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In Börnicker kreist die Eisenbahn / Rummel lockt die Basdorfer / Brandenburgisches Konzertorchester verzaubert Marienwerder

Apfel, Nuss und Mandelkern

Renate Meliss, Fabian Sauer, Mi / 02.12.2012, 19:39 Uhr
Bernau (MOZ) Trompetenmusik, Männer mit Zipfelmützen, Waffeln, Glühwein und jede Menge Geschenkideen - an diesem Wochenende gab es in vielen Orten im Barnim Weihnachtsmärkte, die zahlreiche Gäste anlockten.

Den Anfang hatte der Bernauer Ortsteil Lobetal mit seinem kleinen Adventsmarkt am Freitag gemacht. An festlich illuminierten Ständen gab es zu adventlicher Musik Selbsthergestelltes zu kaufen und anzuschauen. Der Erlös des Marktes kommt der Ukraine-Hilfe zugute.

In Börnicke hatten die Besucher die Qual der Wahl. Hier gab es gleich zwei Weihnachtsmärkte. Der traditionelle am Dorfteich, organisiert vom Verein Kulturgut, war wieder historisch ausgerichtet. Hier gab es Deftiges aus Holzschalen und mittelalterliches Kunsthandwerk. Am Lagerfeuer wurde zu Giterrenklängen gesungen und Stockbrot gebacken. In den alten Pferdestall auf dem Gutshof hatten Norbert Schleusener vom Förderverein Schloss Arche und Frank Hildebrandt von Regio Natur eingeladen. Neben Naturprodukten aus der Region bestaunten die Besucher hier auch eine Eisenbahn unterm Tannenbaum.

Zum familiären Weihnachtsmarkt in Biesenthal waren Besucher am Sonnabend im Stadtzentrum zusammengekommen. Unter der Eiche auf dem Marktplatz war ein beschauliches kleines Hüttendorf entstanden, das die vielen Besucher mit kleinen Weihnachtsgeschenken, Speisen und Trank versorgte. Die Tanzmäuse des Jugendklubs "Kulti" wärmten das Publikum mit einer Jazzdance-Darbietung auf und die Kita-Kinder trugen ihre Weihnachtsgedichte vor. Der Höhepunkt für die jungen Besucher war aber sicher der Auftritt des Weihnachtsmannes. In Begleitung eines Engels war der Rauschebart erschienen und nahm sich bei einer Sprechstunde Zeit für die Wünsche der Kinder.

Bereits zum dritten Mal fand der Weihnachtsmarkt in Marienwerder auf dem Platz vor der Dorfkirche statt. Ortsvorsteher Ronny Kosse und die Gemeinde haben hier einen kleinen und gemütlichen Markt organisiert, der vor allem den Kindern Freude bringen soll. Und so hatten sich besonders Grundschule, Kita und Hort mächtig angestrengt, viele selbst gebastelte weihnachtliche Dinge zu zeigen. Der Förderverein der Schule war mit einem Waffelstand vor Ort und Clown Nanü startete pünktlich um 15 Uhr mit seiner Show, während nebenan über der Feuerschale Stockbrote gebacken werden konnten. Um 18 Uhr lud das Brandenburgische Konzertorchester zu einem weihnachtlichen Konzert in die Kirche ein.

Volksfestartig ging es am Sonnabend und Sonntag auf dem Gelände des Einkaufsmarktes in Basdorf zu. Während es andernorts besinnlich abläuft, läuten die Basdorfer die Adventszeit gern ausgelassen ein. Bunter Rummel und weihnachtlicher Budenzauber sorgten bis in den Abend hinein für dichtes Gedränge. Der Ortsbeirat sowie die Werbegemeinschaft Basdorf e.V. hatten ein buntes Programm organisiert mit Auftritten der Musikschule Fröhlich, der Tanzgruppe Wundertüte, der Kita Basdorf und den Mini-Line-Dancern sowie einer Weihnachtsbaumversteigerung. Für ein besonderes Highlight sorgte der Auftritt von Susanne Knöpfles Feuerküche, die mit ihrer Feuertanzshow die Besucher in ihren Bann zog.

Zum 13. Mal organisierte der Kulturverein von Canitz e.V. in Blumberg auf dem Berliner Platz den Weihnachtsmarkt. Der Marktleiter Fritz Götze berichtete, dass 44 Stände angemeldet und gut besetzt wurden. Die Bundespolizisten gab ein Bläserkonzert. Im nahen Schulgebäude faszinierte das Puppentheater, Weihnachtsmann und Rentier schauten auch vorbei. Seit nunmehr 13 Jahren werden ein halbes Dutzend Mitglieder des BSV Blumberg auf die Festwiese gesandt, im Gepäck ein Spanferkel. Der finanzielle Erlös des Tages kommt dem Sportsverein zugute. Zum ersten Mal stellte Kurt Kleemann Holzskulpturen aus.

"Ei, ei, von draußen komm ich her, lass dich mal knutschen Weihnachtsmann!", rief ein Ladeburger dem guten Alten mit Sack und Rute zu. So beliebt war der Santa Claus in Ladeburg bei groß und klein. Rainer Bürger vom Heimatverein Ladeburg steckte unter dem Kostüm. Ganz familiär ging es auf dem Ladeburger Weihnachtsmarkt zu, der bereits zum dritten Mal an der Kirche stattfand. Viele Vereine hatten dabei mitgeholfen, 13 Stände am Morgen aufgebaut. Organisiert worden war er von Delia Pruß und Daniela Klauck. Mit einem eigenen Wagen, in dem der Weihnachtsmann Fotos mit den Jüngsten machte, waren die Kameraden des Löschzuges Ladeburg dabei. Sie unterstützten auch den abendlichen Lampionumzug. Mit einem Konzert des Männerchores Teutonia und des Frauenchores La chorella fand der Adventsmarkt am Abend seinen Abschluss.

Eine nicht ganz ernst zu nehmende Märchenaufführung unter Mitwirkung vieler Einheimischer gab es beim Adventsbasar in Eiche. Auch der Chor und eine Bläsergruppe sorgten für weihnachtliche Stimmung am Dorfanger. Für die Kleinen gab es so manche Überraschung, die Großen tranken mit dem Weihnachtsmann Glühwein.

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