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Markov erfolgreich bei Nachbar-Streit

Burhard Keeve / 22.05.2012, 19:27 Uhr
Bötzow (MOZ) Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov (Linke) hat einen ersten Erfolg im Streit mit seinen Nachbarn errungen. Das Bauordnungsamt des Landkreises Oberhavel untersagte den Besitzern einer Pferdepension in Bötzow am Dienstag die Nutzung eines Geländes, das sich hinter einem Stall befindet. Dort stehen eingezäunte Ausläufe - sogenannte Paddocks für 15 Tiere. Daran schließt sich eine Koppel an, auf der die Pferde noch bis April standen.

Helmuth Markov hatte sich über den Gestank der Tiere sowie über lästige Fliegen beklagt. Nach seiner Ansicht wurden die Ausläufe illegal errichtet. Das Haus des Finanzministers liegt zirka 20 Meter von der Pferdepension entfernt. Ein von ihm errichteter Schutzwall half offenbar nicht gegen Gestank und Fliegen.

Bereits im Januar wurde das Bauordnungsamt des Kreises Oberhavel in dem Fall aktiv. Ende Januar schickte die Behörde eine Abrissaufforderung an die Besitzer des Pferdehofs. In dem Schreiben hieß es, dass der hölzerne Eigenbau bis Ende Mai verschwinden solle. Dagegen hatten die Betroffenen Widerspruch eingelegt. Streitpunkt ist eine unterschiedliche Einstufung des Areals. Jetzt sollen nicht nur die Unterstände abgerissen werden, sondern auch für die Koppel wurde die Nutzung untersagt.

Die Eigentümer betreiben seit 2008 die Einrichtung auf dem Vierseitenhof. Bereits zuvor wurden dort Pferde gehalten - wie auch bei vielen anderen der 3000 Bewohner des Dorfes. Seit Jahren wirbt der Ort mit der Marke "Pferdedorf".

Die Wiesen hinter dem Hof haben die Pensionsbetreiber gepachtet. "Wenn wir die Wiese und die Paddocks nicht mehr nutzen dürfen, können wir hier einpacken und zumachen", sagt Eigentümerin Jaqueline Heinzig. Deshalb wehrt sich die Familie über eine Rechtsanwältin gegen den Bescheid. Die Juristin will versuchen, die Nutzungsunterlassung über das Gericht aufheben zu lassen.

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Isa 18.06.2012 - 16:30:59

Wetten dass????

Wette gewonnen !!!!

L.M. 05.06.2012 - 20:55:23

Alternative für idyllischen Pferdehof

Ich hab noch einen...: Wie wär's mit 'nem FKK-Garten oder Sauna-Park? GRINS Da kucken die M.s bestimmt nicht mehr aus'm Fenster...hähähä!

L.M. 05.06.2012 - 20:38:22

Alternative für idyllischen Pferdehof

Ich möchte noch anmerken, dass dies in keiner Weise diskriminierend ggü. Kindern, Asylanten oder Obdachlosen gemeint ist! Jedoch ist es dann auch mit der erholsamen "Ruhe" gegessen, so dass auch diese enorme Glaswand nichts ausrichten kann...Herr Markov, man könnte meinen, Sie wünschten sich die "Mauer" zurück....Tja, man kann die Zeit nicht zurückdrehen...LEIDER! "DU WIRST NIE IN FRIEDEN LEBEN, WENN DER NACHBAR ES NICHT WILL!" Man könnte den Spieß ja eigentlich auch umdrehen...liebe Bötzower! Ich empfinde diese Glaswand zunehmend lästig, sie stört das Gesamtbild des Dorfes. Und die Frösche in Hernn Markovs Teich sind zu laut. Ausserdem fühle ich mich verfolgt und beobachtet, wenn ich meine Erholung bei Heinzigs Pferdepension suche. Das ist ja mit Stalking vergleichbar! Ständig wird man von M. angeglotzt und mit Blicken verfolgt bis hin zum Fotografieren...wo bleibt da mein Recht am eigenen Bild? Und hat er überhaupt die Genehmigung der Pferdebesitzer, die Bilder ihrer Pferde öffentlich zur Schau zu stellen? ICH FÜHLE MICH DURCH FAMILIE M: BELÄSTIGT!!! WER macht mit???

