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Keine andere Kommune in Brandenburg hat 2011 in absoluten Zahlen so viele Einwohner verloren wie Eisenhüttenstadt

Einsamer Spitzenreiter im Land

Stefan Lötsch / 24.07.2012, 07:20 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Keine andere Kommune in Brandenburg hat im vergangenen Jahr mehr Einwohner verloren als Eisenhüttenstadt. Die Einwohnerzahl in der Stahlstadt ging innerhalb eines Jahres um 742 auf 30390 zurück. Das steht im neusten Bericht des Landesamtes für Statistik.

Es ist, als ob die Gemeinde Vogelsang aufgehört hätte zu existieren, oder mehr als die Hälfte der Wiesenauer in einem Jahr ihre Gemeinde verlassen hätte: Eisenhüttenstadt ist im vergangenen Jahr um 742 Einwohner geschrumpft (Vogelsang hat 774 Einwohner). Zwar hat die Stahlstadt vor allem in den 90er-Jahren des vergangenen nen Jahrhunderts noch heftigere Schrumpfkuren hinter sich, doch die aktuelle Zahl ist einsame Spitze im Land Brandenburg. Keine andere Kommune hat in absoluten Zahlen mehr Einwohner verloren. So steht es im aktuellen Bericht zu den Bevölkerungszahlen im Land Brandenburg zum 31. Dezember 2011, den das Landesamt für Statistik kürzlich herausgegeben hat.

Grund für das Minus sind vor allem die vielen Fortzüge, die durch Zuzüge bei weitem nicht ausgeglichen werden konnten. Auch sterben deutlich mehr Eisenhüttenstädter als neu geboren werden. Wobei es bei diesen Zahlen zwischen dem Landesamt und der Statistik der Stadt Abweichungen gibt. So sind bei der Landesstatistik 218 Personen mehr gestorben als geboren wurden. In der Stadtstatistik liegt der "Sterbeüberschuss" aber bei 232. Beim Landesamt steht bei den Zu- und Fortzügen ein Minus von 523 unterm Strich, bei der Stadt liegt das Minus nur bei 300 Personen. Aber auch mit dieser günstigeren Zahlen liegt Eisenhüttenstadt immer noch an der Spitze mit den größten Einwohnerverlusten.

Derweil sei Eisenhüttenstadt weiter ein wichtiger Industriestandort, dessen Bedeutung eher gewachsen ist, sagt Wolfgang Rump von der regionalen Planungsgemeinschaft Oderland. "Eisenhüttenstadt schrumpft, obwohl es in den vergangenen Jahren gelungen ist, Arbeitsplätze zu rekrutieren", so Runp. Mit Frankfurt (Oder) liege die Stahlstadt als regionaler Wachstumskern "sehr gut im Rennen." Tatsächlich unterstreicht die Statistik die Aussagen von Rump. So ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen von 2010 zu 2011 nahezu gleich geblieben, es hat also keinen Abbau gegeben. Deutlich ist aber auch, dass es eine große Zahl von Beschäftigten gibt, nämlich rund 5820, die zur Arbeitsstelle nach Eisenhüttenstadt einpendeln, wobei 3890 aus dem Landkreis kommen. Die Pendlerdistanzen hätten sogar in den vergangenen Jahren zugenommen, erklärt Wolfgang Rump. "Es gelingt aber nicht, die Bevölkerung in der Stadt zu halten." Der Regionalplaner betont, dass trotz schrumpfender Bevölkerung die Zentralität von Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder) für das Umland gewachsen ist.

Darüber hinaus hat Eisenhüttenstadt jetzt schon mit demografischen Folgen zu kämpfen, die die Umlandgemeinden wohl erst in den nächsten Jahren mit voller Wucht treffen werden. So liegt der Anteil der Senioren relativ hoch, während der Anteil junger Erwachsener weiter schrumpft.

