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Aufruf zum Protest gegen Nazi-Aufmarsch

Frank Groneberg / 25.10.2012, 05:50 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Der Bundestagskandidat Lars Wendland (SPD) aus Brieskow- Finkenheerd ruft zu einer aktiven Unterstützung der Aktivitäten gegen den Neonazi-Aufmarsch, der für den 10. November in Frankfurt (Oder) geplant ist, auf. Lars Wendland ist Bundestagskandidat im Wahlkreises 63, welcher den Landkreis Oder-Spree und die Stadt Frankfurt (Oder) umfasst, und hat einen entsprechenden Unterstützungsantrag auf einer Sitzung des SPD-Unterbezirkes eingebracht.

Die rechtsradikale NPD hat für den 10. November in Frankfurt (Oder) eine Demonstration angemeldet. Der Aufmarsch steht unter dem Motto "Raus aus der EU und Grenzen dicht". Das Bündnis "Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder" protestiert entschieden gegen den Aufmarsch der "Ewiggestrigen". Das Bündnis setzt sich zusammen aus unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Vereinen, Initiativen und Privatpersonen aus Frankfurt (Oder), der Nachbarstadt Slubice sowie aus dem ganzen Land Brandenburg und Polen.

"Gerade Sozialdemokraten müssen bei dem Protest gegen Neonazis Flagge zeigen", erklärte Lars Wendland. Aus der deutschen Geschichte wüssten sie sehr gut, wie Rechtsradikale mit dem politischen Gegner umgingen, heißt es in einer Presseerklärung der SPD Oder-Spree.

Informationen zu den Bündnis-Aktivitäten und zum Ablauf des Protestes am 10. November gibt es im Internet unter der Adresse www.kein-ort-fuer-nazis.org.

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