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Rätselraten um Hafen-Projekt

Das Schild warnt zu Recht: Am Sonntag brannte es auf dem Gelände. Foto. Pilz
Das Schild warnt zu Recht: Am Sonntag brannte es auf dem Gelände. Foto. Pilz © Foto:
Thomas Pilz / 14.08.2012, 19:53 Uhr
Fürstenberg/Havel (MZV) Das Projekt Hotel- und Hafenanlage auf dem Gelände des alten Kraftfuttermischwerkes in Fürstenberg soll nun doch verwirklicht werden – nach Jahren des Stillstandes.

Der Eigentümer des Geländes und Projektentwickler Heiko Schröder erklärte am Dienstag, er sei der festen Absicht das Areal zu entwickeln. Allerdings habe ihn ein kürzliches Gespräch in dieser Angelegenheit mit dem Fürstenberger Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) „ziemlich irritiert“. Schröder hatte sein aktualisiertes Vorhaben vorgestellt – der Bürgermeister und Bauamtsleiter Heiko Körner hätten sich aber reserviert verhalten, sagte Schröder, der Geschäftsführer der Kjellberg Finsterwalde Schweißtechnik und Verschleißschutzsysteme GmbH.

Zugleich räumte er ein, dass er das Gelände des Kraftfuttermischwerks und angrenzende Flächen verkaufen wolle – entsprechende Angebote finden sich auf einem Internet-Immobilienportal. „Aber ich werde nicht um jeden Preis verkaufen“, schränkte Schröder ein und lobte die idyllische Lage der Wasserstadt für den Tourismus. Allerdings ärgere ihn sehr, dass die Stadt ihn nicht über die Pläne zu einer mögliche B96-Mittelvariante informiert habe. Schließlich würde diese Route unmittelbar am ehemaligen Mischwerk vorbeiführen.

Stadtoberhaupt Philipp bekräftigte die feste Absicht der Kommune, das Projekt von Schröder zu unterstützen. „Wir freuen uns, wenn jemand diesem Areal eine vernünftige Perspektive gibt“, sagte er. Allerdings habe man den Projektentwickler auf die derzeitige Situation aufmerksam gemacht – zumal vor mehr als sechs Jahren unweit des Kraftfuttermischwerks ein weiteres Grundstück zu einem Hafendorf mit Marina ausgebaut werden sollte, die Feldbäckerei.

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