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Feuerwehr bei Bränden an Strommühlen tatenlos zum Zusehen gezwungen

Unlöschbare Windräder

Oliver Schwers / 27.03.2012, 07:55 Uhr
Prenzlau (os) Brennende Windkraftanlagen können nicht mehr gelöscht werden. Die Feuerwehr muss in solchen Fällen nahezu tatenlos zusehen. Das zeigt ein Totalschaden vor wenigen Tagen in Basedow bei Prenzlau.

Schwarze Fetzen wehen über die Felder. Zwei der drei Rotorblätter sind fast gänzlich verschwunden. Vom Maschinenhaus ist ein schwarzes Gerüst übrig geblieben. Es gibt den Blick auf verkohlte Elektroanlagen frei. Das Windrad bei Basedow ist hinüber. Vermutlich wegen eines technischen Defekts geriet sie in Flammen. Eine Autofahrerin bemerkte den Brand. Doch die herbeigerufene Feuerwehr konnte nichts weiter ausrichten, als die Umgebung zu sichern. Und sich vor herabfallenden Teilen zu schützen.

"Für die Kameraden der Feuerwehren ist eine Brandbekämpfung fast unmöglich, da sich das Maschinenhaus immer in großen Höhen befindet", erklärt Bernd Brandenburg, Beigeordneter des Landrates. "Die Feuerwehr hat keine entsprechende Technik, um diese Höhen zu erreichen. Eine Brandbekämpfung ist nur im Turmfuß an der Trafostation sowie am Boden möglich."

Auf solche Gefahren haben die Gegner von Windkraftanlagen schon seit Jahren aufmerksam gemacht. Auch Feuerwehrleute kritisieren immer wieder fehlende Brandschutzmöglichkeiten. Ein Feuer in der Gondel eines Windrads richtet enorme materielle Schäden an. Die Strommühlen werden immer größer und teurer. Sie kosten inzwischen mehrere Millionen Euro.

Das Windrad in Basedow ist bereits in die Jahre gekommen. Es stammt aus der Mitte der 90-er Jahre und wurde bereits 1993 nach entsprechendem Baurecht genehmigt. Das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - heutzutage Genehmigungsbehörde für die meisten Windräder - kann daher über mögliche Brandschutzauflagen keine Angaben machen. Die Behörde verweist auf den Landkreis, der "ohnehin für den baulichen Brandschutz zuständig ist". Tatsächlich wird die Kreisverwaltung während des Genehmigungsverfahrens befragt. Die Fachleute müssen eine Stellungnahme abgeben. Der Betreiber der Anlage hat ein Brandschutzkonzept vorzulegen und befahrbare Wege zu den Windrädern einzurichten.

Zu den Auflagen gehören Feuerlöscher in der Gondel und im Turmfuß. Bei Reparaturarbeiten sind Schutzabschirmungen vorzusehen. Entsteht dennoch ein Feuer, muss die Anlage evakuiert und vom Netz genommen werden. "In neuen Anlagen besteht die Möglichkeit, ein automatisches Löschsystem mit einzubauen", so Bernd Brandenburg.

Doch die Feuerwehren bleiben auch dort weiterhin hilflos. Die Gefahr steigt in den Sommermonaten. Herabstürzende Teile könnten schnell trockene Felder in Brand setzen und die Ernte vernichten. Noch schwieriger wird es in Nutzwäldern. Auch hier dürfen künftig Strommühlen stehen. "Ein Windrad mit mehr als 200 Metern Höhe und Wind mit Stärke drei bis vier oder intensiver", malt Hans-Jürgen Klemm, Sprecher der Bürgerinitiative "Hände weg vom Liepnitzwald", das Szenario aus. "Wie weit fliegen solche brennenden Plastikteile und Funken und wie schnell entwickelt sich ein Gipfelbrand oder Flächenbrand? Wie viel Zeit bleibt bis zur Alarmierung und Evakuierung von hunderten Patienten und Einwohnern?" Klemm sieht gerade in den waldreichen Gebieten rund um Wandlitz und Prenden größte Gefahren für nahe liegende Orte.

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Kai Greten 12.04.2012 - 16:00:48

Vorbeugender Brandschutz ist möglich

Windräder können geschütz werden! Klar! Ich bin da neulich auf die Firma Protect Fire in Lübeck aufmerksam geworden. HIer gibt es pfiffige Lösungen zum Brandschutz von Windrädern, auch zum Nachrüsten für die älteren Modelle.... Alles eine Frage des Willens!