L.M. 05.06.2012 - 19:39:14

Alternative für idyllischen Pferdehof

Wenn Pferde so schlimm sind....und Heinzigs ihren Kampf verlieren... ...bin ich für die Errichtung eines Heimes für schwer erziehbare/straffällig gewordene Jugendliche oder einen riesigen Abenteuerspielplatz für Kinder oder ein Asylantenheim oder ein Heim für Obdachlose. Das wäre doch mal ein sozialer Zug von der Linken...! Da sollte Frau Markov dann lieber ihr "Pudernäschen" nicht zu weit aus dem Fenster halten... WETTEN, DASS... sich Herr Markov ganz schnell wieder Pferde in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wünscht???

KOCMOHABT 25.05.2012 - 23:39:09

Mindestanforderung: Anführungszeichen und Quellenangabe ...

Lieber Leser "Rakete", wenn Sie schon einen kompletten SPIEGEL-Artikel (44/1994 vom 31.10.1994, so ein alter Schinken!) hier als Ihren Kommentar einstellen (so geschehen am 24.05.2012 um 10:58:04), dann nehmen Sie sich doch wenigstens die paar Sekunden, vorne und hinten Anführungsstriche zu setzen und unten die Quelle hineinzukopieren: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13693192.html Es ist leider auch nicht ersichtlich, was dieses "Zitat" zu der aktuellen Diskussion beitragen soll. Es widerlegt nicht die verzweifelten Mutmaßungen Ihres verzweifelnden Vorredners - noch bestätigt es diese. Zur Sache: Ich habe mehr als einmal für Kandidaten der PDS, jetzt Linke, gestimmt. Das Verhalten von Herrn Markov halte ich jedoch für komplett inakzeptabel und einen Bärendienst für sich und die Partei. Schade für die ehrlichen und anständigen Linken. Herrn Markov kann man nur wünschen, dass er sich nicht in bourgeoiser Selbstgerechtigkeit ergeht, sondern wieder Bodenhaftung und Tuchfühlung zum gemeinen Volk gewinnt. Denn als Finanzminister macht er sich doch gar nicht so schlecht, siehe http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83977214.html

Berlinerin 25.05.2012 - 22:14:43

Unverstaendniss

Unverstaendlich, was da laeuft.....wohne zwar auch am Rande der Grossstadt.....sympathisiere aber eindeutig mit Fam. Heinzig und das aus der Logik heraus....so ist das nun mal auf dem Lande..... Wie waere es denn mit einer Buergerinitiative? Ein Zeichen setzen! Das ist hier in Berlin Gang und Gaebe, wenn auch in manchnen Angelegenheiten, sagen wir etwas ueberzogen. Viel Glueck der Familie und dem Dorffrieden!

na hallo 25.05.2012 - 20:56:46

mein 2 komentar unter den

Meinen 2 Komentar hat die MOZ einfach unter den Teppich gekehrt. Ich Frage mich warum? Weil die DOKÖ die Strassenseite bei erscheinen des Herrn Markov wechseln. Oder Weil ein Anwalt wie Herr Gysie diesen Genossen in den A. treten sollte? Fragen über Fragen! MfG

Hofbewohnerin 25.05.2012 - 18:39:20

ich war und bin erschüttert...

... als ich es gestern im rbb gesehen habe und heute hier nachlasen mußte. Wie ignorant, dumm und stur sind manche (Stadt)Menschen? Ich teilte dasselbe Schicksal. Auch auf mein Nachbargrundstück zogen Berliner, anfangs sehr freundlich, aber nach ca. 1 Jahr hagelte es Beschwerden und Anzeigen: der Hahn kräht, die Gänse & Enten schnattern, es stinkt, wenn der Pferdestall ausgemistet wird, die Hunde bellen, die 80 jahre alten Bäume nadeln und lauben auf die frisch gepflaserte Einfahrt, ... Und wir wohnten noch nicht mal in einem Dorf, sondern in einer kleinen Waldsiedlung. Das ging dann 5 Jahre so. Wir sind mit Sack und Pack und allen Viechern umgezogen und wohnen jetzt auf einen alleinstehenden Dreiseitenhof im Oderbruch, nächste Nachbarn (die übrigens echt toll sind!) wohnen 300m weit weg. Leider hat nicht jeder die Möglichkeit dazu. Ich wünsche der Familie Heinzig alles Gute. Wenn es eine Möglichkeit der Unterstützung gibt, z.B. Unterschriftenliste im Internet, bitte hier reinstellen, ich mache mit! Ich hoffe, daß sich alles zum Guten wendet und Sie den Hof in gewohnter Weise nutzen können, ich wünsche es Ihnen so sehr! Bitte liebe Bötzower, unterstützt Familie Heinzig, und wie meine Vorredner schon meinten: machen Sie Hr. Markov das Landleben madig! Zeigen Sie ihm, daß es SO nicht geht! Wenn man sich in eine Dorfgemeinschaft nicht integrieren kann, sollte man wieder verschwinden!

