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Königliche Audienz im Kartoffelhaus

Seine Königliche Hoheit: Die Mitglieder des Frankfurter Historischen Vereins kamen in dieser Woche in einem ungewöhnlichen Ort zusammen: Im Kartoffelhaus. Mittendrin Friedrich der Große alias Peter Thätner. Dahinter Ralf-Rüdiger Targiel.
Seine Königliche Hoheit: Die Mitglieder des Frankfurter Historischen Vereins kamen in dieser Woche in einem ungewöhnlichen Ort zusammen: Im Kartoffelhaus. Mittendrin Friedrich der Große alias Peter Thätner. Dahinter Ralf-Rüdiger Targiel. © Foto: FOTO Michael Benk
Jörg Kotterba / 29.03.2012, 18:28 Uhr
Frankfurt (MOZ) Königlicher Besuch am Holzmarkt: König Friedrich der Große besuchte in dieser Woche auf Einladung des Historischen Vereins das Kartoffelhaus. Der Grund: Die Vereinsmitglieder um Vorsitzenden Wolfgang Buwert hatten sich daran erinnert, dass der Preußen-König einst viele Male in Frankfurt war. "Wenn er hier übernachtete, speiste er im Kreis von sechs bis acht Mitgliedern seines unmittelbaren Gefolges", berichtete Stadtarchivar und Vereins-Vize Ralf-Rüdiger Targiel. Anlässlich seines 300. Geburtstages hätte der Historische Verein den König gefragt, ob er nicht zeitgemäß am Mahl im Kartoffelhaus teilnehmen wolle. Nicht zuletzt das Stichwort Kartoffel habe den König - hinter dem sich der Stadtangestellte Peter Thätner verbarg - bewogen, zuzusagen, lag ihm doch Zeit seines Lebens die Kartoffel am Herzen. Targiel: "Er erinnerte sich gleich an das Jahr 1756, als er befahl, die Knollen oder Erdtoffeln überall anzupflanzen - und mit seinen geforderten jährlichen Berichten den Frankfurter Kriegs- und Steuerrat zum Kartoffelzähler machte."

Zum Mahl rund um die Kartoffel und wegen des königlichen Besuchs kamen mehr als 30 Vereinsmitglieder und Interessenten ins Haus, darunter auch Frankfurts Tourismusmanagerin Alexandra Kankeleit.

Targiel erinnerte in seiner Rede an Friedrich II. und die Kartoffel sowie an die zahlreichen Besuche des Königs in der Hanse- und Handelsstadt Frankfurt.

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