Strom aus Steckdose 02.04.2012 - 11:15:24

Autofahren und Neodym

Ich persönlich bin ja für Mekkerköppe konsequent wegbaggern. In Deutschland werden 170 Mio. Tonnen Braunkohle gefördert - meist oberirdisch unt mit radikalem Eingriff in die Kulturlandschaft. Zum Vergleich: In China werden pro Jahr 0,12 Mio. Tonnen Seltener Erden gefördert. Wofür werden Seltene Erden gebraucht? Für die Automobil-Industrie, Computer, Bildschirme, Leuchtstoffröhren, Stadionbeleuchtung, Röntgentechnik, Atomreaktoren, Glasfaserkabel, Fernsehgeräte ... Ich persönlich bin ja für Abschaffen - wer braucht schon Licht, Auto und Fernseher?

hans wind 02.04.2012 - 09:59:58

@ steckdosenstrom

ich gebe ihnen vollkommen recht, nur ein brennendes windrad ist auch ein gutes!

nimbus 02.04.2012 - 08:42:30

@WWW.PRO-LIEPNITZWALD.DE

Danke für diesen Kommentar. Damit ist eigentlich jetzt fast völlig bewiesen, dass unsere "Erneubaren Energien" eigentlich die größten Umweltsünder sind. Das Elektroauto wurde ja vom ADAC auch negativ ins Rampenlicht gestellt, steht also schlechter da, als jeder Benziner/Diesel. Unterm Strich ergibt das doch, das seit Jahrzehnten ständig steigend, wir uns mit unnützen, umweltzerstörenden Elektroschrott, der es am Ende sein wird, belasten. Wenn das unsere Zukunft sein soll, nein danke. Und was die Solarenergie betrifft, übersteigt diese doch wohl inzwischen um ein Vielfaches die reparabellen Schäden des Tagebaues. Unter Strich bleibt nur eins, Licht aus in der Nacht und auch mal unsere Kraftwerke "schlafen" legen um Kohle und Öl zu sparen.

www.pro-liepnitzwald.de 01.04.2012 - 23:04:01

Hilfe zur Selbsthilfe: Eine Handreichung aus Wandlitz

Für den hier mehrfach in Erscheinung getretenen unwissenden und sich in seinem dargebotenem Wissen sebstgefällig überschätzenden "Steckdosen-Stromverbraucher" einen bei zukünftiger Beachtung hoffentlich hilfreichen Hinweis anbei: http://www.epaw.org/multimedia.php?lang=de&article=re2 Zum Abschluß noch einen guten Rat, nicht immer ist laut, schrill und beleidigent auch richtig und gut oder gar lustig. Es ist eher peinlich und dokumentiert die charakterliche Verfasstheit des Verfassers. Insofern sollten Sie sich zukünftig in Ihrem öffentlichen Erscheinungsbild bei der Wahl Ihrer Worte und Inhalte überprüfen, damit Sie nicht weiterhin so lächerlich ungebildet wirken.

Strom aus Steckdose 01.04.2012 - 19:13:24

Windstille

Nun atmen Sie doch mal kräftig durch - falls Sie nicht von der Kohle-, Gas-, Öl- oder Atomlobby geschickt worden sein sollten. Denn so sauber war unsere Luft auch durch regenerative Energiewandlung noch nie. Und so wenig Brände wie heute gab es seit Beginn der Industrialisierung auch noch nie. Ich beziehe meinen Strom aus dem Hybridkraftwerk Prenzlau - zum gleichen Preis wie für ein Neubau-Akw gibts mehr als 300 Hybridkraftwerke mit mehr Leistung als ein Akw. Auch im Dunkeln. Auch bei Windstille. Auch wenn die Sonne nicht scheint. Trotz Meckerköppen in der Uckermark. Und überhaupt. Strom sparen war gestern - Wind brennt nicht nur nicht. Er ist sogar kostenlos, strahlt nicht, muss nicht von Kindern in Bergwerken abgebaut werden, Krieg um Wind ist auch sinnlos, er muss nicht endgelagert werden, er erzeugt keinen Feinstaub, er muss nicht importiert werden, es werden deutsche Arbeitsplätze geschaffen, es müssen keine Dörfer abgebaggert werden, Windkraftanlagen machen bei einem Brand nicht das nächste Dorf und die nächste Stadt unbewohnbar ... und statt nachts durchs Dunkel zu stapfen verwendet man heute Energiesparlampen mit einem Bruchteil des Energieverbrauchs und größerem Lichtstrom als früher. Als die Akw-Betreiber alles daran gesetzt haben, dass neue Technik mehr Strom verbraucht. Und denken Sie noch mal an Ihr Auto - trotz TÜV jedes Jahr tausende Tote, brennende Fahrzeuge ... und ein sinnlos hoher Energieverbrauch von Öl, der in keinem Verhältnis zum Nutzen steht.