Rakete 24.05.2012 - 10:58:04

Vielleicht mal ein paar andere Hintergründe zu Markov

Die PDS ist eigentlich eine Unternehmerpartei. In Brandenburg gründeten Selbständige den ersten parteinahen Verband. Die drei Buchstaben waren groß und deutlich: PDS stand auf den Paketen, die der Kurier am Luftfrachtschalter in Berlin-Tegel abgab. Kurz darauf rief bei Alf Franke, 31, dem Chef des Kurierdienstes, ein Konkurrent an, der die Einlieferung beobachtet hatte. "Du bist in der PDS", sagte er dem Klein-Unternehmer aus Berlin-Hellersdorf auf den Kopf zu. Franke klärte das Mißverständnis auf. PDS ist das Kürzel des Patent Delivery Service, eines Kunden aus England. Dennoch war der Branchenkollege auf der richtigen Spur. Franke, recht ehrlich für einen Geschäftsmann, gestand, seit Mai 1994 sei er tatsächlich in der Partei. Die Kunde vom roten Boten war schnell herum. "Tut uns leid, damit können wir uns überhaupt nicht identifizieren", erklärten mehrere Klienten und zogen ihre Aufträge zurück. _(* Franke, Schäfer, Duletzki-Schäfer, ) _(Markov in der Eltese GmbH, Stolpe. ) Als auch noch ein guter Auftraggeber zahlungsunfähig wurde, mußte Franke vier seiner fünf Mitarbeiter entlassen. Nun sitzt er, wie am Beginn seiner Unternehmerlaufbahn vor vier Jahren, wieder selbst hinter dem Steuer. Wie Franke bekennen sich rund hundert Unternehmer und Freiberufler zur PDS. Anfang Oktober folgten sie einem Aufruf des PDS-Landesvorsitzenden von Brandenburg, Helmuth Markov, 42, und gründeten in Strausberg bei Berlin einen "Offenen Wirtschaftsverband der klein- und mittelständischen Unternehmer, Freiberufler und Selbständigen in Berlin und Brandenburg", kurz: Owus. Vorläufige Vorsitzende ist Christa Luft, nach der Wende DDR-Wirtschaftsministerin und jetzt PDS-Bundestagsabgeordnete. Die Gründung trägt einer lange verdrängten Erkenntnis Rechnung: Die PDS ist eigentlich eine Unternehmerpartei. Jeder fünfte PDS-Funktionär sei selbständiger Unternehmer, meldete die ostkundige Wochenpost. Das sind mehr als in jeder anderen Partei. Die Sozialisten selbst schlüsseln ihre Mitglieder nicht nach Klassenzugehörigkeit auf. Aber der Vorsitzende Markov weiß: "Bei den Jüngeren haben wir eine ganze Menge Unternehmer und Selbständige." Der Brandenburger Parteichef ist selbst einer von ihnen. Keine andere Partei in diesem Bundesland kann sich mit einem Unternehmer an der Spitze schmücken. Doch Markov ist Unternehmer wider Willen. "Hü oder Hott" hieß es 1990 für den Ingenieur in der Entwicklungsabteilung des Kombinats Lokomotivbau-Elektrotechnische Werke "Hans Beimler" (LEW). "Hü" war der absehbare Absturz in die Arbeitslosigkeit, weil die westlichen Kaufinteressenten für LEW keine Entwickler brauchten. "Hott" war der riskante Sprung in die Selbständigkeit. "Also bin ich gesprungen", sagt Markov. Zusammen mit sieben Kollegen aus der Entwicklung landete er in einer abgelegenen Baracke der DDR-Grenztruppen in der Nähe des Autobahnkontrollpunktes Stolpe im Norden Berlins. Dort entwerfen die Tüftler hochspezialisierte Anlagen, etwa Elektronen-Schmelzen zum Bedampfen von Bohrern oder Brillen mit Titan. Wie ein Verbands-Industrieller wirkt der Chef nicht. Mit Zottelbart und Wuschelhaar sieht er eher aus wie der bürgerbewegte DDR-Dissident. Doch auch das täuscht. Markov war seit 1973 SED-Mitglied, Marxist ist er noch immer. Eine Assoziation freier Menschen, wie Marx sie sich wünschte, ist die Eltese GmbH des PDS-Vorsitzenden aber nicht gerade. Nach Diskussion der Standpunkte entscheidet auch hier der Chef. Aber wenigstens sind alle sieben wissenschaftlich-technischen Mitarbeiter am Kapital beteiligt. Die gewöhnlichen Leiden des jungen Unternehmers hat auch der Marxist durchgemacht: