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Studenten finanzieren Grenzbus mit

MOZ / 01.12.2012, 07:13 Uhr
Frankfurt (MOZ) Zehn Tage vor dem Start der Buslinie nach Slubice hat das Studierendenparlament der Viadrina mit großer Mehrheit für eine finanzielle Beteiligung an dem grenzüberschreitenden Verkehrsprojekt gestimmt. Eine zwischen der Frankfurter Stadtverkehrsgesellschaft (SVF), dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und dem AStA getroffene Zusatzvereinbarung sieht vor, dass jeder Student pro Semester 3,50 Euro für die Erweiterung des Streckenangebots zahlt.

Jeder Student zahlt dafür 3,50 pro Semester mehr

"Dies erscheint dem Studierendenparlament unter Berücksichtigung der damit verbundenen Erhöhung der Semestergebühren für alle Studierenden und dem prozentualen Anteil an den Gesamtkosten der neuen Linienführung als verhältnismäßig", sagte Parlamentes-Präsident Sebastian Wrobel. Mit dem Beschluss sei eine Grundlage für die erfolgreiche Etablierung des grenzüberschreitenden ÖPNV in der Doppelstadt Frankfurt/Slubice gelegt, erklärte Bart Wieczorek, AStA-Referent für Städtepolitik und deutsch-polnische Beziehungen. "Wir freuen uns, ab dem 9. Dezember zu den Nutzern der neuen Verkehrslinie zu gehören." Die Studenten wiederholten ihre Forderung, dass als langfristiges Ziel die Umsetzung einer Straßenbahn weiter verfolgt werden müsse.

Durch die Zusatzvereinbarung sinkt der geplante Verlust der Linie im ersten Jahr von 95 115 auf 50 115 Euro. Die Gesamtkosten wurden mit 129 496 Euro veranschlagt

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Achim H 04.12.2012 - 20:55:33

Die neue Linie 983

Studenten finanzieren Grenzbus mit – besser: Die neue Linie 983 von Frankfurt (Oder) Hbf nach Slubice Plac Bohaterów Warum muss in Frankfurt über alles gemeckert und mies gemacht werden? Dank der Studenten in dieser Stadt haben wir einen sehr guten Nahverkehr über 24 Stunden an sieben Tagen der Woche, wo von man in anderen Städten träumt. Seht es doch einmal so: Frankfurt und Slubice sind eine Doppelstadt, wovon es sehr viele gibt. Viele dieser Städte sind mit Bus und Bahn miteinander verbunden, warum soll das in Frankfurt und Slubice anders sein? Wer mit offenen Augen durch die Stadt läuft wird sehr schnell bemerken, dass viele Bürger aus Slubice und dem Umland in der Stadt unterwegs sind. Da ist es doch wohl nur verständlich, dass diese Leute nicht erst über die Oder einen langen Weg zurück legen müssen, um dann in Frankfurt mit Bus und Bahn zum Bahnhof oder SMC oder andere kulturelle Einrichtungen zu fahren? Aber auch umgekehrt, kennen den alle Frankfurter unsere Nachbarstadt? Slubice hat mehr zu bieten als Tankstellen und Zigarettenläden! Es gibt in dieser Stadt so manche Sehenswürdigkeit, die es noch zu erkunden gilt. Entlang der neuen Buslinie kann so manche neue gemeinsame Idee entwickelt und umgesetzt werden. Aber von den Slubicern wird garantiert noch der eine oder andere neue Vorschlag kommen. Ich kann mir gut vorstellen, die jetzige Linienführung wird nicht endgültig sein. Zur Frage, wer soll das Finanzieren? Hier sollte jedem klar sein, dass der ÖPNV eine Gemeinschaftsaufgabe der Gesellschaft ist, er wird über Steuereinnahmen, die jeder Bürger des Landes entrichtet, finanziert. Dieser Grundsatz gilt in jedem Staat, Bundesland usw.! Der ÖPNV sollte jedem wichtiger sein, wie die hohe „Diät“ eines Abgeordneten. Denn auch die Diäten werden aus Steuergeldern finanziert, nur mal als Gedanke nebenbei!

Leon Gottschlich 01.12.2012 - 22:41:13

Spannung!

Ich bin sehr gespannt, wieviel die Slubicer und Frankfurter Bürger zusätzlich abzudrücken haben. Bin gespannt ob der Einzelfahrschein gilt oder ein Extraschein gelöst werden muß. Kostet dann wahrscheinlich 7 € pro Kalenderjahr. Für den Preis könnte die sinnlose Streckenführung(nur auf Studenten abgestellt) Akzeptanz finden. Es lebe die Subventionspolitik!

Marlies Oder 01.12.2012 - 21:28:09

Slubice gegen Tram

Die Slubicer Bürger (= Slubicer Stadtparlamentarier und Slubicer Stadtverwalter) haben sich im März 2012 laut und deutlich gegen eine grenzüberschreitende Straßenbahn entschieden. Diese Entscheidung sollte sowohl von den Managern der Frankfurter Stadtverkehrsgesellschaft als auch vom Viadrina-Studentenparlament zur Kenntnis genommen und endlich akzeptiert werden. Gegen den Willen Slubices und gegen den Mehrheitswillen der Frankfurter wird auch künftig keine Straßenbahn nach Slubice rollen. Das kleine arme Slubice ist heute und in den kommenden fünfzig Jahren nicht in der Lage und nicht willens, ein derartig riesiges Infrastrukturprojekt zu stemmen! Die Slubicer sind Realisten - gut so. Hoffentlich können sie auch künftig ihre Möglichkeiten nüchtern und pragmatisch einschätzen. Von einigen Frankfurter Politikern & SVF-Managern kann man dies leider nicht behaupten.

na hallo 01.12.2012 - 20:08:01

Studenten finanzieren Grenzbus mit

Studenten finanzieren Grenzbus mit Das ist doch ein ein Wahnsinns Witz, oder: Zitat: „Die Studenten wiederholten ihre Forderung, dass als langfristiges Ziel die Umsetzung einer Straßenbahn weiter verfolgt werden müsse. Durch die Zusatzvereinbarung sinkt der geplante Verlust der Linie im ersten Jahr von 95 115 Euro auf 50 115 Euro. Die Gesamtkosten wurden mit 129 496 Euro veranschlagt“. Wer zahlt den Rest? Der dumme Steuerzahler? Studenten, so hatte ich mahl den Eindruck bis zum ABI Mathe gehabt. Aber das scheint nicht so gewesen zu sein. Wir können ja über die Stadtbrücke noch einen Fahrbaren Gehweg bauen, so das sie sich gar nicht mehr bewegen müssen. Mehr kann und will ich nicht mehr schreiben. PS. Noch ein Zitat: „dass jeder Student pro Semester 3,50 Euro für die Erweiterung des Streckenangebots zahlt“. Ich habe mich mahl schlau gemacht, in Yahoo Zitat eines Studenten: „6 Monate, das ist ein halbes Jahr.“ Also können die Studenten für 3,50 ein halbes Jahr lang den Bus „ fast Kostenfrei“ nutzen plus ihr Jahresticket. Man hat Ffo. Geld. Ich werde mich mit meinen 52 Jahren auch in der Uni einschreiben lassen und kann dann alles so schön nutzen Ich möchte ein wenig provokant sein, damit endlich das „dumme Diskutieren“ eines toten „Themas“ zum Ende kommt. MfG

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