Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Madonna startet Welttournee in Israel mit Friedensappell

Madonna bei ihrem Tourauftakt in Israel. Insgesamt will die 53-Jährige bis November mehr als 80 Konzerte in 34 Ländern geben.
Madonna bei ihrem Tourauftakt in Israel. Insgesamt will die 53-Jährige bis November mehr als 80 Konzerte in 34 Ländern geben. © Foto: dpa
01.06.2012, 09:28 Uhr
Tel Aviv (DPA) Mit einem Appell für Frieden im Nahen Osten hat die Pop-Diva Madonna ihre neue Welttournee "MDNA" am Donnerstagabend in Israel gestartet. "Man kann mich nicht bewundern und den Frieden nicht wollen", sagte sie vor geschätzten 30 000 Fans im Ramat Gan-Fußballstadion bei Tel Aviv. Sie habe das Heilige Land als Startpunkt ihrer Tournee gewählt, um die Notwendigkeit von Frieden zu betonen, berichteten israelische Medien. "Wenn es Frieden in Israel gibt, dann wird es auf der ganzen Welt Frieden geben", habe Madonna gesagt.

Den begeisterten Zuschauern bot sie ein buntes Spektakel mit Videoeinlagen, zu denen sie neue Stücke wie "Girl Gone Wild" oder "Turn Up the Radio" sang. Aber auch Klassiker wie "Papa Don't Preach" von 1986 mit Komparsen in Nonnen-Kostümen waren im Repertoire. "Egal, ob du Moslem, Christ, Atheist, Gay, Hetero, Schwarzer oder Asiate bist, wir sind alle ein Volk. Unser Blut hat dieselbe Farbe und wir alle wollen lieben und geliebt werden", wurde sie von der Zeitung "Times of Israel" zitiert. Insgesamt will die 53-Jährige bis November mehr als 80 Konzerte in 34 Ländern geben.

Madonna ist schon seit vergangenem Freitag in Israel. Sie ist zwar nicht jüdisch, hat aber 2004 den Namen "Esther" angenommen und sich seit Jahren intensiv mit der jüdisch-mystischen Lehre der Kabbala beschäftigt. Seither wird sie in Israel als "Queen Esther" verehrt. Während ihres Aufenthalts in Israel besuchte sie die Klagemauer in Jerusalem.

Zu einer ursprünglich geplanten Fahrt zu den Gräbern wichtiger Kabbala-Rabbis in der Stadt Safed im Norden Israels sei es dann aber doch nicht gekommen, weil gläubige Juden dies als "respektlos" empfunden hätten, schrieb die Zeitung "Times of Israel".

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG