müller. Foto: Carola Voigt © Foto: freie Fotografin
Jörg Matthies / 12.03.2012, 07:56 Uhr
Angermünde (MOZ) Im Duell der Tabellennachbarn haben sich Angermündes Handballmänner (9.) in der Verbandsliga von den Gästen aus Werneuchen (10.) 26:26 unentschieden getrennt. Beide verharren damit auf ihren Plätzen.

10:14 - das war nicht etwa der Halbzeitstand, sondern die Anzahl der Strafminuten, die das Schiri-Gespann an die beiden Kontrahenten verteilte. Für Werneuchens Stefan Brockhusen bedeutete die dritte Zwei-Minuten-Strafe vier Sekunden vor Schluss sogar noch die Rote Karte. Dabei war die Partie keinesfalls unfair - 60 Minuten lang hitzig und hart umkämpft aber allemal.

"Es war eine ganz wichtige Partie", meinte nach dem Abpfiff HCA-Spieler Florian Bastkowski. Immerhin konnte man die Differenz von einem Punkt zum Gegner halten. Bei noch vier ausstehenden Auswärtsspielen bei den Teams auf den Rängen 2, 3, 6 und 7 ist dies allerdings alles andere als ein Ruhekissen für die Uckermärker. Die haben ihre herausragende Heimstärke der zurückliegenden Spieljahre verloren, gelangen diesmal bei zehn Auftritten in Angermünde doch nur ganze drei Siege und zwei Punkteteilungen bei fünf Niederlagen.

Gegen Werneuchen begann es ebenfalls nicht wunschgemäß: Zwar konnte Kühl durch einen Doppelschlag den 0:1-Rückstand drehen (5.), dann aber traf Rot-Weiß dreimal in Folge (2:4/8.). Insbesondere gegen den stämmigen Kreisspieler Carsten Krüger fand die HCA-Verteidigung kaum ein probates Mittel.

Der Gastgeber glich zum 4:4 aus (9.) und die Partie - schon jetzt mehrfach wegen Zeitstrafen durch die eine oder die andere Seite in Unterzahl absolviert - blieb ausgeglichen. Beim 11:9 (23.) und 12:10 (25.) hatte der Gastgeber dann doch endlich mal ein Zwei-Tore-Polster erreicht, beim 14:11 nach einem von drei verwandelten Smuch-Siebenmetern stand sogar die deutlichste Führung im gesamten Match zu Buche (29.). Mit 14:12 ging's in die Pause.

Am engen Geschehen änderte sich nach Wiederbeginn nichts - lange Zeit beantwortete der Gast jeweils einen HCA-Treffer mit einem eigenen. Nach dem Angermünder 19:17 (39.) aber folgten sieben Minuten bzw. acht HCA-Angriffe in Folge ohne Torerfolg. Werneuchen drehte die Partie und führte mit 22:20 (47.).

Insbesondere der achtfache Torschütze Felix Kühl sorgte von der rechten Kreisseite mit den HCA-Toren 22 bis 24 dafür, dass die Barnimer nicht entwischen konnten. Wie aus dem Lehrbuch der Konter zum 24:23, den er mit einem tollen Heber abschloss. Und auf Kühls Konto ging in der 58. Minute auch das 26:26.

Die letzten anderthalb Minuten hatten es nochmal in sich: HCA-Keeper Tobias Scheer parierte zwei Gäste-Würfe großartig, doch auch auf der Gegenseite wollte das Leder einfach nicht mehr ins Gehäuse. Neun Sekunden vor Schluss nahm der Gastgeber die letzte Auszeit, sprach einen Spielzug ab. Ronny Bollenbach nahm sich den letzten Wurf, doch Rot-Weiß-Keeper Victor Harnack parierte. Die Schlacht war zu Ende.

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