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Homeyer als Vorsitzender bestätigt

Lea Sophie Lukas / 01.04.2012, 18:48 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Die Mitglieder des CDU-Kreisverbandes Oder-Spree haben Dierk Homeyer als Vorsitzenden im Amt bestätigt. Mit mehr als 95 Prozent der Stimmen wählten die Mitglieder den 57-Jährigen am Sonnabend beim Kreisparteitag in Trebus. Seine Stellvertreter wurden Ingrid Freninez aus Eisenhüttenstadt, Maria Wall aus Schöneiche und der Fürstenwalder Rolf Hilke. Bereits in der Vorwoche war der 41-jährige Rechtsanwalt Hilke vom Stadtverband zum Vorsitzenden der CDU Fürstenwalde gewählt worden. Sein Vorgänger Wolfgang Petenati war nach 15 Jahren nicht mehr zur Wahl angetreten.

In Trebus wurde auch der bisherige Schatzmeister des Kreisverbandes, Uwe Koch aus Fürstenwalde, in seinem Amt bestätigt.

Kreisgebietsreform bleibt Thema

Von den rund 70 CDU-Mitgliedern, die am Wochenende zusammengekommen waren, wurde das Motto "Nah bei den Menschen" als Arbeits- und Handlungsgrundlage für die Zukunft festgelegt. In einem Papier mit dem Titel "Trebuser Erklärung" wurde zudem die Haltung der Partei zur geplanten Kreisgebietsreform in Brandenburg festgehalten. In acht Punkten definieren die CDU-Mitglieder, worauf sie im Falle einer Überarbeitung der Verwaltungsstrukturen besonderen Wert legen wollen. "Landkreise dürfen nicht so gestaltet sein, dass es den Bürgerinnen und Bürgern unmöglich gemacht wird, ehrenamtliche Tätigkeiten in den Gemeinden, Städten und im Kreistag für ihre Bürger wahrzunehmen. Die 1990 durch die Bürger hart erkämpfte kommunale Selbstverwaltung darf nicht in Frage gestellt werden", sagte Dierk Homeyer.

Der CDU-Kreisverband Oder-Spree hat rund 310 Mitglieder. Alle zwei Jahre treffen sie sich zum Kreisparteitag, in dessen Rahmen die Mitglieder des Kreisvorstandes gewählt werden.

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Werner. W 03.04.2012 - 20:49:17

Nachgedacht

Wenn ich sehe wie mit einem verdientem Mitglied des Kreisvorstandes bei der Wahl der Stellvertreter umgegangen wurde, bereue ich meine Stimme und mein Vertrauen Herrn Homeyer gegeben zu haben. Offensichtlich ist er mehr Phrasendrescher als tatsächlich Sacharbeiter.

Grübel 02.04.2012 - 16:24:38

Äh, wenn aber nichts da ist, wie kann man dann etwas verlieren?

...

Rüdersdorfer CDU-Mitglied 02.04.2012 - 14:28:25

Noch ist nichts verloren

Ja, voll schade. War ja son juter Plan. André kriegt MOL, damit Dierk wieder in die Landesführung kommt. Das hat er ja nun echt drauf und nimmt dann auch viele von uns mit, irgendwo sind ja immer Stellen frei, wa? LOS steht aber hinter ihm. Da solln sich Ludwig und ihr Jefolge nicht zu sicher fühlen...

Isabell S. 02.04.2012 - 14:16:29

Als was bestätigt?

Es hat schon etwas leicht bemitleidenswertes mit wievie l"Ex" sich da die CDU LOS schmückt. Ein Ex Generalsekretär, ein Ex Parlamentarischer Geschäftsführer und ein Ex Landesschatzmeister und abgewählter Kreisvorsitzender. Eine Partei In Richtung Zukunft gewandt sieht anders aus

Up's 02.04.2012 - 14:05:02

Meine Gründe pro CDU,

weil sie, wie hier nicht besser darstellbar, immer von Personen und ihren Eigenschaften sprechen, die eigentlichen Aufgaben im Land aber nicht beim Namen nennen. Das macht man dann auch nicht. Ein Volk aus HARTZ-IV und Alten versteht ja Politik sowieso nicht.

Gargamel 01.04.2012 - 23:46:39

Jetzt hat P. Werner alles verraten....

Das sollte für Saskia Ludwig doch eine Überraschung werden, dass unser Dierk Landesvorsitzender der CDU Brandenburg werden soll. Nur er hat die große Autorität, auch mal auf den Tisch zu hauen. Dann wären die ganzen Kritiker endlich mal ruhig. Au weia, hoffentlich liest das hier keiner von der Landesführung mit... sonst kriegen die noch nen Herzkasper. Denn jeder weiß es ja. Eine Kampfkandidatur gegen Dierk verliert jeder. Aber auch Saskia Ludwig wird seinem Charme noch erliegen....

