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Deutsche Bahn errichtet Lärmschutzwand

Löcher für die Pfeiler: Die Bauarbeiten an der Bahnstrecke von Frankfurt nach Beeskow und Müllrose gehen zügig voran. Derzeit werden in Höhe der Gaststätte Wintergarten vorbereitende Arbeiten für die 435 Meter lange Lärmschutzwand errichtet.
Löcher für die Pfeiler: Die Bauarbeiten an der Bahnstrecke von Frankfurt nach Beeskow und Müllrose gehen zügig voran. Derzeit werden in Höhe der Gaststätte Wintergarten vorbereitende Arbeiten für die 435 Meter lange Lärmschutzwand errichtet. © Foto: FOTO Michael Benk
Dietrich Stulpe / 02.11.2012, 07:45 Uhr
Frankfurt (MOZ) Das 35-Millionen-Euro-Projekt der Deutschen Bahn mit den Schwerpunkten Bahnhofstunnel, Eisenbahnbrücke Güldendorfer Straße und Kreuzungsbauwerk Reppen am Mühlental, das im Juli 2014 abgeschlossen sein soll, liegt auf Grund des milden Herbstwetters im vorgegebenen Zeitlimit.

Derzeit nimmt die Errichtung von Lärmschutzwänden sichtbare Formen an. So wird gegenwärtig von der Brücke in der Güldendorfer bis zur Fußgänger-Brücke zum Buschmühlenweg direkt an der Gaststätte Wintergarten und weiter bis zu den Kleingartenanlagen am Wasserturm mit schwerer Technik gewerkelt. Es werden vorbereitende Arbeiten für die insgesamt 435 Meter lange Schutzwand auf der rechten Seite der Bahnlinie in Richtung Beeskow und Müllrose ausgeführt. Dazu werden Löcher für die Betonpfeiler gebohrt, die später die sechs beziehungsweise drei Meter hohen Schutzwände tragen sollen. Zudem wird gleichzeitig auf dieser Seite der Bahnhang profiliert.

Am Bahnhofstunnel wird am 17. Dezember der erste Bauabschnitt am Dresdener Platz in Betrieb genommen. Dann verkehren auch wieder die Züge nach Beeskow und Müllrose durchgängig. Erst für den 2. bis 11. März 2013 kündigt die Bahn eine weitere Totalsperrung des Bahnhofstunnels an.

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MZ 05.11.2012 - 10:29:55

@Marco Habeck

nichts gegen ihren Sinn für Humor aber Sie haben sich schon besser Informiert. 1. Die Bahn bekommt es nicht geschenkt! Die Bahn hat allein 2011 ca. eine halbe Milliarde € an den Bund als Eigentümer überwiesen und bekommt dafür nur ein Bruchteil für Investitionen zur Verfügung gestellt. Mit dem Rest werden Haushaltslöcher gestopft oder geht nach Griechenland. Ein privates EVU kann mit seinem gesamten Kapital wirtschaften. Wer da nun im Vorteil ist sei dahingestellt. 2. Ein EVU kann, für die wagentechnische Untersuchung, jemanden beauftragen oder einen eigenen sog. Wagenmeister einstellen. Dies ist ein Lehrberuf bzw. eine Weiterbildung für gewerblich-technische Berufe. Trotz alledem muss ein Güterwagen in bestimmten abständen zur Revision (TÜV) das macht nicht der Wagenmeister oder das Unternehmen selber. So genug geklugscheißert aber es ist eben nicht ganz so wie Sie es beschreiben. Trotzdem bleiben Sie weiter so kritisch.. Grüße aus MZ

