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Persönliches Gespräch mit Sponsoren gesucht

Initiative für das Stadtfest ist angelaufen

Wirbt für das Stadtfest: Eberhard Harz zeigt die Plakate, die in diesen Tagen aufgehängt werden.
Wirbt für das Stadtfest: Eberhard Harz zeigt die Plakate, die in diesen Tagen aufgehängt werden. © Foto: MOZ/Janet Neiser
Janet Neiser / 02.08.2012, 21:18 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) In Eisenhüttenstadt hat sich eine Initiative Pro Stadtfest gegründet. Die Mitglieder wollen nicht nur Sponsoren für das dreitägige Fest gewinnen, sondern auch das Bewusstsein für das Bürgerfest stärken. Zudem werden ab sofort die Stadtfest-Pins verkauft.

"Wir kommen jetzt richtig in Fahrt, nachdem wir in den vergangenen Wochen erst einmal Schwung geholt haben", betont Eberhard Harz, der Koordinator der Initiative Pro Stadtfest. Gemeinsam mit Prof. Karl Döring, dem langjährigen EKO-Generaldirektor, Rainer Barcikowski, dem ehemaligen Arbeitsdirektor von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt (AMEH), Holger Wachsmann, dem Betriebsratsvorsitzenden von AMEH, sowie dem Musiker Axel Titzki will er das Stadtfest in der und für die Stahlstadt retten. "Und das soll keine Eintagsfliege sein", sagt der Koordinator. Vielmehr ginge es darum, das Großereignis auf viele Jahre zu sichern.

"Wir wollen klarmachen, dass es sich beim Stadtfest um kein politisches Fest handelt, sondern um ein Bürgerfest", erklärt Eberhard Harz. Seine persönliche Motivation, sich an der Initiative zu beteiligen, begründet der ehemalige Geschäftsführer der Gebäudewirtschaft wie folgt: "Es hat mich gestört, dass kommunalpolitische Empfindlichkeiten das Klima in der Stadt verschlechtern und dadurch auch Entwicklungen hemmen." Es sei nicht fair, wenn die, die einmal im Jahr sich und die Stadt feiern wollen, also die Bürger, darunter leiden müssen.

Eberhard Harz betont aber auch: "Wir wollen die Finanzierung des Stadtfestes auf solide Beine stellen. Und ja, wir brauchen noch Sponsoren." Er und die anderen Mitglieder der Initiative wollen potenzielle Geldgeber persönlich aufsuchen und mit ihnen reden. Schon nach den ersten Gesprächen ist der Koordinator nun optimistisch. Es sei spät, aber noch nicht zu spät. Auch alle Eisenhüttenstädter oder Stadtfestbesucher aus dem Umland können etwas für das Fest tun. Für die Initiative zählt jede kleine Summe. Zudem ginge es darum, ein Zeichen zu setzen: Nach dem Motto, wer bereit ist zu feiern, der sollte auch bereit sein, das Fest zu unterstützen.

Das ist beispielsweise mit dem Erwerb des Stadtfest-Pins möglich. 3 Euro und damit 50 Cent mehr als sonst wird der Anstecker kosten. Die Preiserhöhung kommt aufgrund der Materialkosten und der Verarbeitung zustande. Der diesjährige Pin ist nämlich aus Metall. "Ich finde das gut", sagt Eberhard Harz. "Wir sind schließlich auch ein Standort, der von Metall lebt." Der Anstecker wird diesmal nicht leuchten, dafür dreht sich die Jahreszahl über dem Eisenhüttenstadt-"e". Der Erlös dieses Pins komme direkt dem Stadtfest zugute, versichert das Initiativen-Mitglied. Zweifler, denen 3 Euro fürs dreitägige Fest vom 24. bis 26. August zu viel sind, sollten auch einfach mal daran denken, dass man bei diesem Großereignis für die ganze Familie im Gegensatz zu vielen anderen Dorf- oder Heimatfesten keinen Eintritt zahlt.

