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Aufsichtsrat berät über Stadtbus nach Slubice

Annette Herold / 09.11.2012, 06:18 Uhr
Frankfurt/Slubice (MOZ) Der Vertrag für den Stadtbus nach Slubice soll heute auf deutscher Seite unterschrieben werden. Dafür kommt der Aufsichtsrat der Frankfurter Dienstleistungsholding (FDH) zu einer Sondersitzung. Auf Slubicer Seite sei das Papier bereits paraphiert, berichtet Sören Bollmann, Chef des Frankfurt-Slubicer Kooperationszentrums. Geschlossen werden soll der Vertrag zwischen Stadtverkehrsgesellschaft und der Stadt Slubice.

Vorgesehen ist, dass der Bus zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember startet, wie beim Stadtverkehr zu erfahren ist. Ein direkter Vertrag mit der Stadt Frankfurt ist nach polnischem Recht nicht möglich.

Um den grenzüberschreitenden Nahverkehr wird seit Jahren gerungen. Eine Straßenbahnlinie scheiterte zunächst am Nein der Frankfurter bei einem Bürgerentscheid. Inzwischen liegt ein Gutachten vor, das eine Straßenbahnlinie als kostengünstiger empfiehlt. Bemühungen für die Einrichtung einer Buslinie laufen seit dem vergangenen Herbst.

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Bernd Meyer 12.11.2012 - 09:13:13

Begleichung Außenstände Gutachten

Sehr geehrter Herr Fran, wie man aus dem Rathaus auf Nachfrage erfahren kann, sind die 60.000 € (Anteil der polnischen Seite) für das Tramgutachten noch nicht eingetroffen. Zum Glück fährt ja jetzt erstmal ein Bus. Vielleicht kann dieser ja den polnischen Anteil von Slubice nach Frankfurt transpotieren!

Fran 09.11.2012 - 18:46:41

Sie sind wohl ein Rechtsverdreher

Die Bürger haben sich bei der Befragung dazu entschieden .... Für wen oder was ist noch mal das Rathaus da? Ich bin überzeugt für die Mehrzahl der Bürger dieser Stadt und nichts sonst. Wie es sich für eine Demokratie auch gehört. Also werte Leserin, hören Sie damit auf die Situation wieder unberechtigt, eskalieren zu lassen. Haben unsere Slubicer Freunde nun schon die offene Rechnung für das Gutachten ausgeglichen oder ist unser Steuergeld als Reparationszahlung abgeschrieben worden?

Pro Bus contra Bahn 09.11.2012 - 18:04:17

Pro Bus contra Bahn

Am 22. März 2012 meldete die "Märkische Oderzeitung", dass der Bau einer grenzüberschreitenden Straßenbahnlinie in weite Ferne gerückt sei. Slubices Vize-Bürgermeister Piotr Luczynski sagte, das Vorhaben sei für Slubice nicht finanzierbar. Man wolle stattdessen einen Bus! Wir wünschen uns von der Presse eine objektivere Berichterstattung!

Leserin 09.11.2012 - 17:32:34

Liebe Frau Herold,

Das war kein Bürgerentscheid, sondern eine Bürgerbefragung. Bitte tragen Sie durch genaue Berichterstattung zur deeskalierung Dieser aufgeheizten debatte bei. Vielen dank.

Frankfurter 09.11.2012 - 09:04:28

Aha, der Aufsichtsrat stimmt ab

Es scheint ja so, dass die Verwaltung wieder einmal einen Weg gefunden hat, die Abgeordneten zu umgehen und sich einer unabgenehmen Abstimmung im Parlament zu entziehen!

frankfurter 09.11.2012 - 08:24:30

was kostet dnn eine fahrt mit dem bus?

hat man sich denn schon gedanken über die höhe des fahrpreises gemacht?

lupo 09.11.2012 - 07:14:01

Schön,

aber hoffentlich haben die Juristen beider Seiten vorher geklärt, wer bezahlt die Kfz-Steuer und Versicherung, welche Feuerwehr löscht im Brandfall, verstirbt ein Fahrgast, wie viel Wochen darf und muß der Verstorbene im Nachbarland verbleiben und wer ist für die Rückführung zuständig, usw.? Ansonsten bleiben die am Rand der Zwangsverwaltung stehenen Kommunen, wie im Fall des grenzüberschreitenden Freienwalder Feuerwehreinsatzes, auch wieder auf diesen Kosten sitzen. Wie die Beispiele zeigen, ist leider eine solche kleinliche Regelwut erforderlich.

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