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Grün-Weiß marschiert in Richtung Landesklasse

Luftkampf: Auf solche Szenen (Seelow II gegen Müncheberg) hoffen die Fans auch in der Rückrunde.
Luftkampf: Auf solche Szenen (Seelow II gegen Müncheberg) hoffen die Fans auch in der Rückrunde. © Foto: Dirk schaal
Peter Wricke / 01.01.2013, 18:18 Uhr
Rehfelde (MOZ) Es ist Winterpause auf den Fußballplätzen der Region und Zeit für einen Rückblick auf die erste Halbserie der Meisterschaft 2012/13. Heute: Kreisliga (Männer) Märkisch-Oderland

Die SG Grün-Weiß Rehfelde bestimmte überlegen die Hinrunde der Kreisliga und ist auch weiterhin der Topfavorit für die Titelvergabe sowie den Aufstieg in die Landesklasse. Als einziges Team blieb die Truppe um das Trainerduo Carsten Knäfel und Peter Olesch ohne Niederlage und geht mit einem Polster von acht Punkten Vorsprung in die Rückrunde (23. Februar).

Die SG Rot-Weiß Neuenhagen und Blau-Weiß Lebus bestätigten die Leistungen der Saison zuvor mit fast durchgängig stabilen Leistungen. Beachtlich sind die Steigerungen der dahinter folgenden Teams. Konnte man vom FC Buckow/Waldsieversdorf einen Platz im Spitzenfeld erwarten, überraschte Kreisliga-Rückkehrer Grün-Weiß Letschin in der Hinrunde. Gut mitspielen konnten auch die TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf und die SG Lichtenow/Kagel. Die TSG-Mannschaft um Trainer Tim Hoffmann zeigte sich gegenüber der Vorsaison stark verbessert und wies neben einer guten Heim- vor allem eine starke Auswärtsbilanz auf. In sechs Spielen ging sie nur einmal leer aus. Kann die Mannschaft das wegen widriger Platzverhältnisse ausgefallene Spiel gegen Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf II noch gewinnen, ist ihr ein Platz unter den ersten Vier sicher.

Für die SG Lichtenow/Kagel lief die Hinrunde ebenfalls besser als in der Saison zuvor. Eine wechselvolle Phase nach gutem Start vor allem in den Auswärtsspielen ließ eine mögliche bessere Platzierung nicht mehr zu. Erst gegen Ende der Hinrunde fing sich das Team um Ronny Neumann und Carsten Rischk wieder. Mit denn Lichtenowern kann auch in der zweiten Meisterschaftshälfte durchaus noch gerechnet werden.

Als Enttäuschung dürften die Trainer der Seelower Brandenburgliga-Reserve, Hanjo Kolm und Mario Zahn, die Leistung ihrer Mannschaft beurteilen. Von Woche zu Woche mit teils gravierenden Umstellungen im Mannschaftsgefüge konfrontiert, blieb Victoria II weit hinter den Erwartungen und eigenen Ansprüchen als Mitfavorit im Titelkampf zurück. Das Team dümpelte bis auf die Startphase der Meisterschaft im Mittelfeld herum. Germania Lietzen erwischte wie schon in der Spielzeit davor einen miserablen Start. Das war nicht zuletzt auch dem Weggang von Stammspielern wie beispielsweise Torjäger Lutz Müller geschuldet. Germania steigerte sich jedoch von Spiel zu Spiel und kletterte stetig in der Tabelle nach oben.

Als bemerkenswert ist weiterhin die Entwicklung des MTV Altlandsberg anzusehen. Die von Ronny Völker als Trainer zu Saisonbeginn übernommene junge Mannschaft wuchs im Verlaufe der Hinrunde immer besser zusammen und besitzt das Potenzial, in der zweiten Hälfte der Meisterschaft noch zuzulegen.

Die im Vorfeld der Saison als Meisterschaftsmitfavorit gehandelte SG Bruchmühle enttäuschte dagegen und muss mit einem Platz im hinteren Tabellenfeld zufrieden sein. Sechs Remis stehen auf dem Konto des Teams. Fünf Niederlagen und nur zwei Siege sind einfach zu wenig, um sich im Spitzenfeld der Kreisliga zu etablieren. Ähnliches trifft auf die Landesligareserve von Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf zu, die nach gutem Beginn wieder eine Talfahrt antraten.

Das verflixte zweite Jahr in der Kreisliga und zusätzlicher Abgang einiger Stammspieler hinterließ auch bei Rot-Weiß Diedersdorf Spuren. Diese sind vor allem in mangelnder Durchschlagskraft in der Angriffsabteilung zu suchen - wie auch bei der SG Bruchmühle und Schlusslicht SG Müncheberg. Müncheberg war erst gegen Ende der Hinrunde ein erster bescheidener Erfolg beschieden. Die Müncheberger hatten vor der Saison eine ganze Reihe von Abgängen zu beklagen.

Mit 16 Teams gestartet, wurden der mit viel Vorschusslorbeeren bedachte Aufsteiger Golzower SV bereits nach wenigen Spieltagen und kurz vor Ende der Hinrunde auch noch der SV Prötzel aus dem Spielbetrieb zurück gezogen. Für das übrig gebliebene Feld von aktuell 14 Mannschaften dürfte sich zumindest die Abstiegsfrage damit zum Positiven geklärt haben, sollten nicht die Landesklassenvertreter noch für negative Schlagzeilen in Form der Rückkehr in die Kreisliga sorgen.

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