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Neuer Gehweg zur Gedenkstätte

Völlig marode: Als Gehweg kann man diese Piste an der Straße der Nationen wahrlich nicht mehr bezeichnen. Brennecke
Völlig marode: Als Gehweg kann man diese Piste an der Straße der Nationen wahrlich nicht mehr bezeichnen. Brennecke © Foto:
Friedhelm Brennecke / 10.07.2012, 20:35 Uhr
Oranienburg (MZV) In Oranienburg vergeht kein Jahr ohne Großbaustellen. 2011 waren es die östliche Bernauer Straße und die Willy-Brandt-Straße, die eine neues Gesicht erhielten. Dieses Jahr sind es die nördliche Lehnitzstraße und die Saarlandstraße. Das ist aber längst nicht alles.

Denn zahlreiche kleinere Bauvorhaben, die ganz sicher nicht so viele verkehrliche Einschränkungen mit sich bringen, stehen auch dieses Jahr wieder an. Einige wurden bereits im vorigen Jahr begonnen und werden nun zu Ende geführt.

Andere können erst jetzt in Angriff genommen werden, weil der Haushalt 2012 erst seit dem 20.Juni rechtskräftig ist. Auch wenn es sich nicht um Millionen-Projekte handelt, so summieren sich die einzelnen Ausgaben dafür doch beträchtlich.

Prenzlauer Straße: Zwischen Waldstraße und Freienwalder Straße wurde die Prenzlauer Straße bereits voriges Jahr schmuck ausgebaut. Inzwischen ist auch das letzte Teilstück zwischen Freienwalder Straße und Bernauer Straße wieder hergerichtet, das künftig als Einbahnstraße auf die Bernauer Straße führen wird. Dort stehen nun nur noch restliche Pflasterarbeiten aus. Die Verkehrsfreigabe soll laut Tiefbauamt Mitte Juli erfolgen. Die Gesamtkosten lagen bei rund 500 000 Euro, davon etwa 173000 Euro für den letzten Teilabschnitt.

Straße der Nationen: Dort hat sich die Stadt 2012 die maroden Gehwege vorgenommen, die Jahr für Jahr von hunderttausenden internationalen Gedenkstätten-Besuchern genutzt werden. Weil diese Wege teilweise in einem wahrlich erschreckenden Zustand sind, fordert die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten bereits seit Jahren deren Ausbau. Knapp 180000 Euro hat die Stadt dafür eingeplant. Die Arbeiten beginnen im August.

Lehnitzstraße: Dort soll zum Ende des Monats oder spätestens Anfang August der Rad- und Gehweg zwischen der Saarbrücker Straße und dem Havelkorso ausgebaut werden. Eigentlich sollte dieser Lückenschluss gleich im Anschluss an den Abriss der Kremmener Bahnbrücke erfolgen. Doch da zu diesem Zeitpunkt der städtische Haushalt noch nicht rechtskräftig war, können die Bauarbeiter erst jetzt anrücken. Nach Munition wurden die Nebenflächen bereits abgesucht, im Gegensatz zur Fahrbahn zwischen Kanalbrücke und Havelkorso. Fast 80000 Euro hat die Stadt für dieses Geh- und Radwegteilstück – das auch Bestandteil des Radfernweges Berlin–Kopenhagen ist – eingeplant. Damit können Radler künftig in beide Richtungen sicher von Oranienburg nach Lehnitz fahren und umgekehrt.

Straßenbeleuchtung: Insgesamt 139 neue Straßenleuchten werden dieses Jahr noch in Eden, Friedrichsthal, Lehnitz, Sachsenhausen und Oranienburg-Süd errichtet. Damit setzt die Stadt ihr Erneuerungsprogramm kontinuierlich fort. Alte und ineffiziente Leuchten sollen nach und nach verschwinden und durch moderne und Energie sparende Lampen ersetzt werden. 250000 Euro lässt sich die Stadt das dieses Jahr wieder kosten. Effiziente LED-Leuchten und Natriumdampflampen sollen die Kosten der Straßenbeleuchtung reduzieren helfen, die sich derzeit auf circa 600 000 Euro im Jahr belaufen.

Wartehalle: Die Bushaltestelle an der Berliner Straße (St. Johannesberg) gehört zu den jüngsten in der Stadt. In Kürze wird dort noch eine Wartehalle errichtet, die die Busnutzer bei Regen und Schnee schützen soll.

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