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Verbandsversammlung nicht angehört

FDP kritisiert WAV-Austritt

BRIGITTE HORN / 25.08.2012, 07:50 Uhr
Biesenthal (MOZ) Der FDP-Ortsverband Niederbarnim sieht in dem WAV-Austrittsbeschluss der Bernauer Stadtverordneten den Versuch, vollendete Tatsachen zu schaffen. "Damit setzt man sich ohne Bedenken über die drei weiteren Verbandsmitglieder Biesenthal, Melchow und Rüdnitz sowie über 8000 Einwohner hinweg", sagte Vorsitzender Wolfgang Franke. Die zuständige Verbandsversammlung werde nicht beteiligt. Die Liberalen kritisieren zudem die Macht der Stadt Bernau. Sie besitze 80 Prozent der Stimmen in der Verbandsversammlung, der Bürgermeister sei gleichzeitig amtierender Verbandsvorsteher und Vorsitzender des Aufsichtsrates des Geschäftsbesorgers des WAV, der Bernauer Stadtwerke. Eine wirkliche Solidargemeinschaft sehe anders aus, hieß es. Die Niederbarnimer FDP spricht sich für eine Prüfung statt überstürzter Entscheidung aus. Bürger, Stadtverordnete und Gemeindevertreter sollten sich in das Vorhaben einbringen.

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