Marco Habeck 04.11.2012 - 07:54:38

Da haben sie recht

Aber da gab es keine Baustelle die Gefühlte 3 Jahre dort ist. Früher waren es zwei Züge in der Nacht. Der Güterverkehr nimmt immer weiter zu. Damit auch der Lärm. Ich lebe ja mit dem Lärm. Die Baustelle muss fertig werden keine frage. Aber in den Mietspiegel steht "ruhige Lage" und auch in den neuen Lobbyisten Mietspiegel wird der Lärm nicht berücksichtigt sein. http://www.deutschebahn.com/de/nachhaltigkeit/oekologie/laermminderung/fluesterbremse.html Es ist mal wieder Wahl und da kommt das wieder hoch was man vor Jahren schon versprochen hatte. Zumal bekommt die DB das Geschenkt. Im übrigen fahren auch noch Personenzüge mit den alten Bremsen. Aber bis das hier wirksam wird vergehen 100 Jahre. Weil der meiste Verkehr von der PKP oder von privaten Unternehmen abgewickelt wird. Die müssten das aus eigen Tasche bezahlen. So funktioniert der Wettbewerb. Der Witz an der Sache ist das die Unternehmen den Technischen Zustand ihrer Wagen selber prüfen. Das ist so als wenn der Autofahrer seinen TÜV alleine macht. Der Schlechte Zustand erzeugt zusätzlichen Lärm durch z.Bsp schlagende Achsen. Die Unfälle werden auch zunehmen da diese Wagen eine Gefahr darstellen. Schon mal Angst bekommen wenn Wagen mit Gefahrstoff- im Bahnof Frankfurt Oder zwischen geparkt wird? 10m neben den Rauchern. Stehen Explosion fähige Stoffe die sich am Boden sammeln. Ahnungslose Fahrgäste sitzen 3m daneben. Auch wenn das Zeug hier auf dem Bahndamm steht habe ich ein ungutes Gefühl. Alles Erlaubt. Bis einer mal seine Zigarette in die Richtung schmeißt und etwas undicht ist.

Signal 03.11.2012 - 18:09:05

@ MARCO HABECK

Wer an einen Bahndamm zieht, muss mit der Bahn leben. Es sei denn , er wohnt an einer U-Bahn-Strecke. Doch auch dort rumpelt es unter der Erde. Diese Bahnstrecke gibt es schon seit den vorherigen Jahrhundert.

Marco Habeck 02.11.2012 - 20:19:22

Schön aber das Hilft nicht den weiter die noch mehrleiden

Die Anwohner des Clara-zetkin-Ring nervt der Lärm schon ewig Nachts. Seit Jahren die Baustellen auf den Bahndamm wo auch mal jemand um 1Uhr eine Kettensäge anreißt. Oder der Zunehmende Güterverkehr. Der mit seinen alten Bremsen die man schon lange auswechseln wollte die Vorgeschrieben Werte überschreitet. Dazu kommt tieffrequenter Schall aus Dieselloks gerade der Polischen Bauart die Scheiben wackeln lassen. So eine Wand wäre dabei wenig hilfreich. Weniger Lärm würde entstehen wenn auch mal die Technik der Wagons erneuert würde. Davon ist man aber weit entfernt. Also Quietscht und rumpelt es Munter weiter. Im Sommer brennt dann durch diese Technik der Bahndamm. Ganz vergessen habe ich das Vorgeschriebene Warnsignal bei Bauarbeiten. Oder auch mal Lokführer die meinen sich mit einen Hubkonzert am 3 Uhr begrüßen zu müssen. Ruhiger Schlaf sieht anderes aus. Wirklicher Schutz der Anwohner auch. Der fängt bei der Technik an.

wolfgang2 02.11.2012 - 17:20:13

Deutsche Bahn errichtet Lärmschutzwand

"Das 35-Millionen-Euro-Projekt der Deutschen Bahn ......, das im Juli 2014 abgeschlossen sein soll, liegt auf Grund des milden Herbstwetters im vorgegebenen Zeitlimit". Enorm tolle Leistung! Wie wäre der Stand ohne mildes Herbstwetter? Fazit: Hoffen wir auf ein mildes Winterwetter!

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