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Ausstellung über Kunststoff und Chemie

Der Klassiker in schwarz: Dass auch Telefone früher aus Bakelit hergestellt wurden, erfuhren Tam Minh Tong, Christopher Jänisch und Erik Wolf (v.l.) vom Geschwister-Scholl-Gymnasium gestern von Gerhard Koßmehl vom Verein "Chemie Freunde Erkner".
Der Klassiker in schwarz: Dass auch Telefone früher aus Bakelit hergestellt wurden, erfuhren Tam Minh Tong, Christopher Jänisch und Erik Wolf (v.l.) vom Geschwister-Scholl-Gymnasium gestern von Gerhard Koßmehl vom Verein "Chemie Freunde Erkner". © Foto: MOZ/Lea Sophie Lukas
Lea Sophie Lukas / 27.08.2012, 19:21 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Was haben ein schwarzes Telefon, eine Fotokamera, ein Radioempfänger und eine Schreibtischlampe gemeinsam? Sie alle sind aus Bakelit, einem Kunststoff, der im Jahr 1909 zum ersten Mal in Erkner hergestellt wurde und in den darauf folgenden Jahrzehnten aus keinem Haushalt oder Büro mehr wegzudenken war. In der Wanderausstellung "Bakelit 100", die seit gestern in Raum 128 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums zu sehen ist, wird die Entstehungsgeschichte und Bedeutung des Kunststoffes beleuchtet. "Wir wollen jungen Leuten damit wieder mehr Lust auf Chemie machen", sagt Gerhard Koßmehl, selbst Chemiker und Vorsitzender des Vereins "Chemie Freunde Erkner", der die Ausstellung ins Leben gerufen hat. "Die Branche wächst und braucht Fachkräfte."

Die ersten, die altbekannte Klassiker wie das schwarze Telefon mit Drehscheibe begutachten durften, waren die Scholl-Schüler des Leistungskurses Chemie. Noch bis zum 7. September können aber auch Schulfremde die Ausstellung nach vorheriger telefonischer Anmeldung besuchen.

Geschwister-Scholl-Gymnasium, Frankfurter Straße 70, Tel. 03361 6036

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