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Einer aus der Stadt 27.07.2012 - 17:57:18

Herr Müller, @(der die das geheime) ich hat Recht, wie konnten Sie das nur vergessen?

Nur zur Erinnerung; Drei Mitglieder der SPD wollen kandidieren: 04.05.2012 06:58 Uhr Moz geschrieben von Frank Groneberg (Auszug) Der 51-jährige Peter Müller hatte bereits vor zwei Jahren als Kandidat der SPD für den Landtag kandidiert, war hier aber als Direktkandidat gescheitert. Er engagiert sich für die heimische Wirtschaft, die Infrastruktur und die Finanzpolitik. Alle drei Kandidaten gaben sich keiner Illusion hin, in Berlin Berge versetzen zu können. Sie wollten aber beharrlich für die Bürger in Oder-Spree und Frankfurt (Oder) etwas erreichen und eine "vernünftige Präsens vor Ort", so Meine, sicherstellen. http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1019573 Duch Ihre erneute Kandidatur für die Wahl des Deutschen Bundestages im nächsten Jahr, Peter Müller (Eisenhüttenstadt), ist somit als "persönliches Wohl" und "Vitamin B" eindeutig bewiesen. Haben Sie das alles schon vergessen? Das verwerfliche daran ist, wie in dem Beitag bemerkt, das nicht nur Sie sich keiner Illusion hingeben, auch in Berlin keine Berge versetzen zu können. Ihre Anschuldigungen gegenüber @(der die das geheime) ich, sind zumindest in diesem Punkt entlarvt. Ihre Unterstellung ( Die Vorwürfe der Klüngelei, Polemik und Tatenlosigkeit sowie der Konzentration auf das persönliche Wohl und "Vitamin B" sind bösartig und nicht zu begründen. Da bleibt man besser in der bequemen Anonymität.) sind somit nicht haltbar. In Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) keine Häufchen versetzt, in Berlin dann auch keine Berge versetzen wollen. Wozu nach Berlin? Dann zieht doch wohl offensichtlich nur der schnöde Mammon. Und noch ein Wort zur Anonymität im Internet. Ist Ihnen nicht bekannt, sich vor Missbrauch von Namen, Adressen und Telefonnummern im Netz zu schützen? Was ist zu beachten? Das Internet ist interaktiv: Es ermöglicht dem Nutzer, Daten zu übermitteln und Inhalte in das Netz zu stellen. Folgende Regeln empfiehlt es sich zu beachten: Keine Angabe von Klarnamen, Adressen und Telefonnummern im Internet. Sollten ausnahmsweise, wie z.B. bei Anmeldungen in Communities, Klarnamen und/oder Adresse erforderlich sein, sollte die Angabe dieser Daten nur gemeinsam mit den Eltern erfolgen! Statt des richtigen Namens sollte ein Nickname verwendet werden. Nicknames und eMail-Adressen, die im Web weitergegeben oder verwandt werden, aber auch alle anderen Auskünfte sollten so gewählt sein, dass kein Rückschluss auf Namen oder Alter möglich ist. http://www.bundespruefstelle.de/bpjm/Jugendmedienschutz-Medienerziehung/Internet-Handy/10-tipps-fuer-erziehende,did=107136.html Wohlbemerkt, nur zur Erinnerung. Somt alles korrekt, von @(der die das geheime) ich, müßte man aber wissen. Der aufmerksame Bürger vergißt nichts.