den vergeblichen Kampf um Bankkredite, das lange Warten auf Landesbürgschaften und die liebe Not mit der Treuhand. Die PDS hat erkannt: Wie viele andere ehemalige DDR-Bürger fühlen sich auch ostdeutsche Mittelständler heimatlos im eigenen Land. Die West-Berliner Spediteure an der Spitze seines Branchenverbandes, meint zum Beispiel der gelernte Maurer und Fliesenleger Franke, können kaum seine Interessen vertreten: "Was kümmert die ein Herr Franke, der von unten kommt?" Von Owus verspricht sich der um seine Existenz kämpfende Kurier "aktive Selbsthilfe von Unternehmern für Unternehmer". Die Partei hält sich diskret im Hintergrund. Der Verband soll keine Organisation der PDS sein. Denn manche Interessenten sind zurückgeschreckt, weil sie bei einem öffentlichen Bekenntnis zur PDS wie Franke ihre Aufträge aufs Spiel setzen würden. Das Manifest des kleinen Kapitals, das der PDS-Ökonom Klaus Steinitz in einem Positionspapier formulierte, enthält denn auch recht bürgerliche Forderungen. Bürokratische Hemmnisse für Existenzgründer sollen abgebaut, Förderprogramme vereinfacht werden. Befristete Mehrwertsteuerpräferenzen für Ost-Unternehmer oder zeitlich begrenzte Lohnkostensubventionen verlangen auch schon FDP oder SPD. Das Programm heißt, verkündet Markov, "gesunder Lobbyismus". "Links angelehnt" sind die Mitglieder laut Franke aber schon. Deswegen hofft er, daß die Genossen einander mehr vertrauen können als die kapitalistischen Konkurrenten in den anderen Unternehmerverbänden. Zum Gründerstamm gehören etwa Chefs von Agrargenossenschaften, den LPG-Nachfolgern, aber auch Bauunternehmer und sogar einige West-Berliner Kleinbetriebe. "Der historische Händedruck zwischen Kapital und Arbeit", wie das CSU-Organ Bayernkurier höhnt, kann weh tun. Die PDS-Forderung nach gleichen Löhnen in Ost und West mußte mit Rücksicht auf das gebeutelte Kleinkapital wieder aus dem Programmpapier verschwinden. Statt dessen lamentiert Marxist Markov in bester Unternehmermanier über die Last der Lohnnebenkosten oder die maßlosen Entsorgungsgebühren, "wo wir kaum noch den Kopf über Wasser halten können". Das marxistische Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate beweist sich ausgerechnet an vielen ostdeutschen Kleinunternehmern. "Das Optimum ist, daß es am Jahresende kein Minus gibt", klagt Marita Duletzki-Schäfer, 38, eine brandenburgische Mitgründerin von Owus. Die ehemalige Buchhalterin betreibt mit einem Praktikanten und einer Halbtagskraft eine Wirtschafts- und Finanzberatung. Ihr Mann Dieter Schäfer, 52, sorgt als Geschäftsführer beim Kreissportverband für den lebensnotwendigen Nebenverdienst. Das Paar hatte die Firma zusammen mit einem Manager aus Münster gegründet. Doch der West-Partner war mehr an steuermindernden Verlusten als am Geschäftserfolg interessiert. Mühsam brachten die Schäfers 10 000 Mark auf, um den Teilhaber auszuzahlen. "Nirgendwo findet man einen Ansprechpartner", klagt Schäfer. Erst PDS-Vorstandsmitglied Wolfgang Gehrcke zeigte Verständnis für die Sorgen der unterdrückten Unternehmer. Immer wieder müssen sich die Owus-Genossen auch als Tarnorganisation alter SED-Kader beschimpfen lassen, die mit den Milliarden der Stasi oder der Kommerziellen Koordination (KoKo) die Marktwirtschaft unterwandern. Bei diesem Thema versteht Markov keinen Spaß: Die etablierten Unternehmerverbände frage ja auch niemand, wo da das Geld herkomme. In trauter Vereinsrunde sehen die Gründer das schon mal etwas lockerer: Koko klinge als Name doch viel eingängiger als Owus. Das erinnere, scherzt Markov, ein bißchen an Orkus. Y Die PDS hält sich diskret im Hintergrund * Franke, Schäfer, Duletzki-Schäfer, Markov in der Eltese GmbH, Stolpe.

