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Nachfragen zu Ampel und Umleitung

Grünes Licht für Straßenbau in Petershagen-Eggersdorf

Margrit Höfer / 23.03.2012, 20:09 Uhr
Petershagen-Eggersdorf (MOZ) Der Ausbau der L 303, also Eggersdorfer Weg und Strausberger Straße zwischen Tankstelle und Waldfriedhof, beschäftigte die Gemeindevertreter auf ihrer Sitzung Donnerstagabend.

Nachfragen und Kritik, die Fußgängerampel abbauen zu wollen, gab es beim Beschluss zum Ausbau der L 303 zwischen Tankstelle und Waldfriedhof in Eggersdorf. Bauamtsleiter Ulrich Daut überraschte die Gemeindevertreter mit der Mitteilung, dass sich der Landesbetrieb entschlossen hat, die Straße bis zum Waldfriedhof zu erneuern. Dort wird es dann auch einen Radweg bis zur Altlandsberger Chaussee samt einer Fußgängerquerung geben.

Eine solche 2,50 Meter breite Querungshilfe ist auch anstelle der Fußgängerampel vorgesehen. Sie sei somit auch von Rollstuhlfahrern befahrbar, erklärte er auf eine entsprechende Nachfrage.

Zum Abbau der Ampel haben Verkehrszählungen geführt, die belegen, dass viele Fußgänger sich gar nicht erst Grün anfordern bzw. viel zu wenige Menschen dort unterwegs sind. Daran zweifelten mehrere Gemeindevertreter, da die Zählungen außerhalb der Badesaison vorgenommen wurden. Sie befürchten, dass dem Landesbetrieb nicht bewusst ist, dass oft Schulklassen diesen Weg zum Bötzsee nutzen.

Gefragt wurde auch, ob es ein Umleitungskonzept während der Bauphase gibt. Daut bestätigte, dass die Fahrzeuge über die Landhaus- und Thälmannstraße in Strausberg-Vorstadt geführt werden sollen und über die Kreuzung Altlandsberger Chaussee und die L 33. "Wir alle wissen, dass die Landesstraße, also die Altlandsberger Chaussee, seit mehr als 15 Jahren ein Sorgenkind ist. Wenn der Zustand der Straße durch den Umleitungsverkehr schlechter wird, erhöht das möglicherweise den Druck, dort endlich auch etwas zu tun", sagte Ulrich Daut.

Heiko Krause (CDU/FDP/PEBB) regte an, rechtzeitig die neue Buslinie auf die Umleitung einzustimmen. Es wäre schade, wenn die Umleitungen während der Probezeit negative Auswirkungen auf die Fahrgastzahlen hätten. Im Endeffekt wurde mit übergroßer Mehrheit dem Bauvorhaben zugestimmt.

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Strausberger Bürger 24.03.2012 - 03:54:09

Recht so, bitte auch in SRB!!!

Ich denke als Fussgänger UND Autofahrer! Deshalb handele ich ebenso, wie dem Artikel zu entnehmen: "... dass viele Fußgänger sich gar nicht erst Grün anfordern bzw. viel zu wenige Menschen dort unterwegs sind.". Das sehe ich genauso für die Ampel Höhe Seniorenzentrum/Strassenabschnitt zwischen Bahnübergang Strausberg Stadt - Kauflandkreuzung. Wenn ich dort als Fussgänger "grün" anfordere, unterbreche ich zusätzlich nur unsinnig den Verkehrs"FLUSS" auf der Strasse mit allen negativen Umwelteinflüssen. Das tun die unsäglichen Ampeln sowie die Bahnschranke eigentlich mehr als zur Genüge (auch wieder zum Thema zu wenige Kreisverkehrslösungen mit beständigem Verkehrsfluss!)! Es findet sich IMMER eine "Lücke" um die Strasse sicher zu queren. An der Stelle gehört mittlerweile die Fussgängerbedarfsampel sofort weg, zu Gunsten eines Fussgängerüber(/-schutz)weges (Zebrastreifen). Mit dem nicht benötigten Strom der Ampel würde man diesen selbst nachtens beleuchten können, was gegenüber einer 24h betriebenen Ampel auch noch Stromersparnis brächte (,wo man doch anderswo darüber eine Polemik vom Zaun bricht, ob eine derartige Lösung MIT Beleuchtung der Fussgängerfrequenz "angemessen" wäre!!!)... Ich meine, hinter der Hegermühlenschule gibt es einen solchen BELEUCHTETEN Zebrastreifen, bei weitaus weniger Verkehr auf der Strasse!

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