Peter Müller 27.07.2012 - 12:51:42

@(der die das geheime) ich

Danke für die Zustimmung zu den wichtigen Themen. In den letzten Jahren gab es eine Reihe von Diskussionen darüber, was in der Vergangenheit in dieser Stadt falsch gelaufen ist und wer dafür Verantwortung trägt. Meistens endet das mit gegenseitigen Schuldzuweisungen oder Beschimpfungen oft auch unter der Gürtellinie. Das führt nur dazu, dass die an der Entwicklung der Stadt Interessierten sich kopfschüttelnd abwenden. Geholfen ist damit niemandem. Die allgemeine Abwertung der Motive der Kommunalpolitiker der Stadt und damit auch meiner Person ist unangemessen und entspricht nicht den Tatsachen. Als Vertreter der Bevölkerung in der Stadtverordnetenversammlung im Ehrenamt, also nach Feierabend bemühen sich viele aktive Menschen darum, die Bedingungen in der Stadt zu verbessern. Die Vorwürfe der Klüngelei, Polemik und Tatenlosigkeit sowie der Konzentration auf das persönliche Wohl und "Vitamin B" sind bösartig und nicht zu begründen. Da bleibt man besser in der bequemen Anonymität. Wenn es darum geht, ein ernsthaftes und ehrliches Gespräch oder Forum über Vergangenheit und Zukunft der Stadt Eisenhüttenstadt zu führen und dabei über die Beiträge und Verantwortung meiner Person oder Fraktion zu sprechen, bin ich gern bereit das zu organisieren. Gern auch in einem größeren Rahmen und Parteien übergreifend. Ich meine übrigens nicht, dass: " der gemeine Hüttenstädter dazu neigt, sich über alles und jeden aufzuregen, aber nichts beizutragen, ist, glaube ich zumindest, weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt." Es ist bisher noch nicht in ausreichendem Maße gelungen, solche Beteiligungsformen und Veranstaltungen zu finden, um ausreichendes Interesse zu wecken.

Buchhalter 27.07.2012 - 01:52:50

weniger Einwohner pro Quadratkilometer verbirgt mehr Lebensqualität

Ich bin zwar kein Eisenhüttenstädter, verfolge aber hin und wieder die Diskussionen um den angeblichen Verfall dieser einst so großen Stadt. Als ob Quantität immer mit Qualität gleichzusetzen wäre. Irrtum, das Gegenteil ist der Fall. Mir fällt als Außenstehender dabei auf, dass es dabei immer wieder um Klagen geht, was den sogenannten Bevölkerungsschwund anbelangt. Und das dieser nun Schuld an aller Armut und allem Übel sei. Irrtum, das Gegenteil ist der Fall. Nun frage ich mal die einheimischen Städter, was ist denn dabei, wenn weniger Einwohner sich auf einem Quadratkilometer "tummeln", so wie es in einer Kleinstadt normal ist, so wie es ursprünglich mal war ? Steigt denn da nicht auch durch ein Gesundschrumpfen, die Lebensqualität des Einzelnen ? Sinken denn da nicht der Verbrauch an Ressourcen und Kosten ? Bekommt der Bürger denn nicht mehr überschaubaren lebens- und liebenswerten Lebensraum ? Seid mal froh, dass die arbeitsfähigen Menschen den Mut haben, der Arbeit zu folgen, anstatt dass alle daheim von der Sozialhilfe lebend, aggressiv auf einander hocken müssten. Oder geht es in Wahrheit nur darum, dass die vielen Stadtverwaltungsangestellten nun Sorge haben, ihr Verwaltungsplatz könnte auf das für den Bürger Notwendige und von ihm auch Bezahlbare wieder auf frühere Zahlen eingespart werden, weil die Steuereinnahmen (für die Selbstverwaltung) sinken ? Man sollte doch besser, statt das nicht Änderbare ständig zu bedauern, statt ständig neue Ängste zu schüren, auch öfters mal die andere, die Sonnenseite des Lebens sehen. Vor allem auch verstehen: Unbegrenztes Wachstum, egal nun welcher Art, gibt es nicht mal im Weltall. Alles Leben ist begrenzt, alle Kräfte pulsieren. Es gibt immer ein Aufwärts und ein Abwärts, ein Entstehen und ein Vergehen, wenn man die Naturgesetze mal philosophisch, physikalisch, biologisch beschreibt. Es gibt kein ewiges Leben in seiner Höchstform. - Auch Eisenhüttenstadt wird sich verändern. Worauf schimpft oder wartet Ihr nur ?

