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Blasmusik-Finale auf der Promenade

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Jürgen Pahn / 07.09.2009, 08:44 Uhr
Müllrose Mit dem traditionellen großen Zapfenstreich haben sich die Müllroser Blasmusikanten auf der Seepromenade von ihrem Publikum verabschiedet. Das siebte Konzert war das Finale des Kultursommers und beendete eine erfolgreiche Saison, die auch so etwas wie eine Generalprobe war für die im kommenden Jahr anstehende 750-Jahr-Feier. "Sieben auf einen Streich - es waren schöne und von vielen Gästen besuchte Konzerte", freute sich auch Korinna Lerche, Leiterin des Hauses des Gastes und gute Seele des Müllroser Kulturlebens.

Zum Abschluss der diesjährigen Reihe gab es noch eine besondere Überraschung. Auf dem See und an dessen Ufer waren Lichter installiert, Wasserfontänen spiegelten in Tausenden Tropfen deren Schein wider. Alles gipfelte schließlich in einer Wassershow, inszeniert vom Lindower Feuerwerker Frank Matzk. Und mit der Märkischen Blasmusik aus Eisenhüttenstadt konnte Ulrich Grenz, kommissarischer Leiter des Müllroser Musikvereins, auch noch besondere Gäste ankündigen, die einen Teil des Programms mitgestalteten.

"Die malerische Kulisse des großen Müllroser Sees, die Urlaubsatmosphäre und die Möglichkeit, bei konzertanter Musik die Seele baumeln zu lassen, ziehen immer wieder viele Besucher an", weiß Korinna Lerche. "Sie können hier Kultur und Natur gleichermaßen genießen." Dieser Einklang übt eine so große Faszination aus, dass die Gästeschar nicht nur aus Müllrose und der Umgebung kommt, sondern bis aus Oderberg, Berlin und dem Spreewald und natürlich auch aus Eisenhüttenstadt, Beeskow und Frankfurt (Oder).

Zu jenen, die die Musikanten überall hin begleiten, gehört Sabine Trepp aus Biegen. Für sie ist Blasmusik das Größte und sind die Müllroser Musikanten das Ein und Alles. Aber auch Günter Bauermeister aus dem Birkenwäldchen ist immer wieder begeistert. Er verpasst kein Konzert, egal wie das Wetter auch ist. "Der Sound ist wirklich einmalig." Ebenso seit Jahren bei den Konzerten dabei ist Heinz Rasche aus Oderberg. Mit seiner Frau nimmt er die eineinhalbstündige Fahrt auf sich, um die Musik zu genießen und die angenehme Brise, die über den See weht.

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