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Neuer Beschluss zur Entsiegelung des Heidebergs

Abriss in Regie der Stadt

BHORN / 14.11.2012, 20:18 Uhr
Biesenthal (MOZ) Für den Abriss und die Entsiegelung des ehemaligen Stasi-Geländes auf dem Biesenthaler Heideberg ist jetzt ein neuer Modus beschlossen worden. War bisher der Regionale Förderverein Pinnow damit beauftragt, soll dies nun in Regie der Stadt erfolgen.

Anfang 2011 hatte die Stadt einen dementsprechenden Beschluss gefasst. Danach würde der Landkreis die gesamte Rückbaumaßnahme komplett übernehmen und durch einen Maßnahmenträger, den Regionalen Förderverein, durchführen lassen. Jetzt aber hat der Landkreis signalisiert, dass die Rückbauarbeiten von der Stadt in eigener Regie durchgeführt werden sollen. Das Geld dafür werde der Landkreis aus einem Verwahrkonto für die Entsiegelung von Flächen zur Verfügung stellen. Dabei geht es um mehr als 350 000 Euro zweckgebundene Mittel, die die Stadt vom Landkreis bekommt. Zusätzliche Mittel in Höhe von 109 050 Euro stellt der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg aus einer Maßnahmebindung zur Verfügung. Damit die aber wirksam werden könne, muss mit den vorgesehenen Arbeiten in diesem Jahr begonnen werden.

Das und ein ganzer weiterer Katalog mit insgesamt neun Punkten ist bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossen worden. So sollen alle versiegelten Flächen und sämtliche Gebäude mit Ausnahme des Schießplatzes zurückgebaut und dessen vorhandene Zuwegung gesichert werden. Die auf dem Heideberg lagernden Lese- und Pflastersteine sollen kostengünstig an Interessierte angegeben werden. Für die Umsetzung des Projektes ist nach dem Beschluss der Stadtverordneten mit dem Förderverein Pinnow, der ursprünglich damit beauftragt war und mit einer Fachfirma das Abfallbewirtschaftungskonzept erarbeitet hat, ein neuer Vertrag abzuschließen. Weitere Änderungen soll es beim Vertrag mit der 50Hertz Transmission GmbH zu einer kleineren Teilfläche geben.

Insgesamt geht es bei der Entsiegelung auf dem Biesenthaler Heideberg um rund 13 000 Quadratmeter Betonflächen und etwa 4700 Quadratmeter Gebäudeflächen.

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