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Handballer des Grünheider SV unterliegen beim Tabellennachbarn SG OSF Berlin mit 26:27

Grünheider SV beim 21:22 erstmals im Rückstand

Setzte sich am Kreis mit sehenswerten Toren durch: Matthias Henow (hier in der Partie gegen die Füchse Berlin
Setzte sich am Kreis mit sehenswerten Toren durch: Matthias Henow (hier in der Partie gegen die Füchse Berlin © Foto: Andreas Hoffmann
Robert Kaberidis / 11.12.2017, 05:41 Uhr
Berlin (MOZ) Eine vermeidbare Niederlage kassierte die erste Männermannschaft des Grünheider SV bei der SG OSF Berlin. Die Gäste unterlagen in der Partie zweier Tabellennachbarn der Handball-Oberliga Ostsee-Spree mit 26:27 (13:11).

Die Gastgeber aus Schöneberg rangierten vor dem Spiel auf dem 7. Tabellenplatz, der Grünheider SV lag einen Punkt dahinter auf Platz 8. Ein richtungweisendes Spiel für beide Mannschaften, wobei die Berliner bisher vor heimischem Publikum erst eine Niederlage, gegen die ungeschlagenen Füchse II, hinnehmen mussten.

Die Mannschaft von Trainer Uwe Schwiderski konnte sich zwei Wochen auf den Gegner vorbereiten und nutzte dies auch, um ohne das übliche Haftmittel auszukommen. Die Grünheider kamen gut in die Partie, Merlin Kothe erzielte nach fünf Spielminuten das 3:0 und die Mannschaft hielt sich an das taktische Konzept. Eine sehr variable Verteidigung um Abwehrchef Mateusz Krzyzanowski, gepaart mit einem starken Tom Lessig im Tor, legte den Grundstein im ersten Durchgang. Im Angriff spielte der GSV geduldig und traf häufig die richtigen Entscheidungen.

Im Laufe der Partie kam aber auch die Spielgemeinschaft aus Berlin besser in Tritt, der Vorsprung behielt aber vorerst Bestand. In der 23. Spielminute erzielte Lasse Scharge per Siebenmeter das 11:8. Bis zur Pause leistete sich der GSV dann eine Schwächephase und ging durch unnötige Fehlwürfe lediglich mit einer 13:12 Führung in die Kabine.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte erzielten die Hauptstädter ein Tor und kamen erstmals seit Beginn der Partie wieder zum Ausgleich. Grünheides Kapitän Toni Büttner konnte jedoch postwendend antworten und brachte seine Mannschaft wieder in Front. Es entwickelte sich nun ein ausgeglichenes Spiel, wobei beide Torhüter immer wieder Akzente setzen konnten. Die Grünheider spielten viel über den Kreis und Matthias Henow konnte sich mehrfach durchsetzen und sehenswert verwandeln.

In der Defensive bekam man die Berliner aber nicht mehr richtig in den Griff. Vor allem die rechte Angriffsseite der Gastgeber stellte den GSV vor Probleme. Bis Mitte des zweiten Durchgangs konnten die Grünheider vorlegen, mussten beim 21:22 aber erstmals einen Rückstand in Kauf nehmen. Die Führung konnte sich der GSV bis zum Ende der Partie nicht mehr zurückerobern. In der 54. Spielminute konnte Henow den Spielstand letztmalig egalisieren. Zwar erzielte Marcus Schwiderski 15 Sekunden vor Ultimo den Anschlusstreffer, die Zeit reichte aber nicht mehr aus. Am Ende unterlag der GSV mit 26:27 und rutscht auf den 10. Tabellenplatz ab.

Leider konnten sich die Grünheider für die gute Leistung nicht belohnen und stehen nun im kommenden Heimspiel unter Zugzwang. Kein leichtes Unterfangen, da mit dem Ludwigsfelder HC der Tabellendritte in die Löcknitzhalle reist. Das letzte Spiel im Kalenderjahr wird Sonnabend um 18:30 Uhr angepfiffen. Der Grünheider SV hofft auf zahlreiche Zuschauer, um das Jahr versöhnlich abzuschließen.

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