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Denny Anstutz begrüßt ein Dutzend Gäste beim ersten Regioforum

Erstes Treffen des Regioforums

Teilnehmer des ersten Treffens des Regioforums: Erika Nemela, Lutz Amstuttz, Judith Rompe, Siegfried Link, Gordon Kutzner, Manuela und Matthias Düntzsch und Initiator Denny Amstutz, (v. l.)  Schloss Altranft, 27.07.2012
Teilnehmer des ersten Treffens des Regioforums: Erika Nemela, Lutz Amstuttz, Judith Rompe, Siegfried Link, Gordon Kutzner, Manuela und Matthias Düntzsch und Initiator Denny Amstutz, (v. l.) Schloss Altranft, 27.07.2012 © Foto: MOZ
Jens Sell / 30.07.2012, 08:03 Uhr
Altranft (js) Als Netzwerk, das bestehende Strukturen zusammenführt und der Region eine gemeinsame Identität gibt, will Denny Amstutz sein Regioforum verstanden wissen. Sorgsam achtet er darauf, dass es nicht als Konkurrenz zu Stadtverordnetenversammlungen, Gemeindevertretungen oder Tourismus- und Wirtschaftsverbänden gesehen wird. Als Amstutz am Freitagabend im Schlosscafé Altranft ein knappes Dutzend Interessierter für seine Idee zu begeistern versucht, sind schließlich mit Horst Wilke (Neulewin) und Siegfried Link (Neutrebbin) zwei ehrenamtliche Bürgermeister und mit Judith Rompe eine Mitarbeiterin der Touristinformation Bad Freienwalde mit am Tisch. Und auch der junge Gordon Kutzke aus Letschin, der mit einer Diplomarbeit zur Stadt- und Regionalplanung in der Region Aufmerksamkeit erregte und in der Interessengemeinschaft Ländlicher Raum aktiv ist, sieht die bestehenden Strukturen: "Aber auch, wenn es das alles schon gibt, so redet man doch nicht miteinander, jedenfalls zu wenig zwischen den Kommunen und Verbänden." Dabei sei man doch eine Region, die es voranzubringen gelte: "Und das muss jenseits politischer Ambitionen gemacht werden."

Er weist auch auf die zweifellos bis 2030 ins Haus stehende nächste Gemeindegebietsreform hin, für die jetzt schon die Weichen gestellt werden müssten. Für persönliche Animositäten sei da kein Platz, wolle die Region nicht den Anschluss verschlafen.

"Und die Region hat, angesichts der wenigen Menschen, die hier leben und der geringen Wirtschaftskraft, trotzdem ein Riesenpotenzial", schwärmt Denny Amstutz, "wenn ich sehe, was die Leute hier alles aus dem Wenigen machen, wenn ich die Natur erlebe und die vielfältigen Kulturangebote, kann ich das nur bekräftigen. Hier müssen wir ansetzen und die Menschen mobilisieren." Die Idee des Regioforums sei, den Menschen Mut zu machen und ihre Interessen und Aktivitäten zu bündeln.

Bei Augenoptikermeister Matthias Düntzsch und seiner Ehefrau Manuela stößt Amstutz auf offene Ohren. Zu viel heiße Luft, zu wenig Mess- und Zählbares für die Region komme bei vielen kommunalen Aktionen heraus. Der Unternehmer forderte eine stärker auf Firmenansiedlungen gerichtete gemeinsame Wirtschaftsförderung, damit Arbeitsplätze und Kaufkraft in der Region generiert und die Abwanderung gestoppt werden.

Das Gespräch soll fortgesetzt, der Kreis erweitert werden, sind sich alle am Schluss einig.

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