Ich 26.07.2012 - 23:39:31

@ Herrn Müller

Sehr geehrter Herr Müller, Sie haben grundsätzlich meine volle Zustimmung zu Ihren dargelegten Punkten. Im Einzelfall kann man sich sicherlich trefflich darüber streiten, ob beispielsweise ein schnelles Internet maßgeblich für den Einzelnen zur Lebensqualität zählt. Über Mieten und ähnliches wird ja gern in Hütte debattiert, hier kann man eigentlich doch nur festhalten, das wir schon seit einiger Zeit in der Marktwirtschaft angekommen sind. Es ist nun einmal so. Punkt. Was mich verwundert Herr Müller, ist der Umstand, das Sie hier die Bewohner aufrufen sich einzubringen. Nun, nicht jeder lässt sich wählen, nicht jeder ist Mitglied einer Partei. Das der gemeine Hüttenstädter dazu neigt, sich über alles und jeden aufzuregen, aber nichts beizutragen, ist, glaube ich zumindest, weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Ich glaube aus den zahlreichen sinnvollen und weniger sinnvollen Kommentaren hier zu wissen, das Sie doch schon das eine oder andere Mal gefragt wurden, was denn gerade Sie, oder ich nenne es mal "Ihre" Partei in den vielen Jahren zu dem Zustand, genau so wie er jetzt ist, beigetragen haben. Und, berichtigen Sie mich bitte falls ich falsch liege, ausser Polemik in Reinkultur, habe ich für mich von Ihnen nichts mitgenommen. Sie haben Recht, es gibt kein Patentrezept. Aber Ihr zitiertes Paket aus Maßnahmen, das lieber Herr Müller, hätten SIe und Ihre Mitstreiter doch schon so oft in den vergangenen Jahren schnüren können. Sie alle haben es versäumt. Der Bürger als Mitglied der Gesellschaft hat sich auf Sie alle verlassen und wurde enttäuscht. Wieso sollte ich mich einbringen in einer Stadt, wo Klüngelei, Polemik und Tatenlosigkeit an der Tagesordnung sind? Wieso soll ich mich als Bürger einbringen, obwohl Sie die Möglichkeiten hatten? Entschuldigung lieber Herr Müller, aber solange Sie alle weiter nur an Ihrem persönlichem Wohl und Vitamin "B" mehr interessiert sind als am Wohl dieser Stadt, solange werde ich als einfacher Bürger auch zusehen, das ich mein eigenes Wohl in den Vordergrund stelle. Und genau darum wird Hütte auch in Zukunft diesen unrühmlichen ersten Platz im Einwohnerschwund tapfer verteidigen. Weil Probleme hatten und haben andere Städte auch. DIe haben es aber mehr oder weniger auf die Reihe bekommen. Also auf Herr Müller, Sie haben die Wahl: Entweder endlich einmal konkret antworten oder sich weiter hinter Worthülsen, Polemik und Parteiengeklüngel verstecken. Was haben Sie, Sie und Ihre Partei konkret getan? Was genau hat sich denn in den letzten beiden Jahrzehnten aus Ihrer Sicht verbessert? Sorry, aber aus den letzten 20 Jahren ist bei mir dazu nichts in Erinnerung geblieben. Finden Sie nicht, das Sie einmal Antworten geben sollten? Nur der Form halber: Fakten zählen, keine Polemik Herr Müller. Und die Fragestellung ist, was Sie gemacht haben, Sie und Ihre Parteifreunde! Wenn SIe schon dazu aufrufen: Wo haben SIe alle sich, mit welchem Ergebnis, eingebracht? Mit freundlichem Gruß