Die Stadtfest-Pins sind ab sofort in den bekannten Vorverkaufsstellen zu haben: unter anderem beim Tourismusverein, im Café C'est la vie, im Inselbad und in der Stadtbibliothek, im i-Point der Stadtwerke, bei der Gebäudewirtschaft in verschiedenen Geschäften der Lindenallee, in städtischen Kitas und Grundschulen, in Back-Shops sowie im Kaufland und im Prinz Albrecht in Neuzelle.

Die Initiative Pro Stadtfest ist zu erreichen: Tel. 0173 5281697, E-Mail: prostadtfest-ehst@gmx.de

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Lästerbacke 08.09.2014 - 16:00:02

Stadtfest 2014

Nach dem Stadtfest 2014, ist aktiv werden wichtiger den ja. Ich würde gerne, doch wer ist zuständig? Unter der Telefonnummer, meldet sich ein Sponsor des Stadtfests und verleugnet sogar seine Telefonnummer.

Fairplay 08.08.2012 - 18:46:07

Fairplay made in Eisenhüttenstadt

Die Begründung ist schon mal gewaltig: „Es sei nicht fair, wenn die, die einmal im Jahr sich und die Stadt feiern wollen, also die Bürger, darunter leiden müssen.“ Es ist also nicht fair, wenn die Unternehmer nicht ausreichend spenden, obwohl die Eisenhüttenstädter „feiern“ wollen! Ehemalige Wirtschaftgrößen von Eisenhüttenstadt messen das Stadtfest nach Fairness! Eine fragwürdigere und obskurere Begründung gibt es wohl kaum. Es scheint als ob hier jegliche Vernunft verloren gegangen ist! Es wird letztendlich in großem Stile gebettelt, weil die ganze "faire" Feierei nicht finanziert werden kann! Wer jedoch das fehlende Geld (aus Gründen des Größenwahns und politischer Verbohrtheit) den Unternehmer und Selbstständigen der Stadt anlastet, ist nicht nur „unfair“ sondern auch völlig realitätsfremd!

Observer 07.08.2012 - 12:19:29

Bild von Eisenhüttenstadt

Hier wird ein deutliches Bild von Hütte gezeichnet. Der Endruck, der entshen muss, ist, dass die jahrelangen Sponsoren keinen Bock mehr auf das Stadtfest haben. Und dass die Bürger auch nur noch genervt sind, von diesem Theater... Die Ursache ist doch klar: Die Unternehmen geben keine Kohle, weil sie sich von der Bürgermeisterin abgewendet haben, und sie ist auch absolut nicht in der Lage, auf die Unternehmer zu zugehen, im Gegenteil, sie schmollt und spielt die Diva... Nun sollen andere es richten, wie immer. Gibt es irgend eine wichtige Entscheidung, bei der Frau Bürgermeisterin das Ruder in der Hand behalten hat? Entscheidungen getroffen hat? Nein. Ihre Entscheidung ist immer die gleiche: andere sollen es richten. Liebe Ex-Sponsoren: Bleibt Standhaft! Wenn am Ende alles wieder im Lot sein sollte, wird Frau Püschel sich wieder feiern lassen. Sie hat alles im Griff. Wer nicht mal einen haushalt präsentieren kann, der sollte auch nicht (mit) feiern dürfen! Wenn man sich dann das Programm anschaut, muss man eingestehen, dass es schon deutlich an Qualität abgenommen hat. Und dass hat nicht nur mit dem Geld zu tun. Frankfurt hat nicht so einen üppigen Etat, ist aber vom Angebot mittlerweile deutlich vor Hütte. das hat mit der Agentur und dem Organisationsteam der Stadt zu tun. verständlich, wenn da viele Hüttenstadter nur noch genervt sind. Aber vielleicht ist das ja gewollt. was ist nur mit den vielen Wahlversprechen der Bürgermeisterin und der Linkspartei geworden?

steuerzahlender Bürger 05.08.2012 - 21:27:25

Kurze Zusammenfassung des Artikels

Es steht dramatisch schlecht um die Finanzierung der Veranstaltung!

