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Junge Eber enttäuscht

Carsten Dewitz / 18.11.2015, 19:44 Uhr
Eberswalde (MOZ) Das Handball-Spiel der D-Junioren vom 1. SV Eberswalde gegen PCK Schwedt stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Diverse Absagen erreichten das Trainerteam.

Die Schwedter legten einen Superstart hin. Die Zurückhaltung der jungen Eber setzte wieder ein. Ballverluste aufgrund schlampig geworfener Pässe, Angriffsbemühungen, die zu einem Standhandball führten und dem Gegner die Zeit ließ, seine Abwehr zu organisieren. Interessant hierbei war, dass nur die Nr. 21 der Gäste das Spiel der Schwedter leitete und ein um das andere Mal seine Mitspieler so in Szene setzte, dass diese erfolgreich einnetzen konnten. Die Eberswalder waren hierbei viel zu langsam, um die Konter der Gäste zu unterbinden. Nur durch diverse gute Reaktionen des Torhüters fiel der Rückstand zu Halbzeitpause nicht allzu hoch aus.

In der Halbzeitpause wurde den Jungs mitgeteilt, dass es nunmehr an der Zeit sei, um endlich den Schwedtern Paroli zu bieten. Sie sollten den Ball schnell erobern, um dann zum Torerfolg zu kommen.

Leider erfüllten sich die Wünsche des Trainerteams nicht. Wenn nur zwei, drei Spieler versuchen, einen schnellen Angriff zu spielen oder aber die Konter des Gegners zu unterbinden, reicht dies nicht, um ein solches Spiel zu gewinnen. Als dann noch die Rufe der mitgereisten Eltern der Schwedter in eine Richtung gingen, die junge Handballer nicht so einfach wegstecken können, ist dann auch der letzte Rest an Sicherheit dahin. Bezeichnend hierfür war das unerlaubte Betreten des Spielfeldes eines Schwedter Fans, der mit seiner Elterngruppe vehement die rote Karte für einen der Eberswalder Spieler forderte. Aufgrund dieser Forderung musste Jannik leider die Halle verlassen, da der Schiedsrichter der Aufforderung nachkam. Aus der Sicht der verantwortlichen Trainerin eine vollkommen überzogene Reaktion des Schiedsrichters, da Jannik zu keinem Zeitpunkt vorbelastet war und in seinem Spiel nicht als besonders aggressiv auffiel.

Jetzt muss von der Mannschaft eine Reaktion kommen, die zeigt, dass sie alles auch im Spiel anwenden wollen, was sie vorher im Training gelernt haben.

Die nächsten Wochen werden zeigen, wer von den Jungs gewillt ist, die vorgegebene Marschrichtung des Trainerteams umsetzen zu wollen.

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