nimbus 01.04.2012 - 17:01:34

@Strom aus Steckdose

"Wind bleibt weiterhin unbrennbar - im Gegensatz zu Gas, Öl, Kohle und Plutonium. Bis zum Beweis des Gegenteils kommt mir " nur noch Windstrom" ins Haus und in die Landschaft." Auch bei Windstille? Auch in der Nacht, wenn der Wind eingeschlafen ist? Da finde ich die Initiative "Licht aus bei Nacht in den Stätten und Dörfern" besser. Wieviel Straßenlaternen und sinnlose Reklamebeleuchtung, sind denn nachts an, ohne Nutzen? Wenn jeder Bürger sich eine Lichtquelle mitnehmen würde, wenn er bei Dunkelheit das Haus verläßt, würden wir wahnsinnig viel Energie sparen. Was ist denn mit den Städten und Dörfern in der Nacht? Alle hell erleuchtet. Da klagen Bürger, weil ihr Fußweg nicht beleuchtet ist, obwohl sie überhaupt nicht die Absicht haben raus zu gehen. Dort fängt es doch an. Sie gehören bestimmt auch zu denen, die Nachts ihre Wohnung nicht verlassen, aber ihre Straße beleuchtet haben wollen.Sie gehen doch auch erst dann ins Bett, nachdem Sie alle Lampen im Haus ausgeschalten haben. Vielleicht eins noch, wenn wirklich genügent Wind übers Jahr zur Erzeugung von Strom wehen würde, könnte oder besser brauchte man mit mir nicht darüber zu diskutieren. Aber es gibt nun mal einfach zu wenig Wind das Jahr über. Und auch zu wenig Sonne. Darum kann Wind und Sonne nie die eigentliche Alternative sein. Und wenn die Windräder jetzt schon unzählige male abgebrannt, umgestürzt sind und außer Kontrolle geraten sind, dann baut sich doch systematisch durch den mechanischen Verschleiß bei den Windräder ein Stromquellennotstand auf. Wenn die Windräder ins Verschleißalter kommen, dann geht es doch Schlag auf Schlag, dass die Windräder ausfallen. Die Chance von einem Windrad erschlagen zu werden geht gegen Null, also nie gegeben. Aber jetzt kommen nun mal sehr viele Windräder ins Alter.Im Prinzip könnten ja die Türme der Windräder weiterverwendet werden. Man brauchte nur eine neue Turbine drauf setzen. Das geht aber nicht mehr, wenn das Windrad abgebrannt ist, umgefallen ist und dadurch, dass es durchgegangen ist der Türm auch beschädigt wurde. Wenn man heute davon ausgeht, dass man die eigentliche Laufzeit eines Windrades von 15 auf 20 Jahre erhöhen will, dann nimmt man doch die Gefahr in Kauf, dass die Windräder wegen Verschleiß unwiderruflich ins gesamt zurückgebaut werden müssen. Und nochwas, warum halten denn die Windräder über Jahre durch..... ganz einfach, sie werden zu wenig beansprucht durch Wind. Mein Auto kann ich doch auch nur über Jahre fahren, wenn ich nicht täglich Tag und Nacht damit unterwegs bin. Wie mit den Reifen. Meckern Sie doch ruhig weiter über Atomkraft usw. Zeigen Sie doch mal eine Alternative auf, damit wir das ganze Jahr Strom zur Verfügung haben bei Windstille und ohne Sonnen. Wenn auf allen Kontinenten Nachts die Lichter ausgemacht würden, könnten wir sicher Kohle und Öl sparen, in bedeutenden Mengen. Und dann kämen wir auch einen bedeutenden Schritt näher, betreffs Speicherung, weil wir dann nicht mehr solche riesige Mengen Strom speichern müßten. Absolut jedes Tier hat Schlafenszeiten, der Mensch auch. Warum gönnen wir unseren Energiequellen nicht auch zielgerichtet jeden Tag eine Pause? Mindestens 50% des jetzigen Energiebedarfes könnten wir dadurch einsparen und natürlich auch weniger Kohle und weniger Holz und weniger Öl und weniger Biogas usw.

