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Der Name für das Bier, das in Zukunft in Fürstenwalde gebraut wird, steht fest

Darauf ein "Rathausbräu"

Ein ganzer Tisch voll Post: Klaus-Peter Oehler und Peter Seifert werten die eingesandten Namensvorschläge aus.
Ein ganzer Tisch voll Post: Klaus-Peter Oehler und Peter Seifert werten die eingesandten Namensvorschläge aus. © Foto: MOZ/Lea Sophie Lukas
Lea Sophie Lukas / 30.08.2012, 19:48 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Die neue Brauerei im Keller des Alten Rathauses nimmt mehr und mehr Gestalt an. Doch bisher hatte das Bier, das dort in Zukunft hergestellt wird, noch keinen Namen. Die MOZ-Leser waren aufgefordert, Vorschläge zu machen. Jetzt ist eine Entscheidung gefallen.

Vor 41 Postkarten und E-Mails sitzen Peter Seifert, der zurzeit die neue Brauerei im Alten Rathaus bauen lässt und in Zukunft auch betreiben wird, und Klaus-Peter Oehler, Chef der Kulturfabrik. Auf den Einsendungen der MOZ-Leser stehen meist gleich mehrere verschiedene Vorschläge, wie Seiferts Bier zukünftig heißen könnte. Sigrid Schötz aus Fürstenwalde hat sich beispielsweise 49 mögliche Namen einfallen lassen: von "Fürstenliebe" über "Fürstenwalder Spreegold" bis hin zu "Peter Seiferts Meisterbier".

Anfang November, wenn die Kessel im Rathauskeller aufgestellt sind, werden die ersten Testsude gekocht. "Wir müssen noch ein Etikett entwerfen und die Gläser bedrucken lassen", sagt der Brauherr. Bevor die Zeit knapp wird, braucht das Getränk nun also endlich seinen offiziellen Namen.

Dass sich so viele Fürstenwalder an der Suche danach beteiligt haben und kreativ geworden sind, freut Peter Seifert. Doch trotz des Ideenreichtums der MOZ-Leser ist er sich mit Klaus-Peter Oehler in einem sofort einig: Ein Ortsbezug darf nicht fehlen.

"Andere Biere heißen auch nach den Städten, in denen sie gebraut werden. Ich glaube, das erhöht die Identifikation ganz deutlich", sagt Klaus-Peter Oehler. "Unser Ziel sollte sein, dass die Leute irgendwann sagen: Komm, wir trinken ein "Fürstenwalder'."

Doch das allein reicht Peter Seifert nicht. Er will zusätzlich das Rathaus als Entstehungsort im Namen haben. "Zwei Einsendungen haben es für meinen Geschmack voll getroffen", sagt er. Auch Klaus-Peter Oehler gefällt, was Mathias Rothe und Familie G. Pletsch geschrieben haben. ""Rathausbräu' ist naheliegend und ganz einfach passend", sagt Oehler, der sich dazu ein nostalgisch gestaltetes Etikett gut vorstellen kann, auf dem auch das Fürstenwalder Stadtwappen zu sehen ist.

"Mir hätte auch "Rabenbräu' gefallen", sagt Peter Seifert. Gegen diesen Vorschlag, den Gerold Sachse und Maike Winter eingesandt haben, spreche laut Klaus-Peter Oehler aber, dass Gäste von außerhalb die Stadt Fürstenwalde wohl kaum mit einem Raben in Verbindung brächten. "Wir müssen eine Marke schaffen, die eindeutig ist", sagt er. Nur dann eigne sich das Bier auch als Souvenir, als etwas, das Besucher mit in die Heimat nehmen und Fürstenwalder auch mal verschenken können.

"Fürstenwalder Rathausbräu" lässt Peter Seifert nun also auf Gläser, Flaschen und Fässer drucken. Das Los hat entschieden, dass Familie Pletsch ein 50 Liter Fass Bier erhält, Mathias Rothe wird mit einem 30 Liter Fass belohnt. Sobald das erste Bier gebraut ist, können die Gewinner ihre Gutscheine, die sie von Peter Seifert erhalten, in der Brauerei einlösen.

Ein bisschen Geduld müssen sie bis dahin aber noch haben. "Mein Braumeister pilgert zurzeit auf dem Jacobsweg. Es könnte sein, dass er noch innere Einkehr sucht, bevor im Oktober die Brauerei fertig wird und wir im Winter mit dem Testbetrieb beginnen", sagt Peter Seifert und lacht. "Dann wird es ein bisschen stressig."

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