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28 Mannschaften bei Kreismeisterschaft der Jugendfeuerwehren am Start

Trepliner räumen Pokale ab

Paul Rohan von der Bad Freienwalder Jugendfeuerwehr rollt im Wettkampf den Schlauch aus. Er gehört zum jüngsten Kurstadt-Team, das den zweiten Platz holt.
Paul Rohan von der Bad Freienwalder Jugendfeuerwehr rollt im Wettkampf den Schlauch aus. Er gehört zum jüngsten Kurstadt-Team, das den zweiten Platz holt. © Foto: Andreas Karpe-Gora
Steffen Göttmann / 28.08.2012, 07:40 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) 28 Mannschaften aus 17 Jugendfeuerwehren des Landkreises Mär kisch-Oderland haben am Sonnabend im Bad Freien-walder Jahn-Stadion um die Pokale gekämpft. Als erfolgreichste Jugendfeuerwehr erwiesen sich die Trepliner, die in drei von fünf Kategorien siegten.

"Wir waren richtig gut, alles ist prima gelaufen. Wir haben keine Strafpunkte bekommen", freute sich Jordan Pankow. Der Neunjährige gehört zum U 10-Team der Bad Freienwalder Jugendfeuerwehr, die sich am Sonnabend mit drei weiteren Mannschaften verglich und dabei wacker schlug. "U 10" bedeutet, dass die Teammitglieder alle unter zehn Jahre alt sind. Neben der Kurstadt schickten die Feuerwehren Müncheberg, Golzow und Lebus eine so junge Mannschaft ins Rennen.

Betreut wird der Nachwuchs bei der Bad Freienwalder Feuerwehr von Patrick Jagdmann, Andreas Pankow, David Seeger, David Koß und Guido Bell. Vor dem Start riefen David Koß und Andreas Pankow die Kleinen zur Konzentration auf. "Beim Ankoppeln dürft ihr nicht übergreifen", mahnte David Koß. "Uns ist wichtiger, dass ihr fehlerfrei seid, die Zeit kommt irgendwann von alleine", ergänzte er.

Die letzten Anweisungen zahlten sich aus. Denn die Kurstadt-U 10 schaffte den zweiten Platz und damit die beste Platzierung der drei Freienwalder Teams.

Die Kleinen traten ausschließlich in der Gruppenstafette an. Die Aufgaben: Schlauch ausrollen, Verteiler ankoppeln, Hürden überwinden, drei verschiedene Knoten, mit der Kübelspritze Ziel vom Pfahl spritzen. Die höheren Altersklassen 10-14 sowie 15-15 mussten zusätzlich die fünf mal 80 Meter Feuerwehrstaffel sowie die Königsdisziplin "Löschangriff nass" absolvieren.

Während die einen ihre Wettkämpfe bestritten, mussten die anderen Kinder warten oder konnten sich ausruhen. Die Feuerwehrleute hatten Zeltpavillons aufgebaut, unter denen Tische mit Bänken standen, sodass die jungen Leute nicht der blanken Sonne ausgesetzt waren.

Die Feuerwehr Seelow schickte in der Altersklasse 15-18 erstmals die neugegründete Frauenmannschaft ins Rennen um die Pokale. Drei reine Mädchenmannschaften traten gegeneinander an - gemischte Teams wurden als "männlich" bewertet

"Wir haben uns erst vor zwei Monaten gegründet und sind voller Elan ins Rennen gegangen", sagte Claudia Wunderlich von der Seelower Jugendfeuerwehr. Die ersten Durchläufe bewertete sie als "annehmbar". Sie hoffte auf den Löschangriff nass. "Dafür sind wir am besten gerüstet", glaubte Claudia Wunderlich. Letztlich hat es wohl nicht ganz gereicht. Denn die Seelowerinnen wurden nach Treplin und Gusow-Platkow Dritte.

Mit zwei Mannschaften in zwei Altersklassen ging die Feuerwehr Neuenhagen-Insel an den Start. Betreut werden die Kinder und Jugendlichen von den Jugendwarten Lara Thiemer und Benjamin Ukley. Vor den Kreismeisterschaften werde fleißig trainiert"Wir haben zweimal wöchentlich anderthalb Stunden lang geübt", sagte Lara Thiemer.

Insgesamt sei er mit den Ergebnissen zufrieden, sagte Martin Zohles aus Neuhardenberg, Kreisjugendwart der Feuerwehren des Landkreises Märkisch-Oderland. Der Landkreis stelle mit den Jugendfeuerwehren Treplin, Gusow-Platkow und Müncheberg drei Landesmeister. Er freue sich, dass Mannschaften aus allen drei Verbandsgebieten - Bad Freienwalde, Seelow und Strausberg - den Weg ins Jahn-Stadion gefunden haben. Traditionell sei die Oderschiene besser vertreten als der Strausberger Raum, sagte Zohles. Den Gastgebern, der Bad Freienwalder Feuerwehr, stellte der Kreisjugendwart ein sehr gutes Zeugnis aus. Die Kreismeisterschaften seien bestens im Jahn-Stadion aufgehoben.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Märkisch Oderland Ost sicherte den Wettkampf medizinisch ab und übernahm die Essensversorgung der 300 Menschen. "Wir haben insgesamt 35 Kilogramm Nudeln gekocht", sagte Sanitäter Stefan Weckwerth. Die gab es dann wahlweise mit Tomatensoße oder Zucker und Zimt. Als Nachtisch wurden frische Äpfel ausgegeben. Medizinische Hilfe habe ein 14-jähriges Mädchen in Anspruch nehmen müssen, berichtete der Sanitäter. Es habe sich am Knie verletzt.

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