Strom aus Steckdose 01.04.2012 - 14:45:10

Lustige Videos

Interessant in dem Video von Nimbus aus Wallmow ist übrigens, dass der Brand nach weniger als zehn Minuten vorbei ist - keine freiwillige Feuerwehr ist da schon aus den Betten. Radioaktivität ist auch nicht ausgetreten. Explodiert ist auch keine Bohrinsel. Kein Dorf der Umgebung musste abgebaggert werden. Niemand ist zu Schaden gekommen. Interessant auch, das fast gar nichts passiert ist, sogar die Flügel sind noch dran und der Wald brennt auch nicht. Nur damit das Video ein wenig dramatischer aussieht wurde die Geschwindigkeit verdoppelt - sonst ist ein lokaler Kleinbrand ja auch nicht spektakulär genug. Für normal denkende Menschen wäre ein anderes Video viel interessanter - http://www.youtube.com/watch?v=MmvWmyUkJpo&feature=relmfu - ab 5:27 speziell für Hektiker, die zusammenhängende Informationen über mehrere Minuten nicht verarbeiten können. Wer mehr Zeit hat, kann sich die arte-Doku ab http://www.youtube.com/watch?v=VLPTdIMYqOI vollständig ansehen.

nimbus 01.04.2012 - 11:32:44

Windradkatastrophen ...............

Sollte sich mal jeder ansehen. http://www.youtube.com/watch?v=I2NscsOj2AY&feature=related Da kann ich nur feststellen, die Windräder müssen weg. Man kann ja nie wissen, ob nicht gerade das Windrad, unter dem man steht demnächst auseinanderfliegt. Da hilft dann auch kein Feuerlöschsystem.

nimbus 01.04.2012 - 09:44:14

@BI "Hände weg vom Liepnitzwald"

Ich denke Sie haben alles auf den richtigen Punkt gebracht, wo auch jeder Bürger rechtlich einhaken kann. Es geht ja jetzt bei den Windräder um eine Gefahrenquelle überhaupt. Es stehen doch sehr viele Windräder in Zonen, wo sie Menschen einfach gefährten. Viele Katastrophen Szenarios werden trainiert, aber was die Windräder betrifft nicht. Wenn man, und da stimme ich zu, man das was Sie aufgezeigt haben einzuhalten hat, tritt erstmal eine "Windstille" bei den Windrädern ein, weil mit Sicherheit kein Windrad auch nur annähernd diese Forderungen erfüllt. Danke für diesen Kommentar. Hoffentlich liest die MOZ mit und stellt mal selbst einen Artikel,auch für die Zeitung zusammen, aus dem dann jeder entnehmen kann, wo er selbst Gefahren durch ein Windrad ausgesetzt ist. Es wäre echt ein brauchbarer Beitrag der MOZ.

BI "Hände weg vom Liepnitzwald" 01.04.2012 - 01:05:22

Brandschutzverantwortung/Haftung...Architekt+Bauamtsleiter+Gesellschafter+Feuerwehr

Grund: Baugenehmigung einer brandschutztechnisch unausgereiften Industrieanlage im öffentlichen Raum und nachgewiesener Gefährdungspotentiale. Lösungskonsequenz aus dieser nicht unbekannten Erkenntnis: 1.Nachrüstung aller Gondeln mit Schaumlöschern & Brandmeldern auf Kosten der Gesellschafter. 2. Stillegung aller Windräder bei Ausrufung einer Waldbrandwarnstufe am jeweiligen Standort. 3. Konsequenz bei Zuwiderhandlung bzw. Umgehung der Vorsorge- und Verkehrssicherheitspflicht zur Brandvermeidung = Entzug der Versicherungshaftung und privatrechtliche Haftung aller Gesellschafter und der mit der Durchsetzung bzw. deren Kontrolle befassten Behördenleiter. 4. Keine Ausweisung von Windeignungsgebieten sowie Genehmigung von Windenergieanlagen in Wäldern. 5. Prüfung strafrechtliche Gründe wegen des Tatbestandes der leichtfertigen Genehmigung des Aufbaus brandschutztechnisch unzureichend oder gar nicht ausgestatteter Industrieanlagen (Windenergieanlagen) im ungesicherten, nicht oder nur spärlich überwachten Außenbereich/Landschaftsräumen.

