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FFC Viktoria und MSV Eintracht vereinigen sich zur neuen Saison / Bündelung soll neue Perspektiven eröffnen

Fusion zum 1. FC Frankfurt perfekt

Demnächst vereint: Eintrachts Miro Dorenburg (l.) und Steffen Opitz von Viktoria II, hier bei der Landesklasse-Partie zwischen beiden Vereinen im vergangenen November.
Demnächst vereint: Eintrachts Miro Dorenburg (l.) und Steffen Opitz von Viktoria II, hier bei der Landesklasse-Partie zwischen beiden Vereinen im vergangenen November. © Foto: FOTO Michael Benk
Hans Eberhard / 26.05.2012, 06:00 Uhr
Frankfurt (MOZ) Die Fusion der Frankfurter Vereine FFC Viktoria und MSV Eintracht ist perfekt. Am Donnerstagabend schlugen die Mitglieder auf getrennten Versammlungen mit jeweils eindeutigen Voten zum Zusammengehen ein neues Kapitel in der Geschichte des Frankfurter Fußballs auf.

Am 1. Juli 2012 werden die beiden Traditionsvereine zum 1. FC Frankfurt (Oder) E.V. e.V. fusionieren. Wobei das erste E.V. für Eintracht und Viktoria steht. Viktorias Präsidiumsmitglied Thomas Bleck: „Unser gemeinsames Ziel ist es, durch die Bündelung der Kräfte für den Frankfurter Fußballsport neue Perspektiven zu eröffnen. In dem neuen größeren Verein ist es möglich, strukturelle Voraussetzung für den sportlichen Erfolg über die Brandenburgliga hinaus zu eröffnen.“

Der Präsident des MSV Eintracht, Markus Derling, betonte: „Beide Vereinsführungen und die Mitglieder haben die Zeichen der Zeit erkannt. Nach einer intensiven Phase der Kooperation, in der Vertrauen gewachsen ist, starten wir nun ein gemeinsames Projekt, das den leistungsorientierten Sportlern ebenso neue Herausforderungen bietet wie es den Breiten- und Freizeitsportlern ein Vereinsleben in einer größeren Gemeinschaft bietet.“

Neben den Fußball-Abteilungen gehören zum Verein eine Gymnastik- und eine Tischtennisabteilung. Für den Frauenfußball plant der Verein neben der bestehenden Frauenmannschaft auch den Aufbau eines Juniorinnen-Teams.

Beide Präsidien haben in den vergangenen Monaten zielgerichtet zusammen gearbeitet. Sie betonen, dass das Projekt 1. FC Frankfurt auch für weitere Partner offen ist, damit der Fußball in der Stadt attraktiver und überregional erfolgreicher wird. „Dies führt zu einer stärkeren Identifikation mit der eigenen Stadt. Hier wollen wir Angebote an die vielen Fußballfans in Frankfurt machen“, sagte der sportliche Leiter Bleck.

MSV-Boss Derling dankte allen, die die Fusion aktiv mit begleitet haben. „Besonders den Sponsoren, aber auch dem Stadtsportbund und dem Fußball-Landesverband. Besonders stolz sind wir auf unsere Mitglieder, die ohne Befindlichkeiten und bei allem Traditionsbewusstsein eine überzeugende Zukunftsentscheidung getroffen haben.“

Wie aus Mitgliederkreisen zu erfahren war, stimmten bei der geheimen Viktoria-Wahl 41 für die Fusion, elf dagegen. Bei der Eintracht votierten in der offenen Wahl 62 dafür, sechs enthielten sich der Stimme. Viktorias Ex-Präsident Alexander Wolf, der am 2. Mai nach internen Querelen seinen Rücktritt aus dem Vorstand erklärt hatte, meinte nach der Versammlung: „Ich freue mich über das klare Zeichen zur Fusion, und bis Saisonende stehe ich auch zu meinen Sponsorleistungen.“

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Jens 26.07.2012 - 14:10:45

Der Weg ist richtig, aber ...

... der Name, ich weiß nicht. Ja, die ewige Diskussion um "Vorwärts" - aber genau das wäre der richtige Weg: FC Vorwärts Frankfurt.

der sie alle kennt 29.05.2012 - 09:55:15

@hauke und gerd

glauben sie eingentlich selber was sie hier schreiben? fragen sie doch mal mal "IM Lehrer"! einen noch roteren verein neben dem bfc gab es wohl nicht in der ddr oberliga.

Haucke 28.05.2012 - 22:36:30

Schön das es eine Diskussion gibt

Wenn man die Stasi ins Gespräch bring ,muß man es auch Beweisen und nicht nur eine Behauptung aufstellen .Fragen Sie sich auch manchmal warum viele der noch vorhandenen Zuschauer überhaupt ins Stadion gehen .Ich Glaube das so mancher seid der DDR Zeit ,zu diesen Verein geht und sich mit den Fußball intentifizert ,anstatt mit Partei und deren Überwachungsapperrat .Dies ist doch blödsinn .Das beste Beispiel wie man auf die Schnauze fällt ,zeigte damals der 1.FC Lok Leipzig .Dieser Verein nahm ein neuen Namen (VfB Leipzig) an und andere Vereinsfarben Man schaffte es bis in die Landesliga abzurutschen und die Zuschauerzahlen von Zehntausende auf eine dreistellige zusenken . Nach der Zurückbennung kam der Erfolg und die Zuschauer wieder .Übrigens vor der Fusion kam auch der Name Frankfurter Kickers als Vorschlag vor ,bloß dort sagte der Vorstand von Viktoria das der 1.FC Frankfurt (Oder) ihr Favorit ist .Dann brauch ich mich nicht hinstellen und fragen nach Namensvorschläge zu machen .Dies ist für mich Scheinheilig .

Gerd 28.05.2012 - 20:50:23

Unerträglich

Ecke! Was soll dieser Stuß? Vorwärts hatte so viel mit der Stasi zu tun wie Post Frankfurt mit dem Gewinn der Champions Leguae. Einige Leute sind eben nicht von ihren Vorurteilen zu befreien.

Ecke 28.05.2012 - 13:33:46

Rot-Gelb muss verschwinden

Hoffentlich sind sich die Spieler und Trainer einig, dass das Rot-Gelb endlich als Erinnerung an NVA- und Stasi-Fußball in Frankfurt (Oder) verschwindet. Man ist gespannt, wie das neue Vereinswappen aussieht und in welchen Farben die Spieler auflaufen.

s.k. 28.05.2012 - 12:06:20

@christian

es gibt auch noch alternativen zum fc frankfurt. grundsätzlich ist die fusion der richtige weg! trotzdem wird es in den nächsten 5-8 jahren keinen höherklassigen fussball in ffo geben. es sei denn, man kann einen starken sponsor gewinnen der geld für profis ausgeben wird. mit der sportschule wird man keine bäume ausreissen können!

Alter ASK- Fan 27.05.2012 - 10:35:54

Verwechselung möglich

ich gebe Haucke recht. Der Name ,,1.FC" klingt ein wenig nach Größenwahn, zeugt von Fantasielosigkeit und birgt Verwechslungsgefahr mit dem ,,1. FrauenFußballClub" in Frankfurt am Main. Leider ging aus dem Artikel nicht hervor, welche Namen noch zur Debatte standen und wie viele Mitglieder sich für andere Namen aussprachen. Ich hoffe letztendlich, dass der Frankfurter Fußball (egal unter welchem Namen) irgendwann mal wieder an höherklassiger Stelle (Ober- oder Regionalliga wären für den Anfang ausreichend) sich einen guten Namen verdient.

Haucke 26.05.2012 - 22:16:08

Ein Tag in Familie wird Grösser

Eine Fusion ist immer eine gute Sache ,weil man seine Kräfte bündeln kann .Doch man sollte nicht nur von oben herab eine Fusion beschliessen , sondern bei seinen Zuschauern sich mal umhören was sie so Denken .Das beste Beispiel ist der Name des neuen Verein ,erst wurde gesagt man kann Vorschläge machen und im gleichen Atemzug wurde schon gesagt das der 1. FC Frankfurt der Favorit ist .Also fühlt sich der Fan (?) schon regelrecht vor den Kopf gestossen .Da stellt er sich doch die Frage was verbindet mich noch mit den Verein ,aber so viel Fan's sind es ja nicht ,daß zeigen ja auch die Zuschauerzahlen .Es werden zwar ein paar mehr werden ,doch das sind nur die Familien der neuen Mitglieder und ein paar Freunde .Wenn der neue Verein auf seine Zuschauer nicht zugeht und ihre Meinung mal einholt (es muß nicht immer stimmen ,doch Fragen kostet nicht's ) wiird so mancher Fragen was bindet mich hier noch .Und so wurde Jahrelang unter Viktoria rumgewurschtelt ,wie es scheint bleibt alles beim alten .Abkapseln und in Familie bleiben ,wozu braucht man mehr Zuschauer die sind doch blloß störendes Beiwerk ,so kommt man sich jedenfalls vor.

Christian 26.05.2012 - 08:48:57

GUT Gemacht

Schön das sowas in der Sadt Funktioniert !! Leider nicht in den umliegenden Dörfen , schade drum.

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