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Interreligiöser Dialog über mehrere Monate geplant

Islamischer Kulturtag in Bernau

Einander verstehen: Der Vorsitzende des Migrationsbeirates, Péter Vida (r.), spricht zur Eröffnung.
Einander verstehen: Der Vorsitzende des Migrationsbeirates, Péter Vida (r.), spricht zur Eröffnung. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Brigitte Horn / 24.04.2012, 15:51 Uhr
Bernau (rn) Zum ersten Islamischen Kulturtag hatte der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim in den Bernauer "Treff 23" eingeladen. Die Veranstaltung stieß auf so großes Interesse, dass der Saal fast bis auf den letzten Platz besetzt war.

Neben dem Vorsitzenden des Barnimer Migrationsbeirates Péter Vida war auch seine Stellvertreterin Diana Sandler gekommen. Das Muslimische Netzwerk des Landkreises Barnim, dem 20 Mitglieder angehören, war mit dessen Vorsitzenden Abdelkader Mohammad Ahmad Al-Hadj sowie mit Mustafa Mourad und Ömer Yildirim vertreten. Es waren Bernauer Stadtverordnete, auch einige Kreistagsabgeordnete sowie zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund der Einladung in den "Treff 23" gefolgt.

Die Teilnehmer erlebten über mehrere Stunden interessante Vorträge und Diskussionen sowie Geselligkeit bei einem Büfett mit arabischen und türkischen Speisen.

Zu Beginn gab es einen Überblick über die Geschichte und die Inhalte des Islam. Zum Beispiel haben die Imame Farid Heider, Taha Elmoursi und Abdallah Hajjir unter anderem besondere Aspekte des Islam als Religion in ihren Vorträgen deutlich gemacht. So ging es um das Verhältnis von Juden, Christen und Muslimen, um die Bedeutung des Wortes Islam, um den Ramadan und um das Leben im Einklang mit der Schöpfung, um einige Aspekte zu nennen.

Der Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration Péter Vida schätzte die Veranstaltung als einen großen Erfolg ein. "Es ist gelungen, den Islam als Kultur und Religion näherzubringen", sagte er. Gefallen habe ihm auch die große Diskussionsfreudigkeit im Laufe des Nachmittages. Dieser ersten Veranstaltung zum Islam sollen weitere folgen, kündigte Péter Vida an. So sei in den kommenden Monaten ein interreligiöser Dialog zwischen den großen Weltreligionen geplant.

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