Andreas M. 30.03.2012 - 00:04:26

Wahnsinnskosten

Zitat Lars :Das braucht nur einige Jahrzehnte bis es zurueckgebaut ist... Die Spanne für den Rückbau einer einzelnen AKW-Anlage liege zwischen 670 Millionen und 1,2 Milliarden Euro. Das bringt aber nicht der Betreiber auf , sondern der Steuerzahler, der billigen Atomstrom aus der Steckdose gezapft hat. mfg Andreas M.

Lars 29.03.2012 - 23:49:31

@ Strom aus der Steckdose

Endlich mal ein richtig klasse Kommentar. Ich halte da voll mit. Ein Windrad ist ist in ein paar Tagen zurueckgebaut , wenn es bessere Alternativen gibt. Aber offentsichlich wollen einige Leute lieber sich aus dem Fenster die Kuehltuerme eines AKW anschauen... Das braucht nur einige Jahrzehnte bis es zurueckgebaut ist...

Chemie 1 29.03.2012 - 23:42:59

Co2

Ganz einfach Schwe68, Co2 ist schwerer als die Umgebungsluft! D.H. während das Windrad abbrennt fallen unten am Boden die Feuerwehrleute um! Deshalb gibt es keine Co2-basierende Feuerlöschanlagen an Windrädern!

nimbus 29.03.2012 - 12:57:53

@Strom aus Steckdose

Wissen Sie, ich sehen von meinem Fenster aus ein Unzahl von Windrädern. Nachdem mir die mechanischen Probleme der Windräder klar geworden sind, freu ich mich über jede kräftige Windböhe und Sturm. Der Wind allein ist in der Lage diesen Blödsinn uns vom Hals zu schaffen. Am Besten wäre natürlich, dass gleich die "Grünen" auch vom Winde verweht würden. Aber die sind ja inzwischen zu Gruftis geworden und leben unter der Erde. Wahrschein sind da einige bei mir im Garten tätig, weil ich immer neue Erdhügel finde. Es können ja auch andere Politiker sein, wie "von der Leyen", die uns nicht die uns zustehende Rentenerhöhung zugesteht und deswegen in den Untergrund abgetaucht ist. Vielleicht gelingt es mir einen Politiker im Untergrund auf meinem Grundstück zu erschlagen. Ich melde mich, wenn es mir gelungen ist.

Strom aus Steckdose 29.03.2012 - 12:37:40

Das war doch noch nie so!

Also ich setze ja auf Erdgas aus der Nordsee - da strömt das Gas bei Havarien höchstens sechs Monate aus und fliegt im Zweifel höchstens den Schotten um die Ohren. Selbst Schuld, wenn die unbedingt unser Gas selbst hochholen wollen! Atomstrom ist weiterhin total billig und an Kleinigkeiten wie gebrochenen Federn an Brennelementen in Brockdorf ist noch nie jemand gestorben. Entgegen aller Panikmacherei beträgt die Halbwertzeit des Plutoniums in Fukushima nach dem Gau nur 24.000 Jahre - und schon ist wieder alles wie früher. Wen interessiert schon der kurzzeitige Billiardenverlust? Kohleflözbrände wie in China sind mit nur mehreren Jahren doch Kleinigkeiten, in Australien soll ein Kohleflöz bereits seit 6.000 Jahren brennen – da könnte man ja mal eine freiwillige deutsche Feuerwehr hinschicken, dann würde sofort alles gut. Und billige Kohle für Deutschland ist immer gut! Erdöl ist total unbrennbar, wie die Pipelinebrände in Nigeria, Russland oder Kuweit eindrucksvoll zeigen – alles andere ist Feindpropaganda. Auch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist total übertrieben – das waren nicht mal sechs Monate, sondern nur 88 Tage ein bisschen dunkleres Wasser. Richtig machen es die Lausitzer. Wenn da mal ein paar Dörfler auf einem Berg Kohle meckern, dann wird eben das ganze Dorf mit den Meckerköppen weggebaggert – und schon ist Ruhe. Und wir haben schöne warme Wohnungen und die anderen ein bisschen mehr Feinstaub. Egal, auch das war schon immer so – und warum soll das plötzlich schlecht sein? Ganz schlimm sind übrigens Windkraftanlagen, die brennen nicht richtig, höchstens mal ein paar Stunden und auch nur der Generator – nicht mal der Wind ist brennbar! Ganz schlimm!

