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Eltern von Biesenthaler Grundschule begeistert / Viele Angebote beim Tag der offenen Tür

Offen und freundlich

Zug um Zug: Um den Schachtisch haben (v.l.) Frederik Reibetanz, Else Radtke und Klaus Jürgen Kreißig, der (Leiter der AG Schach) Platz genommen.
Zug um Zug: Um den Schachtisch haben (v.l.) Frederik Reibetanz, Else Radtke und Klaus Jürgen Kreißig, der (Leiter der AG Schach) Platz genommen. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Brigitte Horn / 16.03.2012, 21:51 Uhr
Biesenthal (MOZ) Zum Tag der offenen Tür hat die Biesenthaler Grundschule "Am Pfefferberg" eingeladen. Im Mittelpunkt standen die Angebote der Arbeitsgemeinschaften und die Ergebnisse der Projektwoche.

In der ungewöhnlichen Zeit von 16 bis 18 Uhr ging es an diesem Donnerstag in der Biesenthaler Grundschule zu wie in einem Bienenstock. Arbeitsgemeinschaften präsentierten ihre Angebote und Informationen. In der Aula konnten sich die Eltern davon überzeugen, was die Kinder im Zirkel Darstellendes Spiel oder anderen AGs gelernt haben. Zum Beispiel war zu beobachten, wie man sich in der Mathematik um die Aufgabe 28:2 herumwinden kann. Die Wortspiele um die Rechenaufgabe endeten in Mutmaßungen wie "sieben Rotkäppchen und 28 Geißlein" oder "28 Großmütter fressen sieben Wölfe".

Lehrer waren pausenlos damit beschäftigt, die Fragen von Eltern zu beantworten. Unter ihnen waren Marisa Zenker und Stefanie Zahlten. Sie seien selbst in diese Schule gegangen und fänden, dass es eine tolle Einrichtung sei. "Sie ist so offen und freundlich. In dieses Haus schule ich mein Kind gern ein und hoffe, dass es hier ebenfalls so viel Freude hat wie ich früher", sagte Marisa Zenker. "Ich finde es nur schade, dass es nicht mehr bis zur zehnten Klasse weitergeht", so Stefanie Zahlten. Das sei früher sehr schön gewesen. Jetzt gebe es eigentlich wieder genug Kinder, meinte sie.

Im Mal- und Zeichenkabinett hängen die Wände voller interessanter Schülerarbeiten, der Förderverein der Schule präsentierte sich an einem Tisch. Gleich daneben hat sich die Umwelt-AG postiert. Beate Gollnast leitet sie zusammen mit der Waldpädagogin Carina Vogel und dem Bienenspezialisten Ulf Winkler. Gut ein Dutzend Kinder kommen dort zusammen. "Weil wir bei unseren Projekten immer rausgehen, setzen wir sie nicht wöchentlich für 45 Minuten, sondern 14-tägig für anderthalb Stunden an", sagt Beate Gollnast.

Ein besonderer Höhepunkt des Tages der offenen Tür war auch der Besuch von 20 Kindern aus den beiden polnischen Partnerschulen in Nowy Tomyšl. Sie durften in der Turnhalle lernen, wie man Wavebord fährt. Die ähneln Skateboards, haben unter dem Brett aber mehrdimensional bewegliche Rollen. Gleichzeitig bekamen sie die Bretter als Gastgeschenk und können nun, was sie innerhalb von 60 Minuten in Biesenthal lernten, an ihre Klassenkameraden weitergeben. "Eigentlich waren wir unsicher, ob das mit den Waveboards das Richtige gewesen ist. Als wir aber erlebt haben, wie sich die polnischen Kinder gefreut haben, waren die bisherigen Zweifel schnell weggewischt", so Schulleiterin Cornelia Grasse. Sie weiß, dass der Besuch in Biesenthal in jedem Jahr für die polnischen Kinder ein großer Höhepunkt ist.

Für die Schulleiterin ging es beim Tag der offenen Tür vor allem darum, die Schule mit ihren Arbeitsgemeinschaften zu präsentieren und die Ergebnisse der Projektwochen vorzustellen. Zur Themenpalette der AGs gehören Judo und Computer, Kochen und Backen, die Kreativwerkstatt und die Umwelt, um nur einige Beispiele zu nennen.

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