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76 Radfahrer lassen sich "Hussiten-Tour" nicht entgehen / Nach 38 Kilometern noch Elan für Besuch des Mittelaltermarktes

Rundfahrt bis zu den Heiligen Drei Pfühlen

Am Start in Bernau: Anhand der Karte wird die Route der Hussitentour erklärt.
Am Start in Bernau: Anhand der Karte wird die Route der Hussitentour erklärt. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Renate Meliß / 10.06.2012, 20:27 Uhr
Bernau (mes) Sonne, blauer Himmel, 21 Grad - es war Ausflugswetter vom Allerfeinsten, als sich die 76 Teilnehmer der Tour de MOZ am Sonntagmorgen vom Bahnhof Bernau aus auf den Weg begaben. "Dieses Jahr ist Jubiläum. Die MOZ-Tour, diesmal wegen des Hussitenfestes unter dem Motto "Hussiten-Tour, wird jedes Jahr von April bis Oktober durchgeführt wird und ist im zehnten Jahr", erklärt Karin Ernst, verantwortliche MOZ-Tour-Begleiterin. Quer durch die Stadt und hinaus in Richtung Liepnitzsee rollten die Räder zunächst, von den erfahrenen Tourführern Sandra Teetz und Torsten Jeran begleitet. "Alle Fahrer sind ja stets sehr hilfsbereit untereinander, das ist super", schätzt Karin Ernst ein.

Etwa zwölf Kilometer weiter und eine Stunde später ein erster Zwischenstopp am Bahnhof Wandlitzsee. Die Stimmung ist gut, die Leute radeln fit drauf los. "Ein bisschen tut der Hintern vom langen Sitzen auf dem Sattel weh", so Peter Kurowski aus Bernau. Gemeinsam mit Frau und Tochter ist der 67-jährige zum ersten Mal bei der Tour de MOZ dabei. "Ist doch wichtig, dass wir uns auch im Rentenalter nicht alt fühlen, sondern spüren, wie alles noch gut funktioniert. Es macht Spaß, hier mitzufahren." Der bisher älteste Teilnehmer einer MOZ-Tour war ein Fürstenwalder, namens Jupp, der es mit 86 noch mal wissen wollte. Die Jüngsten sind bei Mama oder Papa im Kindersitz mitgefahren, und manch Sechsjähriger trat selbst schon kräftig in die Pedalen.

Auch zwei Vierbeiner waren dieses Mal mit dabei. "Bruno", ein Jack-Russel-Terrier, genoss die Fahrt im eigenen Anhänger. "Bruno gefällt es sehr gut", so Frauchen Ines Meißner aus Bernau, die das erste Mal dabei ist. Außerdem ist Pico wieder mitgefahren. Der kleine Yorkshire-Terrier aus Trebus ist bereits das Maskottchen der Tour de MOZ

Vom Bahnhof Wandlitzsee folgte die Fahrt nun entlang der Heiligen Drei Pfühle nach Ützdorf mit einem kurzen Stopp im Jägerheim und einmal "Stempeldrücken". Vier Stempel waren für das Radlerdiplom nötig.Kurz nach 12 Uhr kam der Härtetest für die Fahrer. Über sieben Kilometer galt es, auf der bergigen, kurvenreichen Strecke von Lanke nach Biesenthal nicht schlapp zu machen. Einen kurzen "Boxenstopp" gab es an der Tourist-Info am Rathaus Biesenthal. Hier konnte man einen weiteren Stempel kassieren.

Von Biesenthal aus folgten die Radler dann dem Verlauf des Fernradweges Berlin-Usedom in Richtung Lobetal. Nachdem die fleißigen Pedalritter an der Tourist-Info zunächst ihr Radler-Diplom entgegengenommen hatten, dachte niemand ans Heimfahren. "Alle waren noch fit, um auf dem Hussitenfest den Mittelaltermarkt zu besuchen. Das war ein schöner Abschluss der 38,5 Kilometer langen Tour", zieht Karin Ernst das Fazit.

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