nimbus 29.03.2012 - 10:48:02

Eigentlich.....

....würde ich mich freuen, wenn über ein Jahr ständig starker Wind wehen würde. Es wäre dann mit Sicherheit so, dass Windräder in Größenordnungen ausfallen, weil durch den ständigen Wind sehr schnell ihre mechanischen Grenzen erreicht werden. Wie beim Auto. Pausenlos fahren, bedeutet, dass ich jedes Jahr ein neues Auto brauche. Es wäre doch ein Idealzustand, wo innerhalb eines Jahres alle Protestwellen gegen Windräder abeben würden, wei es keine Windräder mehr gibt. Bei Wind kann man ja keine Windräder aufstellen. Damit wäre doch dann auch jeglicher Streit um die "Erneubaren Energien" vom Tisch. Es gibt ja dann keine mehr. Da es aber nicht so ist mit dem Wind, muß doch an dem Konzept der "Erneubaren Energien" was faul sein. Eigentlich müßten sich doch die Windräder das ganze Jahr drehen, um Kohlekraftwerke und Kernkraftwerke ersetzen zu können. Mal nachdenken darüber.

der Holgo 29.03.2012 - 00:12:51

Ihr seid so gemein

Könnt nur meckern und lästern aber keiner denkt an die arme Windmühle. Sie war immer so ... so formschön und drehfreudig und hat gewunken wenn man vorbeifuhr und nun? Nun steht sie da mit ihrem halb appen Kopf dran. Ach wie hat sie immer fröhlich windgemüllert und dabei so lieblich gesummt und das ist jetzt alles vorbei. Ich sitze hier und denke jeden Moment geht die Tür auf und sie kommt rein. Aber sie kommt nicht mehr.

nimbus 28.03.2012 - 13:17:14

@Nimbus2000

Wissen Sie, einfach an einen Namen eine Zahl anhängen, finde ich nicht in Ordnung. Selbst keine Ideen, aber "mein Strom kommt aus der Steckdose". Das kann doch jeder Pups, wie Sie, schreiben. Es geht doch hier darum, dass vielleicht es doch nicht so einfach ist mit den "Erneubaren Energien", die doch so sehr von den "Grünen" gewollt werden. Dass es in der Politik keinen Konzens gibt zur Energiegewinnung, wissen wir doch. Dort sitzen doch die Arschlöscher mit Dummheit vollgestopft. Gegen die kommt doch keiner an. Wie die Ministerin Kunst. Da stehen Tausende auf der Straße und protestieren, die Ministerin interessiert das alles aber nicht. Kraft ihrer Wassersuppe legt sie fest, die Bildungsstätten sind zusammen zu fassen. Es doch auch so, kommt ein Minister mit einer blöden Idee, die sowieso niemand verstehen kann an, erläßt er einen Erlaß, Kraft seines Amtes, um den Blödsinn durchzusetzen. Da kann doch ein kleiner Bürger noch so eine gute Idee haben, der Herr Minister beschließt, ab heute hat das Wasser auch bergauf zu fließen. Und das war es dann. Die Leute auf dem Berg warten vergeblich auf Wasser, weil es nun mal nicht bergauf fließt. Meine ultimative Forderung an alle Minister usw. ist, dass alle jährlich eine Prüfung in allen Naturwissenschaften abzulegen haben. Sollte dann einer oder eine von denen ein Naturgesetz nicht anerkennen wollen, dann hat diese Person sofort mit der nächsten völlig unlogischen Festlegung den Stuhl zu räumen. Wissen Sie, wir stehen doch davor, dass unsere Regierung Billionen für einen Rettungsschirm ausgeben will, aber dem Rentner nicht mal die 3,6% als Rentenerhöhung "gönnt". Das ist doch alles völlig hirnrissig, absolut reif für die Klappsmühle, was da täglich aus den Regierungskreisen zu hören und zu lesen ist. Ich traue mich kaum noch mich mit meinen Enkeln zu unterhalten, weil selbst diese Fragen stellen wie, "stimmt das, was die da erzählen?". Wenn die Enkel das alles schon nicht verstehen, wer unter den Erwachsenen soll es denn dann verstehen, wenn sie nicht gerade Dimenzkrank sind?

Nimbus2000 28.03.2012 - 12:37:48

Also,

ich brauche weder Windräder, noch Atomkraft - mein Strom kommt schließlich aus der Steckdose. Welch öde Diskussion. Wie bitte schön wollt ihrs denn? Ideen, Lösungen, Patente - nicht ideenlose Patente und ständige Meckerei. Wo der Strom denn herkommen soll weiß hier keiner. Aber zu sagen hat jeder etwas.

nimbus 28.03.2012 - 09:47:57

@Willibald Windrad

Sagen Sie mal, in welche Kategorie "Doof und Dümmer" darf ich Sie einordnen? Dieser Artikel zeigt doch eindeutig Gefahren auf. Windräder im Wald bedeuten doch den totalen Waldverlust. Alle Windräder kommen doch jetzt in das Alter der "Gefahr" von technischen Defekten. Derzeit gibt es die Walsbrandwarnstufe 4, totales Betretungsverbot aller Wälder und kein Regen in Aussicht. Nennen Sie doch bitte ihren vollen Namen mit Adresse und Alter. So viel Ignoranz ist krankhaft. Abgesehen davon, das jetzt anscheinend das Zeitalter der abbrennenden "Erneuerbaren Energie" beginnt. Sollte man eigentlich mal drüber nachdenken.

Willibald Windrad 27.03.2012 - 20:59:15

Betriebsrisiko

Wenn das das Betriebsrisiko von Windrädern ist, sind sie mir immer noch lieber als explodierende Atomkraftwerke oder platzende Druckkessel von Kohlekraftwerken.

mummel 27.03.2012 - 17:44:51

müssen wir immer zahlen??

Wer zahlt den Schaden und den damit verbundenen einsatz? Natürlich der Steuerzahler bzw. Stromkunde. Wie wäre es denn wenn, da schon vorgewarnt wurde, der Betreiber( als Person ) voll dafür haftbar gemacht würde?? Aber wie es in unserem System so ist, es muss erst richtig was passieren-und dann ist das Geschrei großß und ein Verantwortlicher wird gesucht. Also bis zur endgültigen Klärung warten bis es, traurigerweise, erst mind. ein Todesopfer dabei gibt. Dies ist leider die traurige Wahrheit, und trifft auf viele Bereiche in diesem Staat zu.

SCHWE68 27.03.2012 - 12:38:45

keine Löschvorrichtung ?

Schon erstaunlich das die Windrädewr so etwas nicht haben ? Dabei wäre es ganz einfach eine Kohlendioxid Explosion (die das Feuer erstickt) bei Feuer auszulösen - ähnlich wie ein Airbag. Warum werden immer nur halbe Sachen gebaut ........

Isenhagen 27.03.2012 - 11:25:18

Windräder brennen noch besser

im Wald. Bei richtiger Trockenheit und dann so etwas. Unsere Schlauen da in Potsdam haben ja schon eingeläutet, dass die Dinger jetzt in die Wälder kommen. Am besten so ans letzte Ende des schlechtesten Waldwirtschaftsweges, so dass die Feuerwehr gar nicht erst hinkommt. Was soll sie da auch.

primat 27.03.2012 - 10:43:00

@ waldbewohner

frage nicht was der kapitalismus für dich tun kann, frage lieber was du für den kapitalismus tun kannst! wachstum für alle, koste es was es wolle!

Waldbewohner 27.03.2012 - 09:53:31

nicht so schlimm

jetzt muss den alten vogel die versicherung bezahlen. ansonsten wäre das alte ding bald abgebaut und nach polen verscherbelt worden. schliesslich werden immer größere propeller aufgebaut. egal wie teuer dieses zurück zur natur kostet, der stromabnehmer bezahlt das alles. schaut mal auf die jährlichen stromrechnungen drauf. ständige "moderate" preissteigerungen

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