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Unter des Königs strengem Blick: Mareike Schulz pflanzte gestern hinter dem Rathaus Kartoffeln, Peter Thätner alias Friedrich kontrollierte die Arbeiten.
Unter des Königs strengem Blick: Mareike Schulz pflanzte gestern hinter dem Rathaus Kartoffeln, Peter Thätner alias Friedrich kontrollierte die Arbeiten. © Foto: FOTO Michael Benk
Frauke Adesiyan / 04.07.2012, 07:08 Uhr
Frankfurt (MOZ) Davon, dass Kartoffeln nahrhaft sind, muss man in Frankfurt dieser Tage kaum noch jemanden überzeugen. Anders war das, als Preußenkönig Friedrich II. 1756 seinen Kartoffelbefehl erließ. An diese historische Begebenheit erinnern seit gestern vier Beete in der Stadt, auf denen Kartoffelpflanzen gedeihen und auf das diesjährige Hansestadtfest vom 13. bis 15. Juli hinweisen.

Aufklärung will Kultur-Dezernent Markus Derling (CDU) dennoch betreiben. Nicht umsonst wurden die Pflanzen neben dem Holzmarkt und dem Hof des Kleist-Museums auch auf der nördlichen Rathausseite gepflanzt, wo zum Stadtfest die Kinderwelt stattfindet. "Da können die Kinder gleich vor Ort erfahren, dass die Kartoffeln nicht aus dem Netz im Supermarkt, sondern vom Acker kommen", sagte Derling.

Die insgesamt 150 Kartoffelpflanzen wurden auf dem Acker der Gronenfelder Werkstätten gezogen. Die Mitarbeiter der Werkstätten haben auch die Hochbeete gebaut, die der Städtische Bauhof mit Erde gefüllt hat. Das Anlegen der neuen Beete überwachte mit Peter Thätner Frankfurts Friedrich höchstpersönlich.

Auf die historische Begebenheit des Kartoffelbefehls geht neben den Frey Faehnlein beim Stadtfest auch eine Studentengruppe ein, die ein Programm mit dem Titel "Kartoffeln und Krieg" zusammengestellt hat.

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Der Wächter 05.07.2012 - 15:03:18

an Josef Lenden

Was macht überhaupt die Prüfung der Stadtabg. auf ihrer Vergangenheit ? Was ist mit den Heimkinder(Rosengarten) aus der DDR-Zeit und ihren Ansprüchen! (25 Jahre Verjährungszeit)!

Josef Lenden 05.07.2012 - 09:17:06

G.W.

Ich glaube nicht, dass hier etwas missverstanden werden kann. Das ganze war und ist als Scherz anzusehen und bezog sich auf den Kommentar von H.B. Hierauf auf Folgen der Rechtssuchenden bei der amerikanischen Todesstrafe zu verweisen halte ich für deplaziert.

G.W. 05.07.2012 - 00:34:49

Schöner Kommentar des Herren Lenden!

Zur Not erstmal liegen lassen....sagen sich die Gouverneure in Todesstrafenbehafteten US-Bundesstaaten bei Einspruchsbegehren der amtlich zu Versterbenden auch immer wieder gerne....Viele Probleme lösen sich von selbst... Klasse Rechtsverständnis! Klasse Demokratieverständnis! An der Uni Viadrina gibt es eine Rechtsfakultät? Keinerlei Verlautbarungen von dort? In der Eurokrise auch ganz leise? Und die haben den Exzellenzstatus verloren? verstehe ich ja überhaupt nicht..... "Kopfschüttel...."

Josef Lenden 04.07.2012 - 10:38:10

H.B.

Das wollen wir mal hoffen. Frau Bunk schau woanders hin und sollte einer klagen - liegen lassen bis nach dem bunten Hering! Habe keine Lust deswegen evtl. Sondersitzungen durchführen zu müssen. :-) Mit freundlichen Grüßen Josef Lenden

H.B. 04.07.2012 - 09:17:13

Das riecht nach Ärger!

Vor 3 Jahren hatte die Verwaltung die Entfernung von Tomatenpflanzen in Beeten am Brunnenplatz angeordnet. Begründung: In Frankfurt dürfen Nutzpflanzen in öffentlichen Beeten nicht wachsen. Vollständiger Artikel siehe hier: http://www.moz.de/index.php?id=75&tx_rsmdailygen_pi1[article]=78050&tx_rsmdailygen_pi1[action]=show&tx_rsmdailygen_pi1[controller]=Articles&cHash=53b60b4537c1f66679b78ac30d9717d2 Hoffentlich gibt es jetzt (k)einen "Krieg der Ämter".

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