Paul B. 05.08.2012 - 17:19:17

Maßlosigkeit als Standart

In jedem Unternehmen werden Projekte deren finanzielle Grundlagen auf derart wackligen Beinen stehen wie das Stadtfest spätestens nach dem dritten Anlauf gestrichen oder zumindest auf ein finanzierbares Maß zurückgestutzt. Egal ob es die Mehrzahl der Nutznießer des jeweiligen Projektes einsieht oder nicht. Es gilt der Grundsatz: Ohne Moos nichts los! In Ehst. fehlt es nicht nur am Moos, sondern auch noch an Einwohnern. Eisenhüttenstadt hat hier wirklich jegliches Maß verloren! So dokumentiert das Stadtfest Maßlosigkeit und Gigantismus der Eisenhüttenstädter Bürger. Und es gibt immer noch Leute, wie die der Initiative, die das nicht einsehen wollen. Uneinsichtigkeit kommt also noch obendrauf und erhält auch Namen und Adresse.

Jens 05.08.2012 - 17:04:05

Eisenhüttenstädter Partyteilnehmer

Am Ende werden sicherlich nach groben und sehr optimistischen Schätzungen, wieder ca. 200.000 Bürger das Eisenhüttenstädter Stadtfest 2012 besucht haben. Wie viele Einwohner bzw. Bürger hat Eisenhüttenstadt? Wie viele davon sind Partytypen und gehen wirklich mehr als einmal hin? Das sogenannte Bürgerfest der Eisenhüttenstädter dürfte daher eher tolle und preiswerte Unterhaltung für Auswärtige, als für Eisenhüttenstädter sein. Ein Bürgerfest für Auswärtige, wäre damit die treffendere Überschrift. Warum eine Stadt derart gesteigertes Interesse hat, sich unter diesen Bedingungen weitere Schulden aufzuladen, bleibt mir rätselhaft.

Ulf 04.08.2012 - 11:50:00

Das offizielle Ziel wird weit verfehlt

Das größte und sicherlich auch teuerste Stadtfest in der ganzen Region soll das Image und die Attraktivität der Stadt heben. Es ist ganz bestimmt von einigen mit sehr viel Engagement und auch sehr professionell organisiert. Doch allein im letzten Jahr erlebte Eisenhüttenstadt einen Einwohnerschwund von sage und schreibe 3%! 3% in einem Jahr! Brandenburgrekord! Hat das traditionelle Fest damit nicht ganz klar sein Ziel verfehlt? Stehen Kosten und Nutzten nicht in einem dramatischen Mißverhältnis?

Einer aus der Stadt 04.08.2012 - 11:35:26

Was für eine Headline oder doch "Sommerloch"?

Spätestens, wenn selbst die Bundeskanzlerin höchstpersönlich Urlaub macht, ist es soweit: "Sommerloch" nennt man gemeinhin diese wenigen, wundervollen Tage. Wir alle können morgens ganz entspannt aufstehen und abends ganz entspannt schlafen gehen, weil die Tage dazwischen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vor allem eins sein werden: Absolut ereignislos. Einfach herrlich. Und vom Gefühl her eigentlich eher eine sanft schaukelnde Hängematte als ein tiefes, dunkles Loch. Wenn da nicht unsere fleißigen Redakteue wären. Was für eine Headline. Initiative für das Stadtfest ist angelaufen? Wollen und brauchen da etwa wieder einige wenige mediale Aufmerksamkeit weil man sonst, im positiven Sinne, für die Stadt, nicht aufzufallen weiß? Wer sind diese Leute, braucht man diese und wie haben sie Eisenhüttenstadt voran gebracht? Mir ist leider nichts bekannt. Oder liegt es nur am Sommerloch? Müssen uns die Redakteure unbedingt mit diesen sehr wichtigen Neuigkeiten, zu Themen, füttern die so richtig ins Sommerloch passen und am Ende die wenigsten interessieren? Wenn sich die Zeitungen mit allerlei Skurrilitäten zu füllen beginnen - vornehmlich mit "Initiativ - Aktivisten", von denen man das ganze Jahr nichts hört, zum Eisenhüttenstädter Stadtfest, mit vielleicht wieder 200 000 Besuchern, wer weiß das schon so genau und unsinnigen Politikerforderungen - dann ist es mal wieder so weit: Die mediale "Sauregurkenzeit" ist angebrochen - das Sommerloch ist da! Genießen wir es: Herzlich willkommen im Sommerloch!

