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Sechs Wriezener Mannschaften kämpfen um schnellste Zeit

Rathsdorf gelingt Revanche beim Feuerwehr-Stadtpokal

Christina Schmidt / 24.09.2012, 08:49 Uhr
Rathsdorf (cs) "Antennenplatz" nennen die Feuerwehrleute das Gelände am Rathsdorfer Ortseingang, das in den letzten Jahren zum bevorzugten Austragungsort der Feuerwehrwettbewerbe avanciert ist. Dort lieferten sich sechs Mannschaften aus Wriezen und den dazugehörigen Ortsteilen einen packenden Kampf um die schnellste Zeit beim Löschangriff nass.

Gemeinsam mit den Blauröcken aus Frankenfelde hatten die Rathsdorfer den Wettbewerb um den Stadtpokal der Feuerwehr organisiert. Und dabei den ärgsten Konkurrent gleich mit ins Boot geholt. Denn im vergangenen Jahr mussten sich die Rathsdorfer noch knapp von den Frankenfeldern geschlagen geben. In diesem Jahr war die Motivation entsprechend groß. "Im letzten Jahr wurde uns der Sieg von den Frankenfeldern entrissen, nun sind natürlich alle eifrig mit dabei, damit wir uns den Stadtpokal zurückholen", erklärte Ortswehrführer Heiko Dewitz. Bierernst nahm er den Wettkampf dennoch nicht, obwohl seine Wehr gleich mit zwei Mannschaften an den Start ging. Extra-Training wegen der Revanche hatte er ebenfalls nicht angeordnet. "Die Handgriffe sind bekannt, da reichen zwei Wochen Auffrischung", kommentierte der Ortswehrführer vor den Wettkämpfen. Die lockere Herangehensweise zahlte sich aus: Die zweite Mannschaft aus Rathsdorf setzte sich nach zwei Durchgängen, an der eigenen und einer gestellten Tragkraftspritze, mit der schnellsten Zeit von 45,20 Sekunden vor Altwriezen/Beauregard und Frankenfelde in Führung.

Während sich 2011 nur wenige Ortswehren an dem Wettbewerb beteiligt hatten, freute sich Stadtbrandmeister Jürgen Reichelt in diesem Jahr über mehr Beteiligung. Die Wehren aus Lüdersdorf/Biesdorf, Eichwerder und Haselberg waren aber nicht vertreten. "Sonst sieht man sich doch nur, wenn etwas passiert. Da ist der Stadtpokal eine gute Gelegenheit, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken", hob Reichelt die Bedeutung des Wettbewerbes hervor.

"Dabeisein ist alles" lautete die Devise vom Schulzendorfer Ortswehrführer Jörg Lilienkamp. Erst seit Anfang des Jahres in dieser Position hat er sich vorgenommen nun wieder regelmäßig mit seiner Mannschaft beim Stadtpokal teilzunehmen. "Wir wollen eine schlagkräftige Truppe aufbauen, die sich in den Wettbewerb einbringt", äußerte er seine Pläne. Platz fünf am Ende nahm er gelassen hin, schon 2013 könne das Ergebnis anders aussehen.

Beim Löschangriff der Frauen siegte Frankenfelde, bei der Jugend rangierte die 2. Mannschaft der Jugendfeuerwehr Wriezen vor der ersten. Oliver Hoffmann gewann die Einzelwertung der Jugend auf der Hindernisbahn.

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