verzweifelder bürger 24.05.2012 - 10:44:56

interessantes Leben des Herrn Markov...für mich ein "Wendehals"

1970 Abitur, Berufsausbildung zum Buchhändler 1970 bis 1976 Studium am Kiewer Polytechnischen Institut, Diplom-Ingenieur für Elektrische Antriebe und Automatisierung von Industrieanlagen seit 1973 Mitglied der SED 1976 bis 1978 Mitarbeiter im Internationalen Lizenzhandel 1984 Promotion (Dr. Ing.) 1978 bis 1990 Abteilungsleiter Forschung/Entwicklung seit 1990 Mitglied der PDS, seit 2007 DIE LINKE 1990 bis 1999 Mitglied des Landtages Brandenburg 1990 bis 2002 Geschäftsführer Eltese GmbH Stolpe 1993 bis 1995 Vorsitzender des PDS-Landesverbandes Brandenburg 1998 bis 2004 Geschäftsführer LE-W Warmwassersysteme GmbH Hennigsdorf 1999 bis 2009 Mitglied des Europäischen Parlamentes seit 2007 Ehrenamtlicher Direktor des Zentrums für internationalen Dialog und Zusammenarbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung seit 6. November 2009 Minister der Finanzen und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Brandenburg Diese Entwicklung war ohne Stasi nicht machbar.

Patricia 24.05.2012 - 10:34:56

Armer Herr Markov

Wie arm muss ein Mensch im inneren sein, wenn er sich nicht mal an der Landluft, den Landmenschen und den Landtieren erfreuen kann? Der sich eher darüber freut, Menschen und Tieren das zu Hause zu nehmen. Im Ergebnis kann ein solcher Mensch nur Mitleid empfangen. Wie traurig doch sein Leben sein muss. Hier sollte ihm wirklich seine Partei helfen. Bitte bringt ihn auf den richtigen Weg, damit er wieder Freude am Leben hat und die Partei ihre Wähler.

Fred 24.05.2012 - 10:27:26

An Frau Unfassbar - bin

Auch die begonnene Restaurierung der heruntergekommenen Fassade des ehemaligen Gasthauses, das die Heinzigs bewohnen (oder noch nicht? - ich weiß es nicht) lässt ahnen, dass sich dieses Haus zu einem Kleinod in der Dorfaue entwickeln wird. Deswegen unterstelle mal, dass die Heinzigs ein Interesse an der Schönheit unseres Dorfes und unserer Gemeinschaft haben. Solche Nachbarn hat man gern! Es sei denn, die Heinzigs müsen wirklich aufgeben. Und das alles weil ein selbstgefälliger Politiker einer Partei, die eigentlich die Interessen des kleinen Mannes vertreten sollte, nicht genug Toleranz aufbringen kann und sein eigenes Wohl über das aller anderen stellt. Aber das ist ja inzwischen ein selbstverständlicher Charakterzug von Politikern aller Couleur. @ Herr Markov, Sie würden uns allen einen Gefallen tun, wenn Sie unserem Dorf wieder den Rücken kehren würden. Ziehen Sie doch nach Potsdam oder Berlin Zehlendorf. Dort sind Menschen mit Ihrer Gesinnung gern gesehen und häufig vertreten. Da ist man unter sich und muss sich nicht vom Pöbel und Wahlvieh alles bieten lassen.

David 23.05.2012 - 23:47:57

Was denkt Ihr deenn???

JaJa unsere Politiker! Was passiert weiß doch schon jeder!!!! Sage nur der Hebel und die länge!!!!!!!!

Arielle 23.05.2012 - 21:03:28

Fliegen sind ein wichtiger Bestandteil in der Nahrungskette.

Ich verstehe gar nicht, was die Städter immer gegen die ländlichen Fliegen haben. Auch Fliegen und ihre Maden (Larven) sind ein wichtiger Bestandteil in der Nahrungskette, damit das ökologische Gleichgewicht der Natur nicht mal kippt. Besonders Schwalben, Singvögel, Fische und Frösche verzehren gerne Fliegen. Nachbarn, die viele Fliegen produzieren, könnten bspw. viele Singvögel mit Obstbäumen (Kirschen) und verschiedenen Heckensträuchern (als Brut- und Nistplätze) anlocken. Den hungrigen Fröschen einen kleinen Tümpel einrichten. ... etc. Wenn dann alles noch schön der Reihe nach blüht, duftet, trillert, plätschert und quakt, dann stören dem genervten Nachbarn vielleicht auch nicht mehr die Fliegen und eventueller ländlicher Geruch. Falls der Wind mal ungünstig stehen sollte. Und falls man viel Zeit hat, Kuchen auf der Terrasse zu essen. Falls die Sonne mal scheint. Wenn mal Erdbeerernte ist. Da Fliegen leider auch Krankheiten übertragen könnten, kann man sich ja im Haus mit Insektennetzen vor Tür und Fenster schützen, einen klebenden Fliegenfänger an die Lampe hängen, auf der Terrasse die Lebensmittel mit sieb-artigen Glocken abdecken und dgl., was die Phantasie so hergibt. Man könne auch, statt sterilem Rasen und Betonterrasse, als Naturfreund selber den Schwalben, Singvögeln und Fröschen viele Brut- und Nistplätze schaffen. ;-) Und wem das friedliche Landleben in Flora und Fauna partout nicht gefällt, der möge doch besser an Autobahnen, Eisenbahngleisen, nahe Industriegebiete unter eine Flugschneise oder ähnliche "Wohngebiete" ziehen. Oder gleich in eine städtische Plattenbausiedlung mit Balkon im Hochparterre, wie "bodenständischer Bauer" es so treffend empfahl. :-D

Frau Unfassbar-bin 23.05.2012 - 20:49:15

Pferdepension Heinzig Homepage

ich habe jetzt die Homepage der Pferdepension Heinzig gesucht und gefunden. Was für eine Idylle und toll aufgebauter alter Hof, da möchte man doch gerne sein Pferd einmieten, aber was wollen die Behörden und gewisse Nachbarn ? PLATT MACHEN, Familie Heinzig ihr Hab und Gut nehmen - UNFASSBAR !!! TOLLE BILDER ... TOLLE EINDRÜCKE ... es muss weiter gehen ! Sehen sie sich mal die Homepage an - sowas muss gerettet und erhalten werden. http://pferdestallheinzig.npage.de/

Frau Erschüttert-Bin 23.05.2012 - 20:09:09

langsam sollten wir enger rücken - trotz der Wärme :)

... ich bin über diesen ersten "sieg" vom Nachbarn geschockt. das geht doch nicht mit rechten dingen zu . wie kann man einer jungen Familie ihre mühsam aufgebaute Existens mit brachialer macht nehmen wollen ? unfassbar was dort für das Dorf Bötzow von oben für recht empfunden und gesprochen wird !!! Liebe Familie Heinzig , geben sie nicht auf !