Kommentarleser Werner 04.08.2012 - 11:31:34

Wer hat welches Interesse?

Wer hat hier eigentlich woran Interesse? Die Mitglieder der Initiative ganz selbstlos am „unpolitischen“ Stadtfest? Die Veranstaltungsagentur an weiteren Jahren mit ansehnlichen Erträgen aus dem Stadtfest? Frau Püschel, um keine Entscheidungen diesbezüglichen treffen zu müssen und um damit möglichst wenig Widerspruch zu ernten? Die Stadtkasse um das Defizit möglichst auszuweiten? Die Investoren, die das Stadtfest zur Grundlage ihrer Investitionsentscheidungen in Eisenhüttenstadt machen? Die Anlieger im Stadtzentrum, um möglichst 3 Nächte gestört zu werden? Die Unternehmer, die nur sehr wiederwillig und nur nach eindringlichsten Aufforderungen Geld für das Fest locker machen? ……. Diese und vergleichbare Fragen sollten sich die Initiatoren vielleicht mal selber beantworten! Der externe Sparberater von Frau Püschel wird ja wahrscheinlich auch mal Fragen zu diesem Thema stellen.

Frank Müller 04.08.2012 - 11:06:11

Logisch?

Logisch: Wenn sich bald niemand mehr aus dem Rathaus um die Organisation des Stadtfestes kümmern muss (denn das wollen ja die Mitglieder der freiwilligen Initiative selber tun), dann werden ja dort Stellen frei und weitere Einsparmöglichkeiten für die Stadt eröffnen sich! Eine sogenannte Win-Win-Situation! Gilt die Logik auch für Eisenhüttenstadt?

Ein Bürger 04.08.2012 - 10:35:27

Selbstlos oder ratlos?

Man kann nur staunen wie wichtig so ein Stadtfest ist. Die teure Tradition muss scheinbar unbedingt weiter geführt werden, koste es was es wolle. Die Aussage die hinter dieser angeblichen Initiative steht ist doch folgende: Die Beschaffung von ausreichend Geld für dieses überdimensionierte Fest scheint nicht mehr zu klappen. Die Sponsoren - also die hiesigen Unternehmer und Selbstständigen - geben nicht genug. Unzählige Bettelbriefe die versandt wurden, haben nichts an dieser Situation geändert, also gehen jetzt freiwillige Abgesandte als Bettler persönlich von Haus zu Haus, in der Hoffnung die offenbar riesige Finanzierungslücke zu schließen. Ob sie ins Haus der Bürger dieses Bürgerfestes gehen?

MK 04.08.2012 - 10:08:26

es geht auch woanders

hier kann man sehen das es auch ohne große Event Agenturen funktioniert http://www.heimatfest-spremberg.de/ Voraussetzung ist aber das man als Gemeinschaftsleben einer Stadt nicht die Kiste Öttinger und die Packung Mexico Grillfleisch im eigenen Garten versteht.

Träumer 04.08.2012 - 10:03:29

Total naiv

Ein Stadtfest ohne Stadtpolitik? Wer glaubt denn so etwas?

Gerhardt Helbig 04.08.2012 - 09:37:22

Verein der Klassiker der parteilichen Unabhängikeit

Unpolitisch soll das Stadtfest jetzt werden! Statt Bürgermeisterfest soll es nun ein Bürgerfest sein. Das verdeutlichen schon die handelnden Personen, denn sie sind mehrheitlich echte Eisenhüttenstädter Klassiker der parteilichen Unabhängigkeit! Um dieses Ziel noch besser öffentlich glaubhaft machen zu können, sollte sich die Initiative noch um weitere Mitglieder erweitern, z. Bsp. Herrn Müller, Herrn Werner, Herrn Balzer oder auch Frau Siebke.

leser 03.08.2012 - 23:01:22

kündigen Sie den Vertrag mit der Agentur!

