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Donnerstag Schlossgespräch in Trebnitz

Wie Denkmale erhalten?

Doris Steinkraus / 07.08.2012, 06:46 Uhr
Trebnitz (MOZ) "Spannungsfeld Denkmalschutz in Brandenburg - Schutz vor Umbau oder Schutz vor Verfall?"steht über dem Schlossgespräch am Donnerstag in der Bildungs- und Begegnungsstätte. Zu Gast sind Prof. Dr. Detlef Karg und Dr. Georg Frank vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege, Landrat Gernot Schmidt sowie Matthias Schulz, Bauingenieur und Baubetreuer der Baumaßnahme "Alte Schmiede". In den letzten zwanzig Jahren sind in einer historisch einmaligen Anstrengung große Teile der brandenburgischen historischen Bausubstanz denkmalgerecht saniert worden. Die Auswahl jedoch, welche Orte in Denkmallisten aufgenommen werden und welche Auflagen bei Umbauten und Sanierungsmaßnahmen gemacht werden, liegen im Ermessen der Denkmalschutzbehörden. Es geht um Konsens bei Substanzerhalt, tragfähigen Nutzungskonzepten und Finanzierbarkeit.

Der Denkmalschutz wird daher oft genug als starr, hemmend und willkürlich empfunden. Bei dem Gespräch geht es um die Grundsätze, Argumentationslinien und Kompromisse in einer strukturschwachen Region, in der Gebäude-Retter rar sind.

Schlossgespräch, 9. August, 19 Uhr, Schloss Trebnitz

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Rita Sonntag 14.08.2012 - 08:42:42

Denkmalschutz in Trebnitz

Warum schreibt die MOZ nicht auch einmal kritisches über den Denkmalschutz, so wie er in Trebnitz betrieben wird. Das große Schloss erhält Fördermittel aus allen Töpfen und der Kleine erfährt erst mit Eintrag im Grundbuch, dass er ein Baudenkmal besitzt, schon komisch, dass das erst nach ca, 30 Jahren passiert. Die Grundstücke gehörten vor dem Kauf schon der Stadt Müncheberg, ist schon komisch,dass niemand davon Kenntnis gehabt haben soll? Ich bin in Besitz von 2 Gutachten und kann meine Aussage auch belegen. Dies sollte kein fertiger Artikel sein, sondern nur ein Kommentar.

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