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Medium Fußballgott hilft beim Sieg

Eintscheidung: Der Biesenthaler Sven Rohrmann (13/li.) geht mit der Hand zum Ball, Elfmeter.
Eintscheidung: Der Biesenthaler Sven Rohrmann (13/li.) geht mit der Hand zum Ball, Elfmeter. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Ingo Muhme / 19.03.2012, 22:47 Uhr - Aktualisiert 20.03.2012, 09:12
Schorfheide (mpl) Der 1. FC Finowfurt, Spitzenreiter der Barnimliga, hatte erhebliche Mühe sich gegen SV Biesenthal (9.) mit 2:1 durchzusetzen.

Der Gastgeber zeigte eine äußerst schwache erste Halbzeit. Die Mannschaft von Gästetrainer Christian Schramm kam besser in die Partie. Christoph Bluhm passte auf Mitspieler Stefan Sittig, aber Schiedsrichterassistent Torsten Kenig (Wandlitz) sah Abseits (5.). Fünf Minuten später ging der Ball bei einer Abwehraktion Kevin Borchert an die Hand. Schiedsrichter Jörn Springer (Ahrensfelde) zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Nach Intervention von Assistent Roger Schönwetter (Eberswalde) korrigierte der Hauptschiedsrichter seine Entscheidung. Er gab Freistoß für Biesenthal von der Strafraumgrenze. Den direkten Freistoß beförderte Eddie Blanck über die Mauer hinweg in den Dreiangel. Ersatzkeeper Paul Fengler, er vertrat Markus Haase, war ohne Abwehrchance.

Die Heimelf wirkte geschockt, kam aber durch Sascha Ehlingin fast zum Ausgleich (22.). Vorbereiter Robin Schwarz zog drei Verteidiger auf sich und spielte Ehling frei. Der Schuss vom Finowfurter klatschte gegen die Querlatte. Christoph Blum köpfte eine Stasik-Flanke knapp über das Tor. Biesenthal war die bessere Elf in der ersten Halbzeit und war dem zweiten Treffer näher als die Heimelf dem Ausgleich.

In der zweiten Hälfte kamen zwei Stürmern für Finowfurt in die Partie, aber es änderte sich nur wenig. Der Spitzenreiter berannte planlos das Gästetor. Spielführer Ronny Kelpin verteidigte geschickt, mit Glück wurde der 1:0-Vorsprung gehalten. In der 59. Minute klärte Biesenthal einen Schuss von Ehling auf der Torlinie. Der Druck auf das Gästetor erhöhte sich, doch zählbares gab es erst in der 82. Minute: Ein Pass von Robin Schwarz hoppelte an Feind und Freund vorbei zum mitgelaufenen Marcus Mende. Frei vor Biesenthals Keeper Stephan Wichert auftauchend, behielt Mende die Übersicht und es stand 1:1. Wenigstens nicht verloren, war der einhellige Tenor der Finowfurter Fans. Dann stand der Fußballgott auf Gastgeberseite: Sebastian Dieck setzte zum Sololauf an. Von der Grundlinie flankte der Mittelfeldspieler in den Gästestrafraum. Biesenthals Sven Rohrmann war der Pechvogel, der per Hand im Strafraum klärte (88.). Den fälligen Strafstoß verwandelte Robin Schwarz zum schmeichelhaften 2:1-Heimsieg der Finowfurter.

Ein Lob gab es von beiden Teams für die sehr gute Schiedsrichterleistung von Jörn Springer (Ahrensfelde).

Finowfurt: P. Fengler, F. Fengler, Borchert (90. Eckbrett), Kowalzik, Hilbig, Mende, Dieck, Ehling, Schwarz, Rückmann, Rohrbeck

Biesenthal: Wichert, Göbel, Lindenau, Schönberg, Sittig, Eitner, Bluhm, Rohrmann, Blanck, Kelpin, Stasik (78. Jahns)

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