Peter Müller 24.07.2012 - 14:08:31

@einer aus der Stadt

Es gibt sicherlich keine Patentlösung, um der Abwanderung der Bevölkerung entgegen zu wirken. Aber ein Paket von Maßnahmen muss gemeinsam umgesetzt werden, um die Bedingungen so zu gestalten, dass die Lebensqualität spürbar besser wird. Dazu gehören in erster Linie Beschäftigung und Einkommen, von dem man auch leben kann. Bezahlbare Mieten und Nebenkosten für Energie und Wasser/Abwasser. Intakte und leistungsfähige Infrastruktur wie z.B. schnelles Internet, vielfältige Angebote für Bildung, Kinderbetreuung, Sport und Kultur u.a.m. Dass die objektiven Bedingungen für die Stadt nicht die besten sind, sollte bei der Bewertung nicht vergessen werden. Was niemandem hilft und nichts verbessert, sind allgemeine Schuldzuweisungen und Beschimpfungen. Ich bin auch mit vielen Dingen nicht einverstanden und unzufrieden. Trotzdem sehe ich auch die Dinge, die sich in den letzten beiden Jahrzehnten spürbar verbessert haben. Sicherlich hätte die eine oder andere Entscheidung anders oder besser gefällt werden können. Jedoch den Handelnden grundsätzlich negative Motive zu unterstellen ist nicht zielführend. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, seine Meinung in die Prozesse zur Stadtentwicklung einzubringen. Ich gehöre wirklich nicht zu den Freunden von den zahlreichen Konzepten, die für die Stadt schon aufgeschrieben und dann in der Regel nicht umgesetzt wurden. Aber bei allen dieser Konzepte wurde Interessierten die Mitwirkung eingeräumt. Zu diesen Veranstaltungen erscheinen nur in den seltensten Fällen Leute, die sich beteiligen wollen. Deshalb mein Aufruf an alle, die an eine Zukunft der Stadt mit sicherlich weniger und älteren Leuten glauben: mitmachen und sich einbringen.

Einer aus der Stadt 24.07.2012 - 12:38:02

Sie haben keine Patentlösungen für Eisenhüttenstadt...

weil es die nicht gibt. Es gab da mal eine Faselei, "Leitbild Zukunft 2030", für Eisenhüttenstadt welches davon ausging 30 000 Einwohner seien eine reelle Zahl für "Ihre Zukunft" von Eisenhüttenstadt. Die Realitäten von Heute sprechen eine andere Sprache. Alle Stadt-Politik-Verantwortlichen, seit 1990, ohne Ausnahme, haben daran gewirkt das sich der katastrophale Stadt-Zustand so darstellt wie er sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt offenbart. Sie haben alle durch die Bank zugelassen, auch das ohne Ausnahme, dass das Lebensniveau von Eisenhüttenstadt sich nur im Sinkflug befindet. Möglichkeiten zu entwickeln um diese gekonnt zum Wohle ihrer Eisenhüttenstädter Bürger einzusetzen, wodurch die Lebensqualität dieser Stadt auf ein wirklich lebenswertes Niveau gehoben worden wäre, hat nicht einer dieser Plutokraten, auch nur im Ansatz, ehrlich vorgehabt. Wenn es denn so gewesen wäre, wären wir mit Stadtflucht wegen Persektivlosigkeit für junge Menschen, bei Heute, im Jahre 2012, immer noch prekärer Beschäftigung, zum Niedriglohn, ohne Zukunftsplanung, und weiter fortschreitender Vergreisung der hier Gebliebenen, ( weil Sie im gehobenen Alter mit dem Rollator schlecht fliehen können) nicht "Einsamer Spitzeneiter im Land" bei diesem Bericht, des Landesamtes für Statistik, der den gegenwärtigen Lebenszustand von Eisenhüttenstadt in erschreckender, schonungsloser, Offenheit ausbreitet. Auch für diesen "Spitzenreiter-Titel" großes Lob an Alle die daran mitgewirkt haben, diese Stadt, seit 1990, zukunftslos zu gestalten, denn Sie werden nicht vergessen, für dieses hinterlassende Nichts.

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