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Direktor des Salzburg-Museums besuchte Saarower Thorak-Haus

Lob aus berufenem Mund

Vor dem Thorak-Haus in der Moorstraße: Wolf Hartmann, Erich Marx, Manfred Höhne und Lutz Storr
Vor dem Thorak-Haus in der Moorstraße: Wolf Hartmann, Erich Marx, Manfred Höhne und Lutz Storr © Foto: privat
Bernhard Schwiete / 17.04.2012, 06:33 Uhr - Aktualisiert 17.04.2012, 06:34
Bad Saarow (MOZ) Ein prominenter Gast aus Österreich hat in Bad Saarow das Rosenthal-/Thorak-Haus in der Moorstraße besichtigt. Der Direktor des weltweit bekannten Salzburg-Museums, Erich Marx, ließ sich berichten von den Bemühungen einer ehrenamtlichen Arbeitsgruppe, das baufällige Haus zu erhalten. Das Gebäude, 1925/26 erbaut nach Plänen von Harry Rosenthal und genutzt als Sommerhaus des in Salzburg geborenen und begrabenen Bildhauers Josef Thorak, ist mit Hilfe von Spenden notdürftig gesichert worden. Marx äußerte sein Bedauern, dass dem Haus mit dem charakteristischen Strohdach dennoch der Verfall droht.

Beim Rundgang durch Bad Saarow wurde er begleitet vom Vorsitzenden des Kurort-Fördervereins, Lutz Storr, von Manfred Höhne und von Wolf Hartmann, der den Gast eingeladen hatte. Lob von Marx gab es für das Engagement des Fördervereins. Dessen Vorsitzender Lutz Storr spekulierte bereits über eine mögliche weitere Zusammenarbeit. „Vielleicht ergibt sich eine Möglichkeit, unsere Ausstellung ,Metropole und Provinz‘ in Salzburg vorzustellen und so dem Tourismus in unserem Ort weitere Impulse zu vermitteln“, sagte er.

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Meinung 18.04.2012 - 12:48:29

Ok, ne Meinung:

Da ist schon was dran, das Haus ist von Rosenthal und der hat ja da in der Ecke noch mehr Häuser gebaut. Aber der Besuch aus Salzburg steht ja nun im Zusammenhang mit Thorak, nicht mit Rosenthal. Insofern ist das alles irgenwie ärgerlich: schön, dass sich um den Erhalt der Rosenthal - Häuser (wie auch aller anderen interessanten Häuser) gekümmert wird. Dass Thorak dort gewohnt hat, ist eine Tatsache, aber das Brimborium mit Besuch aus Salzburg usw. ist einfach daneben.

Ampelmann 17.04.2012 - 21:46:06

Zitatmaschine

Wo bleibt die persönliche Meinung, einfach nur etwas Zitiertes Heranzitieren kann doch jeder. Soweit begriffen sommerurlaubte die nationalsozialistische Monumentalbratze in einem von einem jüdischen Architekten erbauten Sommersitz in der Moorstrasse am Scharmützelsee. Das zieht dann renovierte Touristen wasoderwas? name yourself!

Stelldichein 17.04.2012 - 11:22:22

Wer war denn eigentlich dieser Josef Thorak?

Zitate aus Wikipedia: Nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten ließ er sich von seiner jüdischen Frau Hilda, geb. Lubowski scheiden. Sie und der gemeinsame Sohn Peter emigrierten und gelten nach Kriegsende als verschollen. Auch in der Endphase des Zweiten Weltkrieges war Thorak vom aktiven Kriegsdienst befreit, da er nicht nur auf der 1944 von Hitler erstellten Gottbegnadetenliste, sondern auch auf der Sonderliste mit den zwölf wichtigsten "unersetzlichen" bildenden Künstlern benannt worden war. u name it

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