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Folk im Fluss mit vier Konzerten, drei Workshops und abendlichen Sessions

"Schwindelanfall" begeistert beim Festival

Leidenschaftliche Musiker: Das Duo Dizzy Spell, Juliane Weinelt und Jan Oelmann, spielte im Theater des Lachens.
Leidenschaftliche Musiker: Das Duo Dizzy Spell, Juliane Weinelt und Jan Oelmann, spielte im Theater des Lachens. © Foto: Thomas Bruckert
Thomas Bruckert / 28.01.2013, 06:48 Uhr - Aktualisiert 28.01.2013, 09:49
Frankfurt (MOZ) Zum neunten Mal fand am Wochenende das Festival "Folk im Fluss" unter der Trägerschaft des Vereins Kunstgriff statt. Vier Konzerte, drei Workshops und abendliche Folksessions zogen mehrere Dutzend Folkfreunde an. Den Auftakt machte die OpenStage am Donnerstag. Dort spielten Henry & William Bluegrass und schottischen Folk.

Am Freitag gab es zwei Konzerte im Theater des Lachens. Nach Thomas Strauchs an eine Humoreske erinnernder Konzertankündigung gingen zwei Drittel von Paulines Choice auf die Bühne. "Sie haben bestimmt das Foto draußen gesehen, auf dem jemand mit dem Zeigefinger zeigt", erzählt Tim von der Band. "Dieser Zeigefinger wurde gestern verletzt..." Folge davon war, dass Tim Stücke sang, die sonst die zwei Mädels der Band, Pauline und Lisa-Lou, gesungen hätten. Nach einer Pause übernahm Dizzy Spell (Schwindelanfall) als Duo die Bühne und verzückte durch leidenschaftliches Instrumentieren von Jan Oelmann und der sanften Stimme Juliane Weinelts.

"Das Publikum war sehr anspruchsvoll", blickte Weinelts zurück. Solveig Kauczynski, als Mitglied von Tanzbein bekannt, machte bei Weinelts Gesangsworkshop mit. "Gerade habe ich begriffen, warum ich irische Sachen so mag", freute sie sich im Workshops über ihre Erkenntnis des Tages: "Sie singen nur mit der Kopfstimme."

Das Festival endete mit einem besinnlichen Konzert von Jörg Kokott, der mit seiner weichen tiefen Stimme verzückte und viele tiefgründige emotionale Lieder spielte.

Gunhild Strauch, Vorsitzende des Vereins Kunstgriff, betonte, dass das Besondere beim Festival der Mitmachaspekt ist: "Es geht auch ums Selbermachen in den Workshops." Für das zehnjährige Jubiläum des Festivals ist geplant ULMAN, eine von Thomas Strauchs Lieblingsbands, einzuladen. "Die ist teurer. Aber dann hätte ich einen guten Grund etwas über die Stränge zu schlagen", sagt Festivalchef Strauch.

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Thomas Strauch 28.01.2013 - 09:44:17

Dank an MOZ

Herzlichen Dank liebe MOZ, eure Berichterstattung im Vorfeld und im Nachgang war mir und uns eine große Hilfe. Alles Gute, Thomas Strauch und Kunstgriff e.V.

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