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Kreisstadt sieht Ostbahn als Lebensader

Doris Steinkraus / 24.01.2013, 07:45 Uhr - Aktualisiert 28.01.2014, 11:24
Seelow/Gusow (MOZ) Die Stadt wird weiter für die Entwicklung der Ostbahn wirken. Das hat Bürgermeister Jörg Schröder beim Neujahrsempfang von Stadt und Amt Seelow-Land unterstrichen. Mit der Anbindung der Ostbahn bis Ostkreuz, die zum Ende dieses Jahres realisiert sein soll, werde die Attraktivität der Strecke erhöht.

20.01.2014/Seelow (MOL):  Neujahrsempfang im Kulturhaus. Die Bürgermeisterin von Klodowa Anna Genowefa Molodciak gratuliert Amtsdirektorin Roswitha Thiede zu deren Wiederwahl als Verwaltungschefin für die nächsten acht Jahre
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Seelow stehe auch hinter dem Projekt des EVTZ (Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit). Dessen Ziel ist es, entlang der Ostbahn so wohl im deutschen als auch im polnischen Abschnitt der Bahnstrecke einen Korridor besonders zu entwickeln. Dafür sollen künftig Kräfte und Fördermöglichkeiten gebündelt werden. 14 deutsche und zwölf Kommunen haben bereits den Beschluss zur Gründung gefasst. Am 20. Juni soll die Gründung in Seelow erfolgen. "Und wir hoffen natürlich, dass Seelow Sitz des EVTZ wird", sagte Schröder.

Bezüglich der Bedienung sei man in Übereinstimmung mit der Stellungnahme des Landkreises für den neuen Landesnahverkehrsplan. Der stündliche Halt sei einer der wichtigen Punkte, um die Strecke vor allem für Pendler interessant zu machen. Seelow-Gusow ist der wichtigste Pendlerbahnhof der Region.

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Märker 126 24.01.2013 - 10:39:08

Ostbahn

Die Ostbahn ist beinahe die einzige Regionalbahn, die nicht in das Zentrum Berlins fährt. Eine Weiterführung bis Ostkreuz bringt nichts, da es hier nicht einmal U-Bahn gibt und in die S-Bahn auch schhon in Lichtenberg gewechselt werden kannn. Also, was soll man dort? Der Endhaltepunkt Alexanderplatz oder sogar Friedrichstrasse wäre ein wirklicher Quantensprung bei der Ostbahnentwicklung. Sehr wichtig, dass die Lokalpolitiker im Laufe der vielen die Bedeutung der Ostbahn erkannt haben. Vor Jahren sollte der Fahrplan noch ausgedünnt werden, was eine Unterschriftensammlung verhinderte. Wo bleibt allerdings die Landesregierung.? Der BBI kann uns in der Fläche doch ziemlich egal sein. Also: zwei Ministerpräsidenten, einer für den BBI und einer für Brandenburg?

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