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Gegentreffer erst in der Nachspielzeit

Hans Felkel / 19.11.2012, 17:52 Uhr - Aktualisiert 19.11.2012, 20:07
Biesenthal (MOZ) Gegen die abstiegsbedrohten Kickers aus Oderberg kamen Biesenthals Barnimliga-Fußballer zu einem 2:1-Sieg. Damit ist der SV 90 im sechsten Spiel nacheinander ungeschlagen und holte 16Punkte in Folge.

"Es war ein knapper, aber überzeugender Sieg unserer Mannschaft, der aber deutlicher hätte ausfallen müssen", analysierte Biesenthals Trainer Christian Schramm. Es dauerte fast zwanzig Minuten, ehe der Gastgeber zu seinem Spiel fand und auch den ambitionierten Gegner in den Griff bekam. Es war ein mühsames Unterfangen.

Oderberg versteckte sich keineswegs, vielmehr versuchten die Gäste über Michael Albrecht, Fabian Daniel und Christian Tobien mutig nach vorn zu spielen. Sie scheiterten aber an Biesenthals Abwehr mit dem kopfballstarken Kai Lindenau und den im Mittelfeld unermüdlich arbeitenden Marc Schönberg, Eddy Blanck und Roman Stasik, die auch immer wieder ihren Angriff wirkungsvoll unterstützten. Dass es im ersten Abschnitt dennoch zu keinem Torerfolg reichte, trotz 9:3 Torschüssen zu Gunsten der Gastgeber, lag zum Teil am fehlerhaften finalen Pass und an Oderbergs zuverlässigem Torhüter Frank Hoppenheit.

Auf dem Heideberg war vor, während und auch nach dem Spiel viel los. Die Sportler hatten schon am Freitag begonnen, mit Reinhard Kuß an der Spitze und mit Hilfe befreundeter Firmen bessere Trainingsbedingungen für den Nachwuchs zu schaffen. Fünfunddreißig Sportler beteiligten sich, so dass viele, wie auch Gerd Martini und Dirk Czekalla, das Spielgeschehen kaum verfolgen konnten. Auch Charlotte Stasik (18 Monate) sah nur am Rande, wie ihr Papa Roman in der 62.Minute das unermüdliche Anrennen seiner Mannschaft mit einem sehenswerten Heber zum 1:0 krönte.

Die Gastgeber spielten weiterhin munter auf. Nach schöner Kombination über die linke Seite ließ Christoph Bluhm den Ball uneigennützig zum heranlaufenden Richard Zuz durch, der unhaltbar ins Oderberger Tor schoss (66.). Das herausgespielte 2:0 sorgte allerdings dafür, dass die Abwehr der Gastgeber deutlich unbekümmerter und auch leichtsinniger agierte.

Vorerst konnten die kämpferischen Oderberger daraus keinen Nutzen ziehen. Zu überhastet und ungenau waren ihre sechs Schussversuche oder sie fanden in Biesenthals Torwart Patrick Dannenberg ihren Meister. Erst in der Nachspielzeit konnte Christian Tobien, fast wie eine Kopie des Führungstors, den ersehnten Ehrentreffer für die Vorletzten der Barnimliga erzielen. Mit fehlerhaftem Stellungsspiel stand die Abwehr der Gastgeber dabei Pate.

Biesenthal schob sich mit dem Sieg auf den 4.Platz, vorbei am SV Lichterfelde (13.), der bei Lok Eberswalde nur zu einem 1:1 kam. Vereinsvorsitzender Dietmar Groß bemerkte abschließend zusammenfassend und treffend: "Wichtig ist, dass die drei Punkte bei uns bleiben."

SV Biesenthal spielte mit: Dannenberg, Lindenau, Mehlhorn, Rohrmann, Eitner, Zuz (Richter), Schönberg (Göbel), Stasik, Bluhm, Blanck, Sittig; Trainer: Schramm.

Kickers Oderberg spielte mit: Hoppenheit, Prassuis, Budack, Ludwig, Schiller, Marschke, Meier, Tobien, Täge (Schiller II), Daniel (Kalmutzke), Albrecht; Trainer: Frank Schülke, Matthias Kandula

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