Organisieren sie das Fest dann alleine. Mal schauen wie weit das Pro reicht. Dann reicht das Geld auch aus und es bleibt in der Region. Sich aber zum Handlanger derer zu machen die das Geld nach Berlin tragen. Wie glaubhaft ist das denn? Zum Wohl der Stadt kann das nicht sein. Wie viel wird denn durch Pins eingenommen. Was hat die Herstellung von diesen Chinesischen Zeug gekostet und wer hat daran verdient? Wer wem hier sponsert ist auch noch so eine Frage. Die kosten der Agentur übersteigen die Einnahmen wahrscheinlich bei weiten. Einer hat den Kram bezahlt und nun muss das Zeug unter die Leute gebracht werden.

Gelddruckmaschine 03.08.2012 - 18:44:38

Personifizierte Klingelbeutel

Toll, jetzt geht es wirklich vorwärts! Unternehmer macht die Portemonnaies auf! Der Eisenhüttenstädter will ganz groß feiern! Und es ist schließlich sein gutes Recht! Außerdem, so haben wir das bisher „ja immer“ gemacht! Über unsere Verhältnisse gelebt und gefeiert! Schon zu sozialistischen Zeiten war das so! Und jetzt? Ja, die Stadt ist momentan (?) etwas klamm. Aber jetzt haben wir endlich Leute die mit dem Klingelbeutel rumgehen! Ist das nicht wirklich toll!?

Heike H. 03.08.2012 - 18:34:58

Echte "Initiative" oder nur Publicity?

Wenn man die Größe dieses Festes mit der Einwohnerzahl vergleicht, kann man nur zum Schluss kommen: Gigantismus und Größenwahn sind bestimmende Elemente für die Organisation. Eisenhüttenstadt richtet ein Fest in einer Größe und finanziellen Dimension aus, dass man meint die Stadt schwimmt im Geld. Doch jeder weiß, es ist gänzlich anders! Das wenige Geld das von der Stadt bzw. städtischen Unternehmen noch ausgegeben werden kann, landet nur noch selten bei den Unternehmen der Stadt (der Blick auf die Firmen die gegenwärtig die Renovierungsarbeiten in der Straße der Republik und in der Neuzeller Straße durchführen, offenbart das für alle deutlich sichtbar). Doch zur Finanzierung dieses „Bürgerfestes“ sollen nicht die Bürger – die das Fest angeblich so sehr wünschen – herangezogen werden, sondern Sponsoren, also die hiesigen Unternehmen. Ein wirklich seltsames Konstrukt, aber typisch für die Denkweise in der „ersten sozialistische Stadt auf deutschem Boden“! Wie viel Geld spenden denn, die sicherlich nicht unbemittelten Herren der „Initiative“ oder geht es nur um Publicity?

Klatscher 03.08.2012 - 17:44:35

@ Bunke

Ich glaube, diese Herren versuchen wirklich, da etwas zu bewegen. Um sich ins Rampenlicht zu setzen, gibt es weit bessere Möglichkeiten. Ich finde gut, dass sich da etwas tut. Das ist schließlich unser Fest, nicht das von irgendeinem Bürgermeister.

Bunke 03.08.2012 - 15:56:36

Immer wieder mal im Rampenlicht

Der Eine versuchte sich einst an der Rekultivierung des Aktivisten und scheiterte kläglich, der Andere scheiterte wegen Mittelmäßigkeit und geriet in bodenlose Bedeutungslosigkeit und der Dritte badete hier einige Jahre als Import in seiner über den Dingen stehenden Gefallsucht. Eins verbindet sie jedoch! Als sie noch in Amt und Würden waren, waren sie doch etwas bürgerlicher als der Rest der Bürger. Deshalb wundert mich der engagierte Einsatz für das „Bürgerfest“. Vielleicht irre ich mich ja und das hat wirklich nichts mit Rampenlicht zu tun. Dann Glück Auf!

MK 03.08.2012 - 07:31:44

na endlich,..

findet sich jemand in dieser Stadt der sich darum kümmern möchte anstatt ständig zu jammern das die Stadt Sie nicht fragt ob Sie etwas machen wollen. Aufgrund der guten Verbindungen der im Artikel genannten Mitglieder sollte es den Herren und eventuell Damen nicht schwer fallen geeignete Sponsoren zu finden. Langfristig könnte dieser Verein ja vielleicht auch die gesamte Organisation des Festes übernehemen.

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