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Förderverein Naturpark plant ökologische Fließsanierung nahe der Langerönner Mühle

Entwässerung am Fernradwanderweg

Mitten in der Natur: Der Berlin-Usedom-Radweg unweit der Langerönner Mühle. Nur einen Steinwurf entfernt wird ein Fließ ökologisch saniert. Bevor wieder die Radsaison beginnt, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Mitten in der Natur: Der Berlin-Usedom-Radweg unweit der Langerönner Mühle. Nur einen Steinwurf entfernt wird ein Fließ ökologisch saniert. Bevor wieder die Radsaison beginnt, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Foto: MOZ/Sergej Scheibe © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
BRIGITTE HORN / 08.11.2012, 18:37 Uhr
Rüdnitz (MOZ) Auf eine Überraschung mussten sich jüngst Ausflügler auf dem Fernradwanderweg Berlin-Usedom einstellen. Der Weg war unweit der Langerönner Mühle überschwemmt, war in der jüngsten Sitzung der Biesenthaler Stadtverordnetenversammlung zu erfahren. Der Durchlass ist schon länger nicht in Ordnung, informierte Andreas Krone, Geschäftsführer der Wasser- und Bodenverbandes "Finowfließ". Das Wasser sei dort aber nur zwei, drei Tage über den Weg gelaufen. Der Wasser- und Bodenverband habe daraufhin die Durchlässe gereinigt, so dass das Problem bald aus der Welt geschafft war.

Allerdings soll in dem Bereich an der Langerönner Mühle noch mehr gemacht werden, informierte Andreas Krone. Kurz hinter der Langerönner Mühle ist geplant, im Rahmen eines Vernässungsprojektes des Fördervereins des Naturparks Barnim die ökologische Durchgängigkeit des Fließes zu erreichen. Das bedeutet, dass ein größeres Rohr installiert wird, in das, nach dem Prinzip einer Fischtreppe, Stufen eingebaut werden. Derzeit werde geplant, gebaut werden soll im kommenden Frühjahr, so dass man möglichst fertig ist, wenn die Saison für Radfahrer wieder beginnt, erläutert Thomas Kutter, Projektleiter des Fördervereins Naturpark Barnim. Mit diesen Arbeiten soll der Weg für die Fische wieder in beide Richtungen frei werden. Das Vorhaben an der Langerönner Mühle ist eines von drei, die auf die ökologische Durchlässigkeit der Fließgewässer gerichtet sind. Die anderen beiden befinden sind in Spechthausen und in Hellmühle. Für Letztgenanntes sind die Bauaufträge bereits vergeben worden.

Alle Vorhaben gehören zum EU-Projekt der ökologischen Sanierung von Teileinzugsgebieten beiderseits der Oder, das durch die EU-Region Pomerania gefördert wird.

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