Neuenhagener CDU Mitglied 01.04.2012 - 23:44:25

Alles Unsinn

Ich für meinen Teil bin Stolz darauf das einer von uns Kreisvorsitzender in LOS ist. Er wird auch dort seine Sache gut machen, genauso wie er es hier selber und mit seinem Büro vor Ort macht. Und wäre André Schaller Kreisvorsitzender in MOL geworden hätten wir auch endlich ein Team für die gesamte Region und Brandenburg gehabt.

Gandalf d. Z. 01.04.2012 - 23:32:59

Zwei Vorsitzende?

Die CDU MOL hat einen Vorsitzenden und das ist auch gut. Der ist nämlich wirklich ein Guter mit Anstand und Niveau. Einen zweiten Vorsitzenden braucht die CDU MOL mit Sicherheit nicht. Mit Herrn Homeyer hat man dort jedenfalls nicht so gute Erfahrungen gemacht, deswegen endete dort seine Amtszeit als Vorsitzender auch 2006 und alles atmete auf. Seitdem weht in MOL der Geist der Freiheit: frei denken, frei reden - ohne autoritären Führungsstil, der alles Aufkeimende niederbrüllt. Ja, das gibt auch mal Streit. Aber das ist besser und demokratischer als jedes autoritäre Gehabe. P. Werner sieht irgendwie nicht, dass sich die Kritik weiter unten vor allem gegen das eigentlich Unmögliche richtet, Vorsitzender ohne entsprechende Mitgliedschaft werden zu können. Das ist also kein Neid, sondern nur der Hinweis auf normale demokratische Regeln. Andererseits kann man in MOL doch froh sein. So ist Homeyer wenigstens für die nächsten zwei Jahre erstmal an LOS gebunden. Fairerweise, um wenigstens nachträglich korrekte Zustände herzustellen, sollte er aber endlich auch seine Mitgliedschaft nach LOS verlegen. Dann ist alles in Ordnung und jeder glücklich.

grenzgänger 01.04.2012 - 21:16:16

an der grenze

soll märkisch oderland doch zufrieden sein das sie nun zwei kreisvorsitzende haben

P.Werner 01.04.2012 - 21:01:32

und das ist gut so

Hinter derlei dummen Bemerkungen steckt wohl eher der Neid auf die Fähigkeit eine Partei so einen zu können wie Herr Homeyer. Ihm ist es zu verdanken das die CDU LOS geschlossen ist wie nie und alle Streitereien hinter sich gelassen hat. Herr Homeyer täte auch der CDU auf Landesebene gut, er weiß wovon er redet revidiert nicht dauernd seine Meinung wie Frau Ludwig und hat fast 20 Jahre Erfahrung in allen Konstellationen der Politik. Er würde sicherlich der gesamten CDU Brandenburg ein besseres Image verpassen als alle anderen Möchtegernpolitiker zusammen. Ihm sollte man die Führung des Landesverbandes anvertrauen.

Katzenfreundin 01.04.2012 - 20:07:53

Ich möchte auch Vorsitzende werden

Ich bin kein Mitglied der CDU Oder-Spree. In der CDU Oder-Spree muss man aber auch nicht Mitglied sein, um Vorsitzender zu werden. Dierk Homeyer ist schließlich selbst auch Mitglied der CDU Märkisch-Oderland, mischt dort kräftig mit, lässt sich aber in der CDU Oder-Spree zum Vorsitzenden wählen. Schon komisch, wenn man Vorsitzender einer Gruppe wird, ohne der Gruppe überhaupt anzugehören. Eigentlich dürfte Homeyer in LOS ja nicht einmal mitwählen dürfen, durfte sich also nichtmal selbst wählen. Deshalb möchte ich jetzt auch Vorsitzende der CDU LOS werden! Wenn die demokratischen Regeln für Homeyer nicht gelten, dürfte das ja für mich auch kein Problem sein. Beim nächsten Mal trete ich da auch an - ist ja egal, wo ich Mitglied bin.

K.Schreyer 01.04.2012 - 20:03:31

Ignorrant

Ob die CDU sich nun alle 2 Jahre trifft oder in China ein Sack Reis umfällt ist nicht unbedingt von Bedeutung. Die wirklichen Probleme im Kreis bearbeitet sie nicht. Die CDU ist nicht dabei bei Dingen die Menschen bewegen, Stasi, Krampnitz oder Braunkohleförderung ist es in keinem Fall was vor Ort interessiert. Da helfen weder Nationale Front Wahlergebnisse noch Importe aus anderen Landkreisen.

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