Bärbel v. L 23.05.2012 - 15:43:28

Markov erfolgreich bei Nachbarstreit

Seit wann weiß Herr Markov denn, dass in der Nähe seines Hauses Pferde leben? Die Pferde waren zuerst da und sie sollen auch dort bleiben, Er mußte doch dort nicht hinziehen wenn die Tiere ihn stören. Im Bauordnungsamt sollte man mal schauen wer sein Linker Gönner ist. Ich finde es eine Schande für ihn und für die Partei so eine Einstellung zu haben. Der Vorschlag der Pferdesteuer kommt doch auch nicht von ungefähr. Noch nie hat es diese Steuer gegeben. Die Tiere werden doch in der Landwirtschaft gebraucht. Dem Herrn Markov dürfte man überhaupt keine einheimischen landwirtschaftlichen Produkte verkaufen. Sie könnten ja stinken. Ich hoffe die Wähler werden bei der Wahl wachsam sein!!!!!

Steffen Schützler 23.05.2012 - 15:28:54

Pferdehalter haltet zusammen

Alles was hier, auch teilweise emotional, geschrieben steht entspricht der Wahrheit eines westlichen demokratischen Staates Deutschland. Auch wir haben soetwas am eigenen Leib erfahren müssen, dass sich Leute auf´s Land begeben und dann dank ihres Einflusses gegen die ländlichen Gepflogenheiten durchsetzen wollen. Vorab, es gibt zahlreiche Höchstrichterliche Stellungnahmen diesbezüglich in NRW und BW. Dort wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Pferdesteuer eine Luxussteuer bedeutet. Pferde sind kein Luxus sondern unterliegen dem Kreislauf der Landwirtschaft. Sollten sich solche Machenschaften durchsetzen, wird die nächste Steuer auf Rinder, Schafe, Ziegen und auch Katzen sowie ! auf Landwirtschaftliche Geräte erhoben werden müssen. Aber dank des Kreislaufes der Landwirtschaft Steuerbefreit sind und zu bleiben hat! Es ist schon kaum glaubbar zu erleben was den Politikern hier noch so einfällt. Wird hier die deutsche Landwirtschaft in den Ruin getrieben? Wo bekommen wir dann unsere Lebensmittel her? Ich kann nur an alle Pferdebesitzer appelieren, zusammenhalten und gemeinsam dagegen vorgehen. In Brandenburg gibt es ca. 30.000 Pferde. Wer ist als nächstes dran? Nachdem ein gewisser Politiker in ein Dorf gezogen ist und baurechtlich nicht gegen die Nachbarn vorgehen kann, findet man auch solche Wege wie einer Pferdesteuer oder nicht? Und richtig, wer sitzt dort im Landratsamt der soetwas sich traut durchzuführen ohne sich das Baurecht auch nur annähernd durchgelesen zu haben scheint? Zumal es sich hier um einen Vierseitenhof handelt, auf dem schon immer Landwirtschaft betrieben wurde. Auch wir müssen leider den Klageweg gegen unseren Landrat begehen. Ist das Demokratie??? Dafür bin ich 1988 nicht auf die Straße gegangen! Den Besitzern kann ich nur ebenfalls den Tipp einer Anzeige wegen Nötigung geben. Anders kommen sie nicht zur Ruhe. Und diese ist massiv gestört! Und liebe Einwohner von Bötzow, schließt Euch zusammen, helft Einander und geht dagegen rechtlich vor.

wolfgang2 23.05.2012 - 13:27:44

Markov erfolgreich bei Nachbar-Streit / Pferde-"Narr"

Ich habe den Eindruck, daß der Beschwerdeführer die Fliegen selbst mit ins Dorf gebracht hat, denn seine Politik stinkt zum Himmel. Allerdings ist noch in keiner seiner Äußerungen die Fliegenart angegeben worden, die seine Sahnetörtchen, die er als priviligierter Minister sich teilweise selbst abschneiden kann, im Manöversturzflug angreift. Sind es Frucht-, Stuben-, Schmeißfliegen oder eine andere Art der Spalt- oder Deckelschlüpfer? Hoffentlich sind es keine Pferdebremsen. Herr Markov, warum deklassieren Sie sich so öffentlich, es reicht doch dazu der Landtag!

