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Mehr Platz zum Forschen

Noch viel zu tun: Bis zum Richtfest soll das neue Gebäude drei Stockwerke haben, so wie die bisherigen Häuser des IHP, hier im Hintergrund zu sehen.
Noch viel zu tun: Bis zum Richtfest soll das neue Gebäude drei Stockwerke haben, so wie die bisherigen Häuser des IHP, hier im Hintergrund zu sehen. © Foto: FOTO Michael Benk
Frauke Adesiyan / 22.08.2012, 07:00 Uhr
Frankfurt (MOZ) Am 8. September wird im Technologiepark Richtfest gefeiert. Dann soll der Rohbau stehen, der künftig rund 70 von mehr als 300 Mitarbeitern Platz bietet. Nach dem Richtfest wird das Institut für Mikroelektronik seine Arbeit bei einem Tag der offenen Tür vorstellen.

Wie schon im vergangenen Jahr will das IHP seinen Tag der offenen Tür zu einem symbolischen Datum werden lassen. Wurde damals der erste Spatenstich für den Neubau des Leibniz-Instituts für innovative Mikroelektronik im Technologiepark gesetzt, so soll am 8. September um 14 Uhr nun Richtfest gefeiert werden. Aus diesem Anlass hat sich neben anderen auch Wissenschaftsministerin Sabine Kunst auf der Baustelle angekündigt.

Bis die Krone aufs Dach kommt, ist auf der Baustelle aber noch einiges zu tun. Drei Etagen soll der Anbau hoch werden und mit seinen 2000 Quadratmetern vor allem neuen Büros Platz bieten. "70 Mitarbeiter sollen einziehen, die sitzen im Moment noch sehr beengt", berichtet Instituts-Sprecherin Heidrun Förster über die Pläne. Die bisherigen Gebäude seien auf 210 Mitarbeiter ausgelegt gewesen, inzwischen beschäftigt das IHP aber schon mehr als 300. Weiterer Wachstum ist fest eingeplant.

Neben der Grundfinanzierung durch Bund und Land akquiriere das Institut immer erfolgreicher Drittmittel, die in Forschung und damit auch in neue Wissenschaftler investiert werden, lautet die Erklärung für das Wachstum. "Wir brauchen mehr Platz für neue, große Visionen", formulierte es zum Baubeginn vor einem Jahr Wolfgang Mehr, wissenschaftlich-technischer Geschäftsführer. "Wir sind fest überzeugt davon, dass wir eine Zukunft bieten", ergänzt Heidrun Förster aus heutiger Sicht."

Dass Visionen auch Geld kosten, beweist der Bau ebenfalls. 8,75 Millionen Euro stehen bis zur Fertigstellung insgesamt zur Verfügung. Für den Rohbau und die Außenanlagen wurden bisher 2,2 Millionen Euro verbaut. Die Ausschreibungen für die weiteren Arbeiten haben größtenteils Frankfurter Firmen gewonnen.

Genutzt werden soll das neue Gebäude ab Dezember 2013. Dann feiert das Institut den 30. Jahrestag. 1983 wurde es als eine Einrichtung der Akademie der Wissenschaften der DDR gegründet. Nach der Wende wurde es Teil der Leibniz-Gesellschaft.

Die gesamte Bandbreite der Arbeit des Instituts wird am Tag der offenen Tür nach dem Richtfest präsentiert. Zwischen 14.30 Uhr und 20 Uhr laden Mitarbeiter zu Vorträgen, Besichtigungstouren durch Labore und den Reinraum sowie Präsentationen ihrer Forschungsergebnisse.

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