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Anfang November erste Sanierungsschritte an der Kageler Kirche

Förderverein bereichert Dorf

Anke Beißer / 11.10.2012, 07:04 Uhr
Kagel (bei) Er ist angetreten, um die Kageler Kirche mehr ins Blickfeld zu rücken, sich für den Erhalt ihrer Bausubstanz stark zu machen und dafür Spenden zu sammeln. Das war vor einem Jahr. Mittlerweile ist der Förderverein mit seinen 22 Mitgliedern fest im Dorfleben verankert und bereichert es. Am Mittwoch trifft er sich um 20 Uhr im Gemeindehaus neben der Kirche, um weitere Aktivitäten zu beraten.

Wenn der Vorsitzende Kurt Paul auf die zurückliegen Monate blickt, ist er zufrieden mit dem Erreichten. Den ersten Auftritt hatte der Verein beim Weihnachtsmarkt 2011. Damals war erstmals die vom Kreativzirkel des Heimatvereins spendierte Spendenbox in Form der Kirche im Einsatz, wurden zu Gunsten der Sanierung Herrnhuter Sterne verkauft.

Damit war der Grundstock für die Fördergeldkasse gelegt. Denn das Gotteshaus in der Dorfmitte ist ein Sorgenkind. Der Dachfirst muss umgedeckt werden, damit keine Nässe mehr eindringen kann, das Fundament ist feucht, der Turm marode, die Dinse-Orgel nur noch schwer spielbar.

Im Frühjahr hatte der Förderverein zum Frühjahrsputz gerufen und viele Kageler kamen. "Vor allem die Unterstützung der jungen Fußballer hat uns gefreut", erinnert sich Kurt Paul. Etwas schleppend läuft der Absatz von Postkarten. "Ich hab zehn gekauft und war damit wohl der beste Kunde", bilanziert der 72-Jährige. Viel Anklang fanden zudem zwei Benefizveranstaltungen, bei denen rund 1000 Euro an Spenden gesammelt werden konnten. "2013 sollen es sogar drei werden." Und natürlich will der Verein auch den diesjährigen Weihnachtsmarkt bereichern.

Parallel hat der Verein die am dringendsten notwendigen Sanierungsschritte angeschoben - den First und die Fundamentkontrolle. Beides soll Anfang November erledigt werden können.

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