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53 MOZ-Radler auf Tour zum Biesenthaler Straßenmusikfest

Giftige Kuh und junge Stimmen

Etappenstart am Marktplatz: In Eberswalde brachen die Tour-de-MOZ-Radler am Sonnabend auf.Foto: Andreas Karpe-Gora
Etappenstart am Marktplatz: In Eberswalde brachen die Tour-de-MOZ-Radler am Sonnabend auf.Foto: Andreas Karpe-Gora © Foto: Andreas Karpe-Gora
Karin Ernst / 16.09.2012, 20:28 Uhr
Eberswalde/Biesenthal (MOZ) Das Biesenthaler Straßenmusikfest war am Sonnabend Ziel der Tour de MOZ. Aufgebrochen sind die 53 Teilnehmer am Eberswalder Marktplatz.

"Na, das ist aber eine giftige Kuh!" Der erstaunte Ausruf, mit dem Marianne Gruhn am Sonnabend im alten Biesenthaler Bahnhofsgebäude die Bilder des Berliner Malers Richard Ganßauge musterte, ließ die Umstehenden erstaunt aufblicken. Also erklärte die Biesenthalerin: "Ich meine dieses Bild hier. Das Tier ist doch tatsächlich in giftgrünen Farben gemalt, oder? Eine interessante Ausstellung, finde ich, weil man sich amüsieren kann."

Marianne Gruhn war nicht allein gekommen. Sie gehörte zu den 53 Ausflüglern, die am Sonnabend auf dem Eberswalder Marktplatz zur 21. Etappe der Tour de MOZ starteten. Ziel war das Straßenmusikfest auf dem Biesenthaler Bahnhofsgelände, auf dem sich derzeit auch die "Moderne Malerei" von Richard Ganßauge präsentiert. Zunächst aber hieß es, tüchtig strampeln! "Das ist eine gute Möglichkeit, mein Gewicht zu halten", kommentierte Jürgen Stier aus Eberswalde, während er kräftig in die Pedale trat.

Der Wasserstraße folgend, ging es erst einmal den Treidelweg entlang. Sehr zur Freude von Gunther Boye aus Wandlitz, der spontan zugab: "Ich wollte immer schon mal am Finowkanal entlang radeln, da kam mir das Angebot der MOZ gerade recht. In einer geführten Tour macht das Spaß, und man fühlt sich sicher." Die neben ihm fahrende Eberswalderin Simone Pioch fügte gleich noch ein Lob für die Tourführer Rainer Kattanek und Heiner Escher an: "Die Strecke ist wirklich super ausgewählt, und das Tempo passt. Was will man mehr?" Nach den ersten zwanzig Kilometern gab es eine kleine Verschnaufpause im Grünen. Eine gute Gelegenheit für den 77-jährigen Günter Raack zu bekunden: "Die Gegend hier kenne ich aus dem Effeff. Wenn die Tour bei uns in Eberswalde startet, bin ich immer mit dabei, weil mich das Radfahren fit hält."

Super fit zeigte sich an diesem Tag der 15-jährige Jan Kosse aus Bernau, der gemeinsam mit den Eltern bereits seit Jahren mit der MOZ auf Radeltour geht und sich als Tourhelfer bestens bewährte.

Pünktlich zur Mittagszeit rollte die Karawane in Biesenthal ein und steuerte auf das Bahnhofsgelände zu, wo das Musikfest bereits im vollen Gange war. Die Radler machten es sich vor der zur Bühne umfunktionierten Treppe des alten Gebäudes bequem, wippten im Takt mit den Füßen und klatschten lautstark Beifall. "Die vier Mädels sind ja schon richtige Profis", zeigte sich Karin Preuß aus Eberswalde begeistert, während die Songs der Barnimer Girlband "Pink Day" über den Platz schallten. Noch mehr staunten die Festbesucher, als die 13- und 14-jährigen Gymnasiastinnen erklärten, dass sie bereits seit der vierten Klasse gemeinsam Musik machen.

Frisch gestärkt, von der Musik beschwingt oder nach einem Rundgang durch die sehenswerte Ausstellung des Berliner Malers, machten sich die MOZ-Radler auf den Rückweg nach Eberswalde. Nach gut 56 Kilometern waren die Radfans wieder zurück auf dem Markplatz, wo mildes Herbstwetter dazu verlockte, den Nachmittag im Straßencafe ausklingen zu lassen.

Die nächste Etappe der Tour de MOZ, die von der EWE VERTRIEB GmbH unterstützt wird, startet am 29. September um 10 Uhr am Bahnhof Oranienburg zur 55-Kilometer-Rundfahrt durchs Rhinluch.

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