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Verhalten der Wahlhelfer beklagt

Marco Marschall / 30.08.2012, 06:39 Uhr
Neuhardenberg (MOZ) Über Beeinflussung seitens der Wahlhelfer haben sich Bürger bei der MOZ beklagt. Beim Entscheid zum Bürgerzentrum am Sonntag sollen diese den Wahlberechtigten bei der Vergabe der Stimmzettel dazu geraten haben, "Nein" anzukreuzen und damit gegen den Neubau eines Dorfgemeinschaftszentrums zu stimmen. Die beschuldigten Personen haben die Einflussnahme auf Nachfrage der Zeitung bestritten. Darüber hinaus wies Wahlleiterin Karola Wagner darauf hin, dass die Wahlvorsteher in einer Einweisung über ihr unparteiisches Verhalten belehrt wurden. Sollten die Anschuldigungen seitens der betroffenen Bürger aufrecht erhalten werden, hätte jeder Wähler die Möglichkeit, bis zu zwei Wochen nach Bekanntgabe des Ergebnisses im Amtsblatt Einspruch gegen dessen Gültigkeit bei der Wahlleitung einzulegen.

Im Zusammenhang mit dem Entscheid hatte Neuhardenbergs Bürgermeister Mario Eska im Amtsausschuss deutlich gemacht, dass ein Umzug der Amtsverwaltung nie Thema gewesen sei. Gusow-Platkows Bürgermeister Karlheinz Klein hatte sich in der vergangenen Woche zu Wort gemeldet, nachdem er seitens eines Bürgers auf einen Werbeflyer für das Bürgerzentrum hingewiesen wurde. "Verwaltung gehört in den Ort!" heißt es darauf. Laut Mario Eska sei damit "ein Tag X" nach möglicher Strukturreform gemeint.

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