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Zwölf Amtschef-Bewerber im Rennen

Biesenthal-Barnim hat die Qual der Wahl

Brigitte Horn / 05.10.2012, 18:01 Uhr
Biesenthal (MOZ) Richtig spannend wird die Besetzung des Direktorenpostens im Amt Biesenthal-Barnim. Zwölf Bewerber haben sich dem Amtsausschuss vorgestellt. Annähernd die Hälfte von ihnen soll gute Chancen haben, gewählt zu werden.

Insgesamt haben 16 Bewerber ihre Papiere eingereicht und sich um den Posten des Amtsdirektors für Biesenthal-Barnim beworben. Zwei Bewerbungen wurden nicht berücksichtigt, weil sie zu spät eingereicht worden waren, zwei weitere Bewerber erfüllten die fachlichen Voraussetzungen nicht. Zwölf Frauen und Männer sind zur Anhörung in den Amtsausschuss eingeladen worden. Unter ihnen sind Leute mit Verwaltungserfahrung wie etwa aus den Stadtverwaltungen von Bernau und Werneuchen oder aus anderen Verwaltungen im Land Brandenburg. Die überwiegende Zahl der Bewerber kommt aus der Region.

Die Wahl wird sicher nicht einfach, mutmaßt Melchows Bürgermeister Wolfgang Lindt. "Ich hätte nicht gedacht, dass sich so viele gute Leute vorstellen", sagte er auf Nachfrage der Märkischen Oderzeitung. Für ihn sind mindestens fünf Bewerber dabei, darunter auch Frauen, die er in die engere Wahl zieht. "Ich finde es gut, dass noch so viel Zeit bis zur Entscheidung ist. So kann man sich das alles in Ruhe durchdenken", sagt der Melchower.

Ähnlich sehen das die beiden Rüdnitzer Amtsausschussmitglieder, Bürgermeisterin Christina Straube und Gudrun Zuppke. Es sei auch deshalb eine schwere Entscheidung, weil der Amtsdirektor oder die Amtsdirektorin geeignet sein müsse, für die Selbstständigkeit des Amtes gegenüber der Stadt Bernau beziehungsweise der Stadt Eberswalde einzutreten, meint beispielsweise Gudrun Zuppke.

Der Vorsitzende des Amtsausschusses, Biesenthals Bürgermeister André Stahl, ist ebenfalls erstaunt über die große Anzahl qualifizierter Bewerber. "Die Anhörung hat die Entscheidung nicht leichter gemacht", sagt er.

Die Bewerber hatten zunächst die Möglichkeit zur Selbstdarstellung und mussten dann Fragen beantworten. Es sei beispielsweise darum gegangen, ob sie die besondere Problematik der Ämter verinnerlicht haben, erläutert Stahl. Vier bis sechs Kandidaten haben nach seiner Ansicht sehr gute Chancen, gewählt zu werden.

Doch offen ist praktisch noch alles. In der Amtsausschusssitzung am 22. Oktober werden jedenfalls alle zwölf Kandidaten auf dem Stimmzettel stehen. Die Mitglieder des Gremiums entscheiden in geheimer Abstimmung über die Besetzung des Postens. Der ist seit dem 30. Juni vakant , als Hans-Ulrich Kühne in den Ruhestand ging.

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