Isenhagen 23.05.2012 - 11:52:19

Gesetz kann eben auch Unrecht sein

so wohl auch hier...wenn man auf dem Dorf keine Pferde halten darf weil sie Fliegen mit sich bringen....armes Deutschland....aber übertriebener Rechtsstaat und dumme Menschen führen zu Auswüchsen und der Bürger anstatt zu weinen lacht.

Radfahrer 23.05.2012 - 11:13:19

@Bianca

Die Linke demontiert sich selbst, sieht man doch bundesweit. Und in Brandenburg hat sie dafür Herrn Markov und Herrn Christoffers. Oder wurden die gar vom Verfassungsschutz eingeschleust?

hans 23.05.2012 - 09:24:20

Wie schnell uns doch wieder mal die Vergangenheit einholt!

Diese Art Machenschaften kennen die Alten und auch wir doch noch gut. @bodenständischer Bauer Ich hoffe nur, dass das eintritt, was Sie schreiben. Wer sich so danebenbenimmt in seinem "Wohnort" hat jeglichen Anspruch auf Hilfe verloren. Direkt vor die Tür einen Pferdeäpelhaufen setzen.

na hallo 23.05.2012 - 09:07:44

Was für ein Politiker

warum zieht man auf ein Dorf? Damit man seine ruhe und frieden hat, oder! Aber der Herr Markov tat das wohl um Stunk zu machen. Es ist halt so üblich das zum Dorf auch Tiere gehören. Also mein Rat an den Politiker, packen sie Ihren Kram und hauen ab in die schöe Stadt. Da haben sie dann ihre RUHE vor den wilden und riechenden Pferden. MfG

lupo 23.05.2012 - 08:33:26

Wetten das...

...im zuständigen Bauordnungsamt Genossen von der Partei Die Linke sitzen?

Dieter Luck 23.05.2012 - 05:10:03

Und jetzt noch die Pferdesteuer

Ausgerechnet jetzt kommt auch noch der Ruf nach einer Pferdesteuer. Na wenn das kein Zufall ist.

bodenständischer Bauer 23.05.2012 - 01:19:54

Oh, wie peinlich

Ohje, vom allseits geachteten Politiker (oder verehrten Künstler) zum Aussätzigen des eigenen, kleinen Dorfes, ist ein kurzer Weg. Schlimm, wenn erst mal keiner mehr grüßt. Sogar die letzten Straßenköter instinktiv permanent am Gartentor noch ihr Bein heben oder sich hinhocken... Teuer, wenn man dann Brot und Wurst nur noch per Katalog bestellen kann, weil man nirgends mehr freundlich bedient wird. Peinlich, wenn im Gasthaus, im Versammlungssaal, in Kirche oder Anderswo die freien Plätze neben einem plötzlich "reserviert" sind und alle den Umherirrenden ignorieren.... Da möchte man schon lieber hinziehen, wo man noch geachtet und angesehen wird. Oder anonym in die Plattenbausiedlung einer Stadt. Möglichst, wo es auch keine Tiere mehr gibt. Viele Politiker und Künstler haben nämlich oftmals ein überhöhtes Geltungs- und Ansehensbedürfnis. Wollen stets noch bedankt, gelobt und verehrt werden, denn Wucher-Diäten oder Promi-Gage allein nur zum normalen Leben, mag denen doch nicht ausreichend sein. Sie lieben das Rampenlicht einer Bühne, das Blitzlicht der Bildreporter. Lieber noch schnell eine Negativschlagzeile, als bald so ganz vergessen werden. Was käme denn eigentlich noch nach Ehrgeiz, Habgier, Machtgier und Ruhmsucht, ... ? - Erkenntnis, Weisheit, Nachsicht, Großmut, ... ?

Bianca 22.05.2012 - 22:49:17

Die Partei, die Partei, die hat immer Recht.........

Vielleicht kann ihm ja seine Partei nochmal mal ins Gewissen reden. Mit solchen *Fliegen auf meinem Erdbeerkuchen* Streitereien können die hier keinen Blumentopf mehr gewinnen bei den Wählern ;-)

Frank 22.05.2012 - 21:19:21

Aktion "Tierfreie Dörfer"

ich hoffe, das Dorf hält gegen den Störer zusammen

Leser 22.05.2012 - 20:11:37

DIe Linke mit Herz fürs Land

Netter Zug vom Genossen Markov. Er ist halt ein Linker.

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