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Bernau legt für Grundschulen neue Schulbezirke fest

Eltern haben die Wahl

Toben auf dem Pausenhof: Ein Teil der Georg-Rollenhagen-Grundschule wird demnächst verlagert
Toben auf dem Pausenhof: Ein Teil der Georg-Rollenhagen-Grundschule wird demnächst verlagert © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Britta Gallrein / 16.11.2012, 23:35 Uhr
Bernau (MOZ) Die Stadt Bernau muss die Schulbezirke neu zuordnen. Nötig wird dies, weil die Oberschule am Rollberg ab dem kommenden Schuljahr um einen Bildungsgang der Grundschule erweitert wird. Dort sollen Schüler der Georg-Rollenhagen-Grundschule untergebracht werden. Diese hat zu wenig Räume, um die kommenden Erstklässler adäquat unterzubringen. Der Beschluss der Stadtverordneten zum Ausbau der Oberschule muss noch vom Bildungsministerium bestätigt werden.

Nach dem Brandenburgischen Schulgesetz müssen die Städte und Gemeinden für ihr gesamtes Gebiet Schulbezirke zuordnen. So ist festgelegt, welcher Grundschüler an welche Einrichtung kommt.

Die neuen Erstklässler, die dann zur Oberschule gehören, werden nicht in der Einrichtung selber, sondern im Gebäude daneben untergebracht. Dort sind die beiden unteren Etagen an die Evangelische Grundschule vermietet. Genaue Gespräche zur Organisation werde man noch führen, hieß es aus der Stadtverwaltung. Die neue Grundschule soll zweizügig laufen.

Die Schulbezirke für den Grundschulteil der Oberschule am Rollberg und für die Georg-Rollenhagen-Grundschule sind deckungsgleich. Das bedeutet, Eltern, deren Wohnung sich in diesen beiden Schulbezirken befindet, könne zwischen einer der beiden Schulen wählen.

Das betrifft unter anderem Kinder aus Ladeburg, Lobetal, Waldfrieden, Waldsiedlung, Rutenfeld, Pankeborn, Rehberge, Lindow und aus dem Stadtgebiet. Gibt es für eine der beiden Einrichtungen mehr Bewerber als Plätze, werden dort zuerst die Kinder aufgenommen, die einen wichtigen Grund darlegen können, danach zählt der direkte Schulbezirk. Eine Umlenkung im Sinne kurzer Schulwege könne so problemlos erfolgen.

Für die Grundschule am Blumenhag und die Grundschule Schönow ändert sich nichts.

Die Anmeldungen für die Grundschulen beginnen, je nach Schule, im Dezember oder Januar. "Wir sind selber sehr gespannt, wie die neue Grundschule nachgefragt wird", sagt Martina Timmermann vom Bernauer Schulamt.

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Lammi Naht 21.11.2012 - 09:26:50

@simmerl-sorry?

Wie sagte Kleist? "Journalistik ist die Kunst, das Volk glauben zu machen, was die Regierung für gut findet.

Simmerl-Hübner, Susanne 21.11.2012 - 08:34:05

Eltern haben die Wahl

Sie stellen es in Ihrem Artikel so dar,als wäre da schon das letzte Wort gesprochen. Dem ist doch noch gar nicht so. Schade liebe Moz-Redaktion ...ich dachte Ihr recherchiert etwas gründlicher und verursacht so keine unnötige Unruhe und auch Zweifel bei Eltern zum Thema "2 Schulen unter einem Dach" !?! Vielleicht sollte die Stadt erst einmal auch mit den Beteiligten sprechen bevor irrwitzige Beschlüsse besprochen werden! Warum wird z. B. nicht die Johanna-Schule als "neue Grundschule" genutzt? Dieses Gebäude steht demnächst leer da es keine Förderschule mehr gibt! Es erweckt den Anschein, das bei den Kindern wieder gespart werden soll. Na klar kostet eine neue Direktorin und Lehrer Geld und genau diese Investition ist aber eine Investition in die Zukunft! Hat sich die Stadt darüber auch mal Gedanken gemacht? Der Träger der freien evang. Grundschule Bernau schafft Arbeitsplätze und bringt Mieteinnahmen, er bietet eine gute Alternative zu staatlichen Bildungseinrichtungen und hat sich seit 4 Jahren auch die Anerkennung und Wertschätzung bei den Bürgern von Bernau erarbeitet! Warum wird diese Schule in ihrer Entwicklung behindert indem die bereits angekündigten Erweiterungen dann durch Platzmangel so nicht stattfinden können? MfG eine Mutter die sich ihre Gedanken macht

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