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"Eine glückliche Stunde" in Biesenthal

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SRAKITIN / 01.11.2009, 17:48 Uhr
Biesenthal "Eine glückliche Stunde" nannte Pfarrer i.R. Horst Pietralla am Sonnabend die Weihe der restaurierten Orgel in der Biesenthaler Marienkirche. Sie setze den vorläufigen Schlusspunkt unter die umfangreichen Renovierungsarbeiten an dem im neubarocken, französischen Stil erbauten Gotteshaus, das im Oktober sein 100-jähriges Bestehen feiert konnte, ergänzte später Biesen-thals Bürgermeister Andrè Stahl in seinem Grußwort während des Gottesdienstes, nicht ohne die Verdienste Pfarrer Pietrallas dabei mit herzlichen Worten zu würdigen.

Die Orgel, von einem Biesenthaler erbaut, stand zunächst in der damaligen St. Matthias-Kapelle in Berlin-Schöneberg, bevor sie 1925 der Biesenthaler Marienkirche geschenkt wurde. Deren Renovation jetzt war von der Eberswalder Orgelwerkstatt Sander & Mähnert übernommen worden. "Doch ohne die Unterstützung der Stiftung der Ostdeutschen Sparkassen, der Barnimer Sparkasse und auch der Stadt Biesenthal wären wir nicht soweit", würdigte Pfarrer Pietrella das Engagement vieler in der Region.

Die Weihe der Orgel übernahm Domprobst Stefan Dybowski, Leiter des Domkapitels des Erzbistums Berlin. Die restaurierte Orgel, so sagte er, sei ein "wunderschönes Bild für die Kirche schlechthin". Sie habe eine Fülle von Pfeifen, kleine und große, leise und laute. "Ist es bei uns Menschen nicht ähnlich?", frage der Domprobst. "Auch bei uns gibt es so viele unterschiedliche Begabungen". Die Pfeifen der Orgel bildeten einen Klang. Jede sei wichtig. Und auch bei den Menschen komme es auf jeden an. "Jeder ist wertvoll und kostbar", beschwor Stefan Dybowski das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Biesenthaler Gemeinde und darüber hinaus.

Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Josef Gabriel Rheinberger weihten Organist Martin Ludwig und seine Frau Martina (Gesang) die 150 Jahre alte und doch neue Orgel am Sonnabend ein.

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