Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Aus der Idee geschichtsinteressierter Bernauer entsteht ein polnisch-deutsches Projekt

Grundstein für das Mühlentor gesetzt

Kartusche versenkt: Manfred Thurn und Enkeltochter Luise übernahmen die ehrenvolle Aufgabe für den Verein.Foto: MOZ/S.Scheibe
Kartusche versenkt: Manfred Thurn und Enkeltochter Luise übernahmen die ehrenvolle Aufgabe für den Verein.Foto: MOZ/S.Scheibe © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Sabine Rakitin / 13.09.2012, 18:59 Uhr
Bernau (MOZ) Der Grundstein für das Mühlentor ist gesetzt. Etwa 100 Schaulustige kamen Donnerstag Nachmittag in die Mühlenstraße, um den historischen Akt mitzuerleben.

Sechs Jahre ist es her, als in Bernau die Idee geboren wurde, das historische Tor, das um 1885 abgerissen wurde, wiederaufzubauen. Der "Verein zur Förderung des Wiederaufbaus des Mühlentores in Bernau bei Berlin" wurde gegründet. Seitdem sammelten an der Stadtgeschichte interessierte Bernauer und Barnimer fleißig Spenden. Um die Idee allerdings Wirklichkeit werden zu lassen, brauchte es mehr. So ging der Verein unter dem Motto "Tore, die verbinden" eine Partnerschaft mit der polnischen Tore-Stadt Stargard Szczecinski ein. Gemeinsam erhielten die beiden Kommunen Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Folgerichtig war gestern auch eine polnische Abordnung bei der Grundsteinlegung in Bernau dabei. In Stargard wird mit den EU-Geldern kein neues Tor gebaut, sondern das historische Walltor restauriert. Für Rafael Zajac, den stellvertretenden Präsidenten des Stadtparlaments, ist das kein Problem. "Egal, welches Tor wir renovieren - Hauptsache, wir machen etwas gemeinsam", freute er sich über die polnisch-deutsche Kooperation.

In Bernau werden indes weiter Spenden gesammelt. Von den 1000 Mühlentorsteinen sind noch etwa 600 zum Preis von 50 beziehungsweise 100 Euro zu haben. Gestern erhielt die CDU-Fraktion ihren Spendenbrief für den Stein mit der Nummer 310. Die Zahl steht für den 3. Oktober - den Tag der Wiedervereinigung.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.
Günter 13.09.2012 - 21:21:57

Mühlentorverein hat Ziel nicht erreicht Zahlen sprechen

http://www.muehlentorbernau.de/pics/Satzung%20M_hlentor%20e.V.-061102.pdf "Gründungsversammlung vom 29.05.2006 und der Änderung gemäß Mitgliederversammlung vom 02.11.2006 für den „Verein zur Förderung des Wiederaufbaus des Mühlentores in Bernau e.V. § 2 Vereinszweck, Gemeinnützigkeit 3. Der Verein fördert den Wiederaufbau des Mühlentores in Anlehnung an die architektonische Gestalt von ca. 1880. 4. Aufgaben des Vereins sind die Beschaffung von Finanzmitteln, insbesondere durch das Einwerben von Geldspenden und Sachleistungen und deren zweckgebundene Verwendung für die Planung und Durchführung des Wiederaufbaus sowie die enge fachliche und organisatorische Zusammenarbeit mit der Stadt Bernau bei Berlin. Die zum Erwerben von Spenden notwendigen Aufwendungen für Öffentlichkeitsarbeit und Werbung gehören zu den satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins." Der Verein hat knapp nur 1o % der voraussichtlichen Baukosten durch Spenden aufbringen können, der Rest von ca. 400.000 € sind Steuermittel stammen aus der Förderungen von strukturschwachen Grenzregionen. Nicht einmal 60 Prozent der besonderten Steine konnten in 6 Jahren verkauft werden. Bis zu heutigen Tage ist die Funktion des Tores unklar. http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/1/1036757/ "Vereine müssen neue Bleibe suchen" wurde im Kommentar angeregt. Günter Ab ins historische Mühlentor- welch ein Segen So hat das Mühlentor wenigstens eine Funktion, Die Illegalen werden legal. Bernd Eccarius Truppen könnten an historischer Stelle ihre Schaukämpfe austragen, dass wäre doch toll, als Gegner könnten doch die Paintball-Schützen dienen. Was für ein Integral -Projekt. Beide könnten Reservetruppen aus den zahlreichen Touristenschwärmen bilden. Von klein bis groß von alt bis jung. Was für ein einzigartiges unverwechselbares Erlebnis. Das Kampfgebiet könnte über die Stadt erweitert werden, Gaststädten und Geschäfte könnten gegen Geld geplündert werden, das historische Bernauer Schwarzbier würde in Strömen fliesen. Toll, historisch gegen neuzeitlich, wie altes Tor zu neuen Tor; was für ein tolles Kunstwerk, wie die „Tag und Nacht“ Steine in Parkanlagen dieser Stadt. Damit es für die Anwohner nicht langweilig wird, einmal im Monat überfallen uns die Polen und die Deutschen überfallen Polen - Tore die verbinden, somit ist der Verdacht des Steuermittelmissbrauches vom Tisch. Kostet ja nichts, der rege vorhandene touristische und kulturelle Austausch in der strukturschwachen Grenzregion war ja vor ja Subversionsvoraussetzung. Bezahlt ist die Sache zu 90 zig Prozent mit Steuermittel. Kostet somit der Stadt nichts. Mal etwas, was der Bürgermeister hinbekommen hat, ein toller Hussitenstreich, die Leute verstehen ihn nur immer nicht gleich, ist wie mit der Begründung der Illegalität in Ladeburg. Da der Blick in die Stadt und damit zur Kirchturmuhr durch das neue Mühlentor versperrt ist, könnte man doch Häßlers größtes Projekt, sein Spieluhr am Wasserturm anbringen, so weis man von allen Seiten, was die Uhr geschlagen hat. Unser Bürgermeister ist im Vorstand der WOBAU und der Stadtwerke, somit mit der Umsetzung kein Problem, die Kuh ist vom Eis geholt, wir können uns somit weiteren Herausforderungen stellen. Da glaubt doch der Bürgermeister, das im jemanden einen Bären aufbinden will http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1036457 „Bürgermeister Hubert Handke ist überrascht. Er glaubt in der neuen Skulptur das Wappentier Bernaus, den Bären, zu erkennen. Aber was stellt dann die erste Skulptur dar, die vor vier Wochen ihren Platz im Goethepark erhielt? "Sieht aus wie ein Wildschwein", sagt jemand. "Vielleicht der Eberswalder Eber?", zweifelt Handke. Immerhin wäre es eine Erklärung: Die Städte Eberswalde und Bernau als Synonym für Tag und Nacht...“ Alle sind Glücklich-packen wir es an, angesprochen ist auch der „MITBÜRGER“ aus den MOZ-Beitrag zum Verkehrschaos; er hatte als doch Recht. PS. Habe nur ein Problem, ob mich vielleicht auch einmal der WOBAU-Chef verklagen wird, wegen U(h)R-heberrechtsverletzung

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG