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Zusätzliche Räume in Schöneiche / Woltersdorfer Standort wird gut angenommen

Mehr Platz für Musikschule

Michael Gabel / 29.01.2013, 07:11 Uhr
Schöneiche/Woltersdorf (MOZ) Die Musikschule Schöneiche mit ihren Außenstellen in Woltersdorf und Erkner platz aus allen Nähten. Umso größer ist die Freude, dass im Schöneicher Helga-Hahnemann-Haus weitere Räume für den Unterricht genutzt werden können.

Bisher hat sich die Musikschule das Haus unter anderem mit dem Tourismus- und Informationsbüro geteilt. Doch nach dem Umzug der Leiterin Stadtmarketing, Carola Grunwitz, und ihrer Mitarbeiterinnen in die neue Kultourkate wurden im Helga-Hahnemann-Haus Räume frei. Außerdem erzielte man mit dem Seniorenklub eine Übereinkunft, dass der von ihm genutzte Sitzungsraum zur Hälfte der Musikschule zur Verfügung steht. Für die Bildungseinrichtung heißt das, dass weitere Musikschüler aufgenommen werden können beziehungsweise schon aufgenommen wurden.

Der Bedarf ist riesengroß: Für sämtliche drei Standorte gibt es lange Wartelisten. "Vor allem für Klavier, Keyboard und Gitarre stehen die Bewerber Schlange", sagt die Leiterin in Schöneiche, Kerstin Schimmelpfennig. 2014 wird sich die Raumsituation der Musikschule aller Voraussicht nach noch einmal erheblich verbessern. Dann soll nämlich das neue Schöneicher Rathaus fertig sein, was zur Folge hat, dass zum Beispiel auch die Ausschüsse statt wie bisher im 1997 errichteten Helga-Hahnemann-Haus im neuen Verwaltungsgebäude tagen. Bürgermeister Heinrich Jüttner (parteilos) sagt, er hoffe, dass "2014 das gesamte Helga-Hahnemann-Haus der Musikschule zur Verfügung stehen wird".

Sehr gut angenommen wurde vom ersten Tag an auch der neue Unterrichtsstandort in der Woltersdorfer Alten Schule. Seit Mitte des vergangenen Jahres lernen dort in einem Raum unter dem Dach Musikschüler ihr Instrument. Direkt nebenan hat seit Beginn dieses Jahres die private Gitarrenschule von Roberto Schumann ein Zimmer bezogen.

Die Musikschule Schöneiche hat ihren Raum kostenlos überlassen bekommen, muss allerdings die Betriebskosten bezahlen. Nach Meinung mancher Eltern ist das Problem noch nicht hinreichend gelöst; sie stoßen sich daran, dass die Musikschule regelmäßig Schülerkonzerte veranstaltet, mit deren Einnahmen die Betriebskosten beglichen werden.

Tilmann Schladebach, Leiter des für die Schöneicher Musikschule zuständigen Bildungs- und Kulturzentrums Burg Beeskow, betrachtet die Sache entspannt. "Ich bin erst einmal froh, dass wir in der Alten Schule überhaupt ein Bein in der Tür haben. Das Problem Betriebskosten haben wir im Blick. Bisher sind mir noch keine Beschwerden zu Ohren gekommen", sagt der Beeskower Burgherr, der betont, dass öffentliche Konzerte für Musikschüler nicht etwa ein notwendiges Übel, sondern geradezu ein Ausbildungsmerkmal seien. Auch dass für die Konzerte Eintritt erhoben werde, sei durchaus üblich.

An eine Ausweitung des Angebotes in Woltersdorf ist zunächst nicht gedacht. Die Musikschule führt in Woltersdorf außerdem Gruppen- und Klassenunterricht an der Grundschule und der weiterführenden FAW-Schule durch. Dazu kommen noch diverse Angebote am Carl-Bechstein-Gymnasium in Erkner.

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