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S-Bahnlinie 2: Kürzerer Takt zu teuer

MOZ / 30.05.2012, 18:23 Uhr
Bernau (MOZ) Fragen zum regionalen Verkehr standen gestern im Mittelpunkt eines Treffens von Abgeordneten der Landesgruppe Brandenburg der Bundestagsfraktion Die Linke mit Rainer Bretschneider, Staatssekretär im Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft.

Neben einer Verständigung zum Problem Großflughafen BER ging es dabei um die Zukunft des Öffentlichen Personennahverkehrs, die Regionalisierungsmittel der Bahn, den ländlichen Raum sowie die Radwegeplanung bis zum Jahr 2015, darunter konkret um die Radwege Gehrenberge-Bernau, Bernau-Rüdnitz sowie Wandlitz-Wensickendorf.

Im Ergebnis des gestrigen Gesprächs mit dem Staatssekretär schlägt die Bernauer Bundestagsabgeordnete nun vor, dass der Landkreis Barnim und der Landesbetrieb für Straßenwesen gemeinsam eine Prioritätenliste erarbeiten.

Angesprochen wurde bei dem Treffen von Dagmar Enkelmann auch der von vielen Bürgern und einer Panketaler Initiative geforderte 10-Minuten-Takt für die S-Bahn von und nach Bernau. Dieser sei möglich, aber derzeit nicht finanzierbar, erteilte Staatssekretär Bretschneider der Bernauer Stadtfraktionsvorsitzenden eine klare Abfuhr.

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Gabriela Klein 04.06.2012 - 09:55:11

Bus und S-Bahn

Hat sich eigentlich schon jemand überhaupt mit den Busfahrplänen auseinandergesetzt? In unserer Ecke fährt der Bus werktags alle Stunde, über Mittag wird pausiert....Da kann für viele schon allein der Weg in die weiterführenden Schulen zum Problem werden. Ich gönne jedem, dem es nutzt, die Verkürzung der Taktzeiten der S-Bahn. Jedoch halte ich es für einen fatalen Fehler, dann zu denken, alles wäre gut mit dem ÖPNV.

Bernauer 01.06.2012 - 14:16:30

kürzerer Takt ist nötig!

Wieso ist ein Bus ein adäquater Ersatz zur S-Bahn? Damit werden doch völlig verschiedene Verkehrsbedürfnisse abgedeckt, einmal die schnelle Fahrt von und nach Berlin und einmal die kleinverteilung der Passagiere in die Ziele zwischen den S-Bahn-Stationen. Natürlich gibt es Verbesserungsbedarf beim Busverkehr (Wieso wendet der Bus in Buch und fährt nicht bis nach Panketal). Wir brauchen auch einen Leistungsfähigen Regionalverkehr (Wieso kommt die RB24 zum neuen Flughafen erst Jahre nach dessen Eröffnung, auch nach der Terminverschiebung?). Man kann doch aber nicht die einzelnen Verkehrsträger gegeneinander ausspielen. Klar kostet der Nahverkehr Geld, aber Staus im Berufsverkehr auch. Ein attraktiver Nahverkehr, hier der 10 Minutentakt bis Bernau, ist essenziell für Randgemeinden wie Panketal oder Bernau. Jeder der mit dem ÖPNV fähr, lässt sein Auto stehen oder kauft sich vielleicht gar keins. Es gibt übrigens Planungen die von gar keiner so großen Summe bei einem 10 Minuten-Takt ausgehen. Ich glaube ein zweites Gleis wäre erst einmal nur bis Zepernick nötig. Noch eine Anmerkung als S-Bahn-Nutzer: Klar kann man sich gut auf den 20-Minutentakt nach Berlin einstellen, bei dem Rückweg aber nicht mehr, da ich z.Bsp. zweimal umsteigen muss. Eine kleine Verspätung und man wartet 20 Minuten, weil man den Anschlusszug nicht erreicht hat. Im Winter ein echter Spass. Das ist auch ein Grund, warum viele Barnimer mit dem Auto zum S-Bahnhof Buch vorfahren.

Panketaler 1 31.05.2012 - 05:19:00

kürzerer Takt unnötig

Auch wenn 1 kürzerer Takt zwischen Bernau und Buch möglich ist und nur aus Kostengründen nicht umgesetzt wird, ist zu sagen, dass dieser absolut NICHT nötig ist, da z. B. ja auch Busse zwischen beiden Orten pendeln, die zudem ( fast) in jeder Straße / an jeder Ecke halten, was die S-Bahn nicht tun kann. Die für die Takterweiterung nötigen Gelder sollten vielmehr in den Erhalt wichtiger Nebenbahnstrecken ( wie um Basdorf sowie die OE 